Premiere 24.11.2018 › Schauspielhaus

Ein Sommernachtstraum

von William Shakespeare
Deutsch von Jürgen Gosch, Angela Schanelec und Wolfgang Wiens
Auf dem Bild: Matthias Reichwald, Yassin Trabelsi
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Anja Laïs, Matthias Reichwald
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Deleila Piasko, Simon Werdelis, Daniel Séjourné
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Simon Werdelis
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Hans-Werner Leupelt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Hans-Werner Leupelt, Anja Laïs, Fanny Staffa, Loris Kubeng
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Philipp Grimm, Peter Thiessen, Simon Werdelis
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Auf dem Bild: Yassin Trabelsi
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Auf dem Bild: Loris Kubeng, Hans-Werner Leupelt, Anja Laïs, Fanny Staffa
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Auf dem Bild: Peter Thiessen, Yassin Trabelsi, Anja Laïs, Matthias Reichwald
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Auf dem Bild: Hans-Werner Leupelt, Viktor Tremmel, Fanny Staffa, Loris Kubeng
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Auf dem Bild: Hans-Werner Leupelt, Viktor Tremmel, Fanny Staffa, Loris Kubeng
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Auf dem Bild: Viktor Tremmel, Anja Laïs, Yassin Trabelsi
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Loris Kubeng, Hans-Werner Leupelt, Viktor Tremmel, Fanny Staffa
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Auf dem Bild: Matthias Reichwald, Philipp Grimm, Simon Werdelis, Daniel Séjourné
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Yassin Trabelsi, Matthias Reichwald, Philipp Grimm, Daniel Séjourné, Deleila Piasko
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Deleila Piasko, Peter Thiessen, Yassin Trabelsi, Daniel Séjourné, Matthias Reichwald, Philipp Grimm, Simon Werdelis
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Fanny Staffa, Loris Kubeng, Viktor Tremmel, Hans-Werner Leupelt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Anja Laïs, Matthias Reichwald
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Fanny Staffa, Viktor Tremmel, Hans-Werner Leupelt, Loris Kubeng
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Viktor Tremmel, Hans-Werner Leupelt, Loris Kubeng
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Matthias Reichwald, Peter Thiessen, Philipp Grimm, Fanny Staffa, Simon Werdelis, Viktor Tremmel, Daniel Séjourné, Anja Laïs, Hans-Werner Leupelt, Loris Kubeng, Deleila Piasko
Foto: Sebastian Hoppe
Handlung
Eine Handwerkertruppe soll zu Theseus’ Hochzeit in Athen ein Schauspiel aufführen, doch die nächtlichen Proben im Wald vor der Stadt scheitern kläglich. Der Streit zwischen Elfenkönigin Titania und ihrem Gatten Oberon führt zu einem Liebeschaos, das alle Umherirrenden ergreift: Handwerker Zettel wird in einen von Titania geliebten Esel verwandelt, Pucks Zauber narrt zwei geflüchtete Athener Liebespaare und lässt sie im Sekundentakt die Partner wechseln, die heimelige Waldwelt wird zum tosenden Strudel verborgener Wünsche, zum Wahn aus Leidenschaft, Schmähung, Begehren und Scham. Erst knapp vor dem Morgengrauen lässt Oberon die traumtrunkenen Athener zurück in die Stadt. Wie soll man angesichts dieses Spektakels ein Schauspiel proben und aufführen können? Und war die Traumnacht selbst nicht ein großes, zauberreiches Schauspiel, doch aufgeführt von wem, für wen und wozu?
EIN SOMMERNACHTSTRAUM gilt als erster Höhepunkt in William Shakespeares Komödienschaffen. Geschrieben anlässlich einer Hochzeit von Adligen präsentiert der Autor die Höhenflüge der ewigen Liebe ebenso wie ihre Schattenseiten, der keine Art von Eifersucht, Manipulation und Macht fremd sind. Virtuos jagt er seine Figuren durch Traum, Wachheit und Wahn, spielt mit der Fantasie der Figuren ebenso wie mit der des Publikums. Die Banalität der magischen Verstrickungen wechselt sich unablässig mit dem Zauber des Menschlichen ab. Der Wunsch wird zum Alptraum und das Schauspiel zur Wirklichkeit, in einem Wort: „Bombastisch, jubelnd, es wird lustig werden.“
Dauer der Aufführung: 2 Stunden und 5 Minuten.
Keine Pause.
