Deutschsprachige Erstaufführung 10.11.2018 › Schauspielhaus

Sophie im Schloss des Zauberers

nach dem Roman von Diana Wynne Jones
Deutsch von Gabriele Haefs
in einer Fassung von Katrin Breschke und Mina Salehpour
ab 8 Jahre
Auf dem Bild: Marina Poltmann, David Kosel, Ursula Hobmair
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Tammy Girke, Ursula Hobmair, Marina Poltmann
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Ursula Hobmair
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Auf dem Bild: Sven Hönig
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Auf dem Bild: Denis Geyersbach, Ursula Hobmair
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Auf dem Bild: Sven Hönig, Ursula Hobmair
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Auf dem Bild: David Kosel
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Auf dem Bild: Ursula Hobmair, Marina Poltmann, Sven Hönig
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Auf dem Bild: Denis Geyersbach, Ursula Hobmair, Marina Poltmann, Sven Hönig
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Auf dem Bild: Sven Hönig, David Kosel
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Auf dem Bild: Ursula Hobmair, David Kosel
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Auf dem Bild: Denis Geyersbach, Ursula Hobmair, David Kosel, Sven Hönig
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Auf dem Bild: David Kosel, Ursula Hobmair
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Auf dem Bild: David Kosel, Ursula Hobmair, Sven Hönig
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Auf dem Bild: Emil Borgeest, Ursula Hobmair
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Auf dem Bild: Ursula Hobmair
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Auf dem Bild: Ursula Hobmair, Marina Poltmann
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Auf dem Bild: Marina Poltmann, Ursula Hobmair
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Auf dem Bild: Ursula Hobmair, Tammy Girke
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Auf dem Bild: Ursula Hobmair, Emil Borgeest
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Auf dem Bild: Emil Borgeest, Sven Hönig, Denis Geyersbach, David Kosel, Ursula Hobmair
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Auf dem Bild: Denis Geyersbach, Marina Poltmann, Ursula Hobmair, David Kosel, Tammy Girke, Sven Hönig, Emil Borgeest
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Auf dem Bild: Ursula Hobmair, David Kosel
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Auf dem Bild: Ursula Hobmair, David Kosel
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Auf dem Bild: Tammy Girke, Sven Hönig, Emil Borgeest, Marina Poltmann
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Auf dem Bild: Ursula Hobmair, David Kosel, Tammy Girke, Marina Poltmann, Emil Borgeest
Foto: Sebastian Hoppe
Handlung
Sophie sucht das Glück, aber sie ist die älteste dreier Schwestern und im Lande Ingari wissen alle, dass das älteste Kind am schnellsten und schlimmsten versagen wird. Und so tappt Sophie in ein Fettnäpfchen nach dem anderen. Und dann wird sie von der Hexe der Wüste auch noch in eine alte Frau verwandelt! Sophie entschließt sich, ihr zu Hause zu verlassen und im fliegenden Schloss des Zauberers Howl als Gehilfin anzuheuern. Hier putzt sie, bereitet das Essen zu und steckt neugierig ihre Nase in Dinge, die sie nichts angehen. Sie muss den Feuerdämon Calcifer bei Laune halten, dem Lehrling Michael bei seinen Zaubereien helfen und Howl daran hindern, ihrer Schwester das Herz zu brechen. Denn dafür ist Howl bekannt und gefürchtet: Mädchen das Herz zu brechen. Und dann ist da noch ein vermisster Hexenmeister, ein verlorener Prinz und eine wilde Vogelscheuche – nicht zu vergessen, dass Sophie von ihrem Alterszauber befreit werden muss. Eine Menge an zu lösenden Geheimnissen, Abenteuern und Heldentaten warten auf Sophie, Howl und Michael. Abenteuer, die Sophies Selbstbewusstsein stärken, sie wachsen lassen und ihr vor allem zeigen, dass sie zwar die älteste Schwester, aber auf gar keinen Fall eine Versagerin ist.
Der jetzt für die Bühne adaptierte Roman der englischen Autorin Diana Wynne Jones diente auch als Vorlage für den Animationsfilm DAS WANDELNDE SCHLOSS von Hayao Miyazaki.
 
