12.10.2019 › Kleines Haus Mitte

Nachwendekinder

Die DDR, unsere Eltern und das große Schweigen
Lesung und Gespräch mit Johannes Nichelmann
FOTO Niklas Vogt
Handlung
Der Journalist und Autor Johannes Nichelmann wurde zur Wendezeit in Ostberlin geboren und zog 2002 mit der Familie nach Bayern. Die DDR kennt er eigentlich nur aus den Medien oder aus Familienanekdoten und dennoch ist sie stets präsent. Die seltsame Lage, in einem Land geboren und von dessen Erbe geprägt zu sein, ohne es jemals selbst besuchen zu können, teilen viele der heute um die dreißig Jährigen.
In seinem Buch „NACHWENDEKINDER. Die DDR, unsere Eltern und das große Schweigen“ begleitet Johannes Nichelmann andere junge Erwachsene seiner Generation dabei, wie sie mit ihren Eltern und Großeltern – häufig das erste Mal – offen darüber reden, wie diese die DDR-Zeit erlebt haben, wie sie sich in ihr verhielten und wie sie heute darüber denken. Gemeinsam ringen sie um Verständnis, entdecken Widerstände und versuchen manchmal vergeblich das Schweigen zu brechen.
Die überfällige Debatte zwischen den Generationen ist mit NACHWENDEKINDER eröffnet – jenseits von schwarz und weiß. Im Kleinen Haus stellt Johannes Nichelmann in einer Lesung mit Gespräch die Begegnungen und Erfahrungen, die er selbst und andere in ihren Familien gemacht haben, vor.

im Rahmen von „30 Jahre Friedliche Revolution – Themenwoche der Sächsischen Staatstheater

www.ullstein-buchverlage.de
Nächste Termine
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
Zu Gast
12
Sa
Okt
20.00 Uhr
Kleines Haus Mitte
Die DDR, unsere Eltern und das große Schweigen
Lesung und Gespräch mit Johannes Nichelmann

Preis: 10 €
30 Jahre Friedliche Revolution – Themenwoche der Sächsischen Staatstheater