Uraufführung 28.02.2015 › Kleines Haus 3

Mischpoke

eine jüdische Chronik von damals bis heute
eine Produktion der Bürgerbühne
Auf dem Bild: Joshua Lautenschläger
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Thomas Feske, Guliko Zimmering
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Thomas Feske, Guliko Zimmering
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Guliko Zimmering, Katja Schindler
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Katja Schindler
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Katja Schindler, Thomas Feske
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Nataliya Berinberg, Guliko Zimmering, Thomas Pfüller
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Nataliya Berinberg, Guliko Zimmering
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Nichame Eselevskaya, Nataliya Berinberg, Thomas Pfüller, Thomas Feske, Ehud Roffe, Felix Lehle, Joshua Lautenschläger, Faina Lyubarskaya, Guliko Zimmering
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Felix Lehle, Joshua Lautenschläger, Guliko Zimmering, Nataliya Berinberg, Ehud Roffe, Thomas Pfüller, Faina Lyubarskaya, Nichame Eselevskaya, Thomas Feske, Katja Schindler
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Faina Lyubarskaya, Thomas Pfüller, Ehud Roffe, Joshua Lautenschläger, Felix Lehle, Thomas Feske
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Joshua Lautenschläger, Felix Lehle, Thomas Pfüller, Thomas Feske
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Joshua Lautenschläger, Thomas Feske, Felix Lehle
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Ehud Roffe, Faina Lyubarskaya, Katja Schindler
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Ehud Roffe, Faina Lyubarskaya, Katja Schindler
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Ehud Roffe, Faina Lyubarskaya
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Joshua Lautenschläger
Foto: David Baltzer
Handlung
Eingeladen beim 2. Bürgerbühnenfestival ‒ Ein deutsch-europäisches Theatertreffen vom 20. bis 27. März 2015 am Nationaltheater Mannheim.

Woran denken wir, wenn wir das Wort „Jude“ hören? An den Schrecken des ­Holocausts. Den anscheinend unlösbaren Nahost-Konflikt. Vielleicht auch an ­antisemitische Parolen aus jüngster Zeit. Doch jüdisches Leben in Deutschland lässt sich nicht auf die Erfahrung von Verfolgung und Gewalt, von erzwungener Migration und zerrissenen Biografien reduzieren. Auch nicht auf Klezmer-Konzerte oder Schtetl-Folklore. Zehn Dresdner Jüdinnen und Juden aus verschiedenen Generationen und Herkunftsländern gehören zur Mischpoke, die sich unterm Dach der Bürgerbühne zusammengefunden hat. Der Begriff stammt aus dem Jiddischen und bedeutet „Familie“, „Clan“ oder „eingeschworene Gemeinschaft“. In Form einer Chronik der etwas anderen Art bringen ihre Mitglieder die Vielfalt und Widersprüchlichkeit jüdischer Identität auf die Bühne. Dagrun Hintze und David Benjamin Brückel haben zu diesem Thema gemeinsam recherchiert und zahlreiche Interviews geführt. Auf der Grundlage des so gewonnenen Materials entstand ein Theaterstück, das die jüdische Redensart „Zwei Juden, drei Meinungen“ im Hier und Heute bestätigt: Religiös und weltlich zeigt sich jüdische Identität in „Mischpoke“, politisch engagiert und anarchistisch, schrill und melancholisch, konvertiert und kabbalistisch. Masel tov!
Die Hamburger Autorin Dagrun Hintze schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke und publiziert regelmäßig über zeitgenössische Kunst und Dokumentartheater. Ihr Stück „Die Zärtlichkeit der Russen“ wurde 2011 an der Bürgerbühne Dresden uraufgeführt. David Benjamin Brückel arbeitete als Regisseur am Schauspiel Hannover, am Staatsschauspiel Dresden, am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, am Stadttheater Bern und am Heimathafen Neukölln. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist er Dramaturg und Produktionsleiter an der Bürgerbühne Dresden. Dort inszenierte er bereits 2009 die Uraufführung „Alles auf Anfang! Fünf Dresdner lassen sich neu erfinden“.
Besetzung
Text und Dramaturgie
Dagrun Hintze
Bühne und Kostüme
Jeremias Böttcher
Musik
Vivan Bhatti, Ketan Bhatti
Licht
Andreas Kunert
Mit
Nataliya Berinberg, Nichame Eselevskaya, Thomas Feske, Joshua Lautenschläger, Faina Lyubarskaya, Felix Lehle, Thomas Pfüller, Ehud Roffe, Katja Schindler, Guliko Zimmering
Video
Partner
Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Staatsschauspiel Dresden