Mit freundlicher Unterstützung unseres Projektpartners Ostsächsische Sparkasse Dresden.


Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass in den Vorstellungen stroboskopähnliches Licht eingesetzt wird. Wir bitten Sie um Beachtung.
Dauer der Aufführung: 2 Stunden.
Eine Pause.
Besetzung
Bühne
Kostüme
Videoanimation
Licht
Andreas Barkleit
Dramaturgie
Sophie Hatter
Howl, der Zauberer
Michael Fisher, der Zauberlehrling
Calcifer, der Feuerdämon
Lettie, Schwester von Sophie / Hexe der Wüste
Martha, Schwester von Sophie / Mrs. Fairfax
Vogelscheuche / Diener des Königs / König
Vorlesetag
Am 16. November 2018 lesen im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages um 10.00 und 11.00 Uhr Ensemblemitglieder in der Zentralbibliothek Dresden aus SOPHIE IM SCHLOSS DES ZAUBERERS. Weitere Informationen zum Vorlesetag finden Sie unter www.bibo-dresden.de
Für Gehörlose
Die Vorstellung am 23. Dezember 2018, 10.30 Uhr, wird in Zusammenarbeit mit „vigevo – Das Netzwerk für Gebärdensprachdienstleistungen“ für Gehörlose übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung des SMWK – Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.
Um 10.00 Uhr gibt es bereits eine Einführung mit Übersetzung. Wird Gebärdensprache benötigt, geben Sie dies bitte bei der Reservierung Ihrer Karten an.

