Uraufführung 31.03.2018 › Kleines Haus 1

Wo ein Vogel am schönsten singt

von Alejandro Jodorowsky
aus dem Spanischen von Peter Schwaar
in einer Fassung von Mina Salehpour, Katrin Breschke und dem Ensemble
Auf dem Bild: Birte Leest, Jannik Hinsch, Hans-Werner Leupelt, Philipp Lux
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Hans-Werner Leupelt, Birte Leest
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Hans-Werner Leupelt, Philipp Lux, Birte Leest
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Birte Leest, Hans-Werner Leupelt, Philipp Lux
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Birte Leest
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Hans-Werner Leupelt, Jannik Hinsch, Ursula Hobmair
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Birte Leest, Hans-Werner Leupelt, Ursula Hobmair, Jannik Hinsch
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Hans-Werner Leupelt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Jannik Hinsch, Hans-Werner Leupelt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Jannik Hinsch, Ursula Hobmair
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild. Birte Leest, Ursula Hobmair, Philipp Lux
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Jannik Hinsch, Hans-Werner Leupelt, Birte Leest, Philipp Lux
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Hans-Werner Leupelt, Jannik Hinsch
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Birte Leest, Hans-Werner Leupelt, Jannik Hinsch, Ursula Hobmair, Philipp Lux
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Ursula Hobmair, Birte Leest, Jannik Hinsch
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Hans-Werner Leupelt, Philipp Lux, Ursula Hobmair, Jannik Hinsch
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Ursula Hobmair, Hans-Werner Leupelt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Hans-Werner Leupelt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Ursula Hobmair, Jannik Hinsch
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Birte Leest, Ursula Hobmair
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Jannik Hinsch, Hans-Werner Leupelt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Hans-Werner Leupelt, Jannik Hinsch, Philipp Lux, Ursula Hobmair, Birte Leest
Foto: Sebastian Hoppe
Handlung
„Ob schön oder hässlich, bestimmen Sie, nicht das Nest. Die Wahrheit ist, dass dieses Häuschen zuäußerst auf einem schwachen Ast sitzt. Mit seinem Instinkt hat der Vogel das Gewicht der ineinander verflochtenen Stengel und der darin hausenden Vögelchen berechnet, um sein Heim an der Grenze des Zulässigen zu errichten. Ein Gramm mehr, und der Ast bricht oder beugt sich so, dass die kleinen Vögel hinausfallen. Wenn er das Nest auf einem dicken, sicheren Ast errichtet, kommen die Katzen und fressen alles auf. So aber traut sich keine dorthin. Das lehrt mich, dass es manchmal nicht gut ist, Sicherheit zu suchen, denn sie führt zum Tod. Dass es also besser ist, im Ungewissen zu leben.“

Mit überbordender Fantasie erzählt der chilenische Autor, Schauspieler und vor allem als Regisseur bekannte Alejandro Jodorowsky in seinem Roman eine russisch-jüdische Einwanderungsgeschichte vom Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, die in der Geburt seiner selbst mündet. In dieser Geschichte geht es sinnlich und deftig, grausam und brutal, liebevoll und zärtlich zu. Die Grenzen von Dichtung und Wahrheit, Traum, Magie und Wirklichkeit sind dabei oft nicht zu unterscheiden. Die Geschichte ist voll von Zirkusartisten, Bienenmenschen und Geistern, erfüllt vom Traum eines Neuanfangs und eines besseren Lebens sowie der Enttäuschung, den Mühen des Ankommens und des Scheiterns. Die eigene Familie wird verflucht, verlassen, wiedergefunden, vereint und gefeiert. Jede neue Generation dieser Familiensaga versucht sich von der vorherigen zu lösen, um am Ende doch erkennen zu müssen, dass ein Vogel „am schönsten auf seinem Stammbaum“ singt.
Dauer der Aufführung: 2 Stunden und 15 Minuten.
Keine Pause.
Video
Nächste Termine
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
Zum vorletzten Mal
11
Fr
Jan
19.30 - 21.45 Uhr
Kleines Haus 1
von Alejandro Jodorowsky
aus dem Spanischen von Peter Schwaar
in einer Fassung von Mina Salehpour, Katrin Breschke und dem Ensemble
19.00 Einführung
Preis: 20 € bis 23 €
Pressestimmen
„Ein Ritt durch Raum, Zeit und Geschlecht: Bezaubernd erzählt Dresdens Staatsschauspiel WO EIN VOGEL AM SCHÖNSTEN SINGT.“
Rafael Barth, 03.04.2018, Sächsische Zeitung
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03.04.2018
„Ein Ritt durch Raum, Zeit und Geschlecht: Bezaubernd erzählt Dresdens Staatsschauspiel WO EIN VOGEL AM SCHÖNSTEN SINGT. Der Abend als Ganzes ist mit so viel Humor und Poesie abgestimmt, dass selbst der Tod an Schrecken verliert. Er besticht durch den fantasievollen Reichtum der Einzelszenen.“
Rafael Barth, Sächsische Zeitung
„Das Werk ist Autobiografie und Familiensaga zugleich, balanciert ständig zwischen Realität und Fiktion.“
Michael Bartsch, 03.04.2018, Dresdner Neueste Nachrichten
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03.04.2018
„Der in Chile geborene Alejandro Jodorowsky veröffentlichte 1992 den Roman WO EIN VOGEL AM SCHÖNSTEN SINGT. Das Werk ist Autobiografie und Familiensaga zugleich, balanciert ständig zwischen Realität und Fiktion. Mit der Geburt Jodorowskys im Jahr 1930 endet der über zwei Generationen geschlagene Bogen deftiger, sinnlich schöner und ebenso brutaler Bilder.“
Michael Bartsch, Dresdner Neueste Nachrichten
„Vom Traum des Neuanfangs, von Enttäuschung und Scheitern erzählt Alejandro Jodorowski. Ein gewaltiger Stoff, der Religion, Revolution und Existenzialismus thematisiert.“
Heiko Nemitz, 03.04.2018, Dresdner Morgenpost
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03.04.2018
„Vom Traum des Neuanfangs, von Enttäuschung und Scheitern erzählt der chilenische Künstler Alejandro Jodorowski. Ein gewaltiger Stoff, der Religion, Revolution und Existenzialismus thematisiert.
WO EIN VOGEL AM SCHÖNSTEN SINGT ist ein Reigen rund um den Stammbaum einer Familie.“
Heiko Nemitz, Dresdner Morgenpost