29.11.2018 › Schauspielhaus

Axel Hacke liest

FOTO Thomas Dashuber
Handlung
Hacke liest – aber was liest er denn? Das lässt sich vorher nicht so genau sagen, denn Hackes Prinzip ist, alle seine Texte mit auf die Bühne zu bringen und erst im Laufe des Abends zu entscheiden, welche er vorträgt: Klar ist, dass er aus seinem neuesten und sehr aktuellen Buch liest: „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“. Aber dann? Vielleicht ein Stück aus „Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“, in dem es in jener wunderbar leicht-verspielten Weise, die allen Hacke-Büchern eigen ist, um nicht weniger als den Sinn des Lebens geht? Einige seiner legendären Kolumnen aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung? Ein, zwei Kapitel über Oberst von Huhn und seine irr-poetische Speisekarten-Sammlung aus der ganzen Welt? Oder eine kleine Hitparade der schönsten Missverständnisse aus der Wumbaba-Trilogie? Man weiß es nicht. Jede Hacke-Lesung ist ein bisschen anders als alle anderen: eine kleine Wundertüte. Sicher ist am Ende nur jener Rat, den der Norddeutsche Rundfunk einmal dem Publikum gab: „Wenn er eine öffentliche Lesung macht, pflegen sich seine Zuhörer mit Taschentüchern auszustatten, weil sie wissen, dass die Lachtränen laufen werden.“

„Wie er da so locker im Scheinwerferlicht auf der Bühne sitzt, ohne Moderator, nur mit seinem Erzähltalent, wie er Pointe um Pointe setzt, da dürfte auch jenen, die ihn zum ersten Mal erleben, schnell klar sein, dass dieser Mann ein Profi in Sachen Dramaturgie ist, mit dem Gespür für feine Ironie, der nichts anbrennen lässt.“ FAZ 11.04.2018

Axel Hacke, 1956 in Braunschweig geboren, lebt als Schriftsteller in München. Berühmt ist seine Kolumne „Das Beste aus aller Welt“, die er Woche für Woche im Magazin der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht. Seine Bücher, zum Beispiel „Der weiße Neger Wumbaba“ oder „Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“, sind Bestseller. Seine Arbeit wurde mit dem Joseph-Roth-Preis, zwei Egon-Erwin-Kisch-Preisen und dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet. Im August 2017 erscheint „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“.

Im Anschluss Signierstunde

www.axelhacke.de
Nächste Termine
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
Zu Gast
29
Do
Nov
19.30 Uhr
Schauspielhaus
Im Anschluss Signierstunde
Preis: 15 € bis 20 €
Bibliographie
• Nächte mit Bosch (1991)
• Der kleine Erziehungsberater (1992)
• Der kleine König Dezember (1993)
• Hackes Tierleben (1995)
• Ich hab's euch immer schon gesagt (1998)
• Auf mich hört ja keiner (1999)
• Ich sag's Euch jetzt zum letzten Mal (2000)
• Ein Bär namens Sonntag (2001)
• Das Beste aus meinem Leben (2003)
• Deutschlandalbum (2004)
• Der Weiße Neger Wumbaba (2004)
• Prálinek (2005)
• Der Weiße Neger Wumbaba kehrt zurück (2007)
• Wortstoffhof (2008)
• Wumbabas Vermächtnis (2009)
• Alle Jahre schon wieder. Ein Weihnachtsbuch (2009)
• Die Wumbaba-Trilogie (2010)
• Wofür stehst Du? (mit Giovanni di Lorenzo, 2010)
• Das Beste aus meinem Liebesleben (2011)
• Oberst von Huhn bittet zu Tisch (2012)
• Fußballgefühle (2014)
• Das kolumnistische Manifest, Das Beste aus 1001 Kolumnen (2015)
• Die Tage, die ich mit Gott verbrachte (2016)
• Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen (2017)
Diskografie
• Auf mich hört ja keiner (1999)
• Der kleine Erziehungsberater (1992)
• Der kleine König Dezember (1993)
• Hackes Musikalisches Tierleben (1995)
• Das Beste aus meinem Leben (2003)
• Deutschlandalbum (2004)
• Der Weisse Neger Wumbaba (2004)
• Der Weisse Neger Wumbaba kehrt zurück (2007)
• Wortstoffhof (2008)
• Wumbabas Vermächtnis (2009)
• Alle Jahre schon wieder. Geschichten und Songs zur Weihnachtszeit (mit Ursula Mauder, 2009)
• Wofür stehst Du? (mit Giovanni di Lorenzo, 2010)
• Das Beste aus meinem Liebesleben, Geschichten und Songs über die Liebe an guten und schlechten Tagen (mit Ursula Mauder, 2011)
• Oberst von Huhn bittet zu Tisch (2012)
• Fussballgefühle (2014)
• Das kolumnistische Manifest, Das Beste aus 1001 Kolumnen (2015)
• Die Tage, die ich mit Gott verbrachte (2016)