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Theaterstraße 2, 01067 Dresden
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16.00 - 18.00 Uhr
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Deutsch von Gabriele Haefs
in einer Fassung von Katrin Breschke und Mina Salehpour
ab 8 Jahre
Preis: 15 € bis 31 €
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Der spendierte Platz
Am 6. Dezember 2018 können mehr als 750 Kinder und Jugendliche aus Kinderheimen, Behindertenwerkstätten und Förderschulen kostenlos eine Vorstellung SOPHIE IM SCHLOSS DES ZAUBERERS im Schauspielhaus besuchen. Ermöglicht wird dies durch Ihre Spende, denn für viele von ihnen ist dies aus finanziellen Gründen die einzige Gelegenheit für einen Theaterbesuch. Für 5,00 € pro Karte können Sie an unseren Vorverkaufskassen symbolisch Tickets für diese Vorstellung erwerben. Oder Sie überweisen einen Betrag in beliebiger Höhe auf folgendes Konto bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden: IBAN: DE38 8505 0300 3120 0640 75, BIC: OSDDDE81XXX (Adresse und Verwendungszweck nicht vergessen!). Auch im Internet können Sie ganz unkompliziert bei der Buchung eigener Karten eine oder mehrere 5-Euro-Karten für den Spendierten Platz erwerben. Für Spenden ab 200,00 € erhalten Sie eine Spendenquittung, andernfalls genügt der Zahlungsbeleg eines Kreditinstituts für das Finanzamt.
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Pressestimmen
„Mina Salehpour packt Disney-Ästhetik, Harry Potter-Anleihen und Gothik-Grusel auf die Bühne. Und schafft einen grandiosen Remix aus dem Fantasy-Baukasten.“
Johanna Lemke, 12.11.2018, Sächsische Zeitung
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12.11.2018
„Eigentlich ist es kein Gruselschloss, in dem Sophie gelandet ist, sondern eine ziemlich abgedrehte WG. Hier wohnt der Zauberer Howl, der mit Vorliebe die Herzen junger Mädchen isst. Das erzählen die Leute. Sophie kam in dieses Schloss, weil sie Unterschlupf suchte, nachdem die Hexe der Wüste sie um mindestens 60 Jahre hat altern lassen. Nun sitzt sie als alte Oma auf einen Stock gestützt und soll Howls Bann lösen – na danke auch.
SOPHIE IM SCHLOSS DES ZAUBERERS heißt das neue Weihnachtsstück auf der großen Bühne des Staatsschauspiels Dresden. Der etwas angestaubte Roman aus dem Jahr 1986 wird in Dresden für Kinder ab acht actionreich aufpoliert. Hausregisseurin Mina Salehpour packt Disney-Ästhetik, Harry Potter-Anleihen und Gothik-Grusel auf die Bühne. Und schafft einen grandiosen Remix aus dem Fantasy-Baukasten.
Mina Salehpour macht Theater für Kinder, ohne es kindgerecht zu machen. Das ist kein Widerspruch. Weil die Schauspieler immer auch Erwachsenengags einschieben, glaubt man ihnen den Spaß in jeder Sekunde. Sprüche kommen so trocken, wie man es aus amerikanischen Sitcoms kennt. Wenn es um Sophies Schwester Lettie geht, dichtet einer darauf: ‚Lettie, Lettie, Fahrradkette‘. Und zu „I Want to Break Free“ von Queen entwickelt der Wischmopp ein Eigenleben und wird zur Luftgitarre, Howl hat einen Schnurrbart und macht den Hüftschwung. Die Kinder johlen, aber noch mehr freuen sich Zuschauer, die Freddie Mercury als sexy Putzfrau aus dem Videoclip zu diesem Song erkennen. Bis in alle Nebenrollen zieht sich die Leichtigkeit des Spiels. Tammy Girke und Marina Poltmann sind Sophies Schwestern, eine mit Quietschstimme, die andere im Getto-Sprech. Sven Hönig ist der trotteligknuffige Lehrling Michael, Dennis Geyersbach der Feuerdämon Calcifer, der dem dunklen ‚Blade Runner‘ entsprungen sein könnte. Emil Borgeest spielt mehrere Rollen herrlich überzeichnet androgyn. Und dann Sophie: Ursula Hobmair macht aus ihr einen Widerborst. Sie spielt sie irgendwo zwischen pubertär-launisch und selbstbewusst. Sophie ekelt sich vor den Spinnen im Schloss, zickt Michael, Calcifer und Howl an, muss immer widersprechen. Aber es ist schließlich Sophie, die den Fluch löst. Sie streift den Zauber ab und besiegt die Wüstenhexe, weil sie an sich selbst glaubt. Ein Hoch auf starke Mädchen!
Kein Weihnachtsstück ohne ordentlich Theaterzauber. Da fällt Glitzerkonfetti, da öffnet sich mit viel Pathos die Weite der Bühne, es regnet und stürmt und heult. Und weil Mina Salehpour nie einfach nur Spaß inszeniert, gibt es diese Szene: Zauberer Howl lässt durchblicken, warum er so ist, wie er ist: In seine Heimat pflanzte eine Hexe die Gier ein. ‚Aus Angst wurde Hass, aus Hass wurde Krieg.‘ Dazu sieht man auf der Rückwand bewegte Zeichnungen von Menschen mit Plakaten, von einer Stadt im Krieg. Es ist nicht so, dass dieser Part die Inszenierung ins Moralische kippen lassen würde. Hinterher geht es so herrlich-komisch weiter wie zuvor. Aber die wenigen Minuten heben SOPHIE IM SCHLOSS DES ZAUBERERS auf eine politische Ebene. Auch das können Kinder ab.“
Johanna Lemke, Sächsische Zeitung
„Mit Illusionseffekten arbeitet die Bühne von Andrea Wagner. Eine Art Wohnwelt 4.0 mit allerlei Schnickschnack-Automatismen. Viel Zauberei und Attraktion.“
Michael Bartsch, 12.11.2018, Dresdner