14.09.2020 › Kleines Haus 1

Spiegel-Gespräch live im Staatsschauspiel Dresden

FOTO TSK
Handlung
In Kooperation mit DER SPIEGEL etabliert das Staatsschauspiel Dresden eine neue Gesprächsreihe im Kleinen Haus. In unregelmäßiger Folge diskutieren prominente Gäste aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Sport und Wissenschaft mit Redakteurinnen und Redakteuren des SPIEGEL über aktuelle Themen und suchen in Zeiten des Umbruchs nach Antworten auf drängende Fragen.

Montag, 14.09.2020
20.00 Uhr › Kleines Haus 1
„WIR nach der Treuhand“
im Gespräch mit Bodo Ramelow, Ministerpräsident Thüringen
Vor dreißig Jahren begann die Treuhand-Anstalt ihre Arbeit. Es war ein bisher einmaliges Experiment. Eine staatlich gelenkte Verwaltungswirtschaft sollte quasi über Nacht in den Kapitalismus transformiert werden. Das gelang mitunter grandios und scheiterte anderseits kläglich. Vier Jahre arbeitete die Treuhand-Anstalt, sanierte, verkaufte und schloss Betriebe in Ostdeutschland. Zum Synonym der Arbeit wurde der Begriff Abwicklung: Er wirkt bis heute nach. Die Treuhand ist eine Art Bad-Bank für die Negativ-Erfahrungen der Ostdeutschen nach der Einheit.
Die SPIEGEL-Redakteur*innen Susanne Beyer und Andreas Wassermann sprechen darüber mit Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, der erst als Gewerkschafter, dann als Politiker der Linken die Treuhand-Arbeit begleitet hat. Ramelow sagt: Die Treuhand-Anstalt habe dazu beigetragen, die Menschen im Osten zu entwurzeln. Sie konnten „nicht erhobenen Hauptes in die Veränderungen gehen“.

Moderation: Susanne Beyer und Andreas Wassermann, DER SPIEGEL

www.spiegel-live.de
Termine
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
Zu Gast
14
Mo
Sep
20.00 Uhr
Kleines Haus 1
„WIR nach der Treuhand“
im Gespräch mit Bodo Ramelow, Ministerpräsident Thüringen
Preis: 15 €
Ausverkauft/Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Zum Nachhören
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Moderation: Susanne Beyer und Janko Tietz, DER SPIEGEL
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