Tabea Braun

Kostümbildnerin
studierte Kostümbild in Hamburg. Bereits während des Studiums entwarf sie Kostüme für Filme von Christoph Schlingensief. Anfang der 1990er Jahre ging sie mit ihm an die Volksbühne in Berlin, wo sie bis Ende der Intendanz von Frank Castorf u. a. für ihn sowie die Regisseure René Pollesch, Stefan Pucher, Schorsch Kamerun, Ragnar Kjartanson, David Marton und Luc Bondy Kostümbilder entwickelte. Dort lernte sie auch Michael Talke kennen, mit dem sie mehrfach arbeitete und nun nach DIE AFFÄRE RUE DE LOURCINE ihre zweite Arbeit mit TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN in Dresden realisiert. Außerdem arbeitete sie u. a. am Schauspiel Frankfurt, Burgtheater Wien, Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus Hamburg, Bayreuther Festspiele, Schauspielhaus Zürich und unterrichtete an der Kunsthochschule Weissensee, der Akademie der Bildenden Künste München und Toneelacademie in Maastricht. 2015 war sie Preisträgerin des Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaften.
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