Besetzung
Bühne und Kostüme
Musikalische Einstudierung
Licht
Dramaturgie
Theseus / Oberon
Hippolyta / Titania
Philostrat / Puck
Demetrius
Squenz / Spinnweb / Prolog
Zettel / Pyramus
Flaut / Motte / Thisbe
Schnauz / Senfsamen / Wand / Löwe / Mond
Tasten-Elf
Video
Nächste Termine
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
27
Do
Dez
19.30 - 21.35 Uhr
Schauspielhaus
von William Shakespeare
Deutsch von Jürgen Gosch, Angela Schanelec und Wolfgang Wiens
Preis: 11 € bis 28 €
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
31
Mo
Dez
19.00 - 21.05 Uhr
Schauspielhaus
von William Shakespeare
Deutsch von Jürgen Gosch, Angela Schanelec und Wolfgang Wiens
Preis: 18 € bis 36 €
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Theaterstraße 2, 01067 Dresden
9
Mi
Jan
19.30 - 21.35 Uhr
Schauspielhaus
von William Shakespeare
Deutsch von Jürgen Gosch, Angela Schanelec und Wolfgang Wiens
Preis: 11 € bis 28 €
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
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So
Jan
19.00 - 21.05 Uhr
Schauspielhaus
von William Shakespeare
Deutsch von Jürgen Gosch, Angela Schanelec und Wolfgang Wiens
Preis: 15 € bis 31 €
Pressestimmen
„Lustvolle Verwirrungen. Intelligenter Klamauk, voll ausgereizte Komödie. Federleicht und gut verdaulich.“
Michael Bartsch, 25.11.2018, nachtkritik.de
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25.11.2018
„Lustvolle Verwirrungen. Friederike Hellers Winternachtstraum sorgt für gehobene Unterhaltung. Barocke Unterhaltung, wenn man so will, intelligenter Klamauk, voll ausgereizte Komödie. Federleicht und gut verdaulich.
Schon wenn Yassin Trabelsi als Philostrat beim Exposé vor dem Eisernen Vorhang steif den Ansager für die ersten Athener Theatertage mimt, geht das Publikum spontan mit. Szenenbeifall bereits in den ersten Minuten. Chaplinesk, wie er auftritt, später als Puck wie ein zu jedem Schabernack aufgelegter Mephisto mit zwei Hörnchen, avanciert er zu einem der beiden Publikumslieblinge. Der andere ist Viktor Tremmel als Zettel, den man so komödiantisch in Dresden noch nicht gesehen hat.
Einer der wirklichen Kunstgriffe der Regie besteht darin, Helena von einem Mann spielen zu lassen. Simon Werdelis gibt Helenas aussichtslose Liebe zu Demetrios so einen homoerotischen Dreh. Umgekehrt beim Happy End auch, wenn Demetrios plötzlich Helenas Kleidchen trägt.
Köstlich und bis in die Nuancen ausgespielt auch das verlegen-affektierte Finale der Handwerkertruppe.“
Michael Bartsch, nachtkritik.de
„Theater als Traumfabrik, in einer Art Musical mit mancherlei Anspielungen an Hollywood, Theater im Theater doppelt und dreifach verstrickt.“
Tomas Petzold, 26.11.2018, Dresdner Neueste Nachrichten
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26.11.2018
„Friederike Heller hat sich bei ihrer jüngsten Arbeit am Dresdner Staatsschauspiel für die Übersetzung von Jürgen Gosch, Angela Schanelec und Wolfgang Wiens entschieden. Sie bietet Theater als Traumfabrik, in einer Art Musical mit mancherlei Anspielungen an Hollywood, Theater im Theater doppelt und dreifach verstrickt.“
Tomas Petzold, Dresdner Neueste Nachrichten
„Zaubernacht des Wahns und der Begierde. Ein famoses Kabinettstück ist das Zwischenspiel der Handwerker.“
Rainer Kasselt, 26.11.2018, Sächsische Zeitung
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26.11.2018
„Zaubernacht des Wahns und der Begierde.
Ein famoses Kabinettstück ist das Zwischenspiel der Handwerker, wenn sie prächtig dilettierend die unfreiwillig komische Geschichte vom Liebestod des Pyramus und seiner Thisbe nachäffen. Ein Extra-Bravo gilt Hans-Werner Leupelt, der stocksteif und tumb als Wand zwischen dem unglücklichen Liebespaar steht. Der eigentliche Hingucker der gut zweistündigen Aufführung ist Viktor Tremmel als übereifriger, zappelnder und maulender Irrwisch Zettel.“
Rainer Kasselt, Sächsische Zeitung
„Das Spiel entfaltet sich als Zwitter aus Theaterstück und Musical.“
Guido Glaner, 26.11.2018, Dresdner Morgenpost
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26.11.2018
„Das Spiel entfaltet sich als Zwitter aus Theaterstück und Musical. Die Musik stammt vom früheren Blumfeld-Bassisten Peter Thiessen, mit dem die Regisseurin eine langjährige Zusammenarbeit verbindet.“
Guido Glaner, Dresdner Morgenpost
„Den Anstecker ‚Publikumsliebling‘ darf sich Yassin Trabelsi komplett verdient an die Brust heften.“
Cindy Marquardt, 27.11.2018, urbanite.net
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27.11.2018
„Die Interpretation wartet mit einem schlichten, aber vollends funktionalen Bühnenbild und spannenden Clous innerhalb der Besetzung auf.
Den Anstecker ‚Publikumsliebling‘ darf sich Yassin Trabelsi komplett verdient an die Brust heften. Bereits innerhalb seiner Eröffnung als Philostrat lassen sich die Zuschauer zu spontanem Applaus hinreißen. In der Rolle des unruhestiftenden Kobolds Puck überzeugt Trabelsi vollends. Zwei kleine Teufelshörner aus dem Kostümfundus von Sabine Kohlstedt stilisieren Puck zu einer finsteren Figur, welche so gesehen an Fausts Mephisto denken lässt. Ein spannender, visueller Kontrast zu Pucks scheinbar unbeabsichtigtem Hang zum Bösen.“
Cindy Marquardt, urbanite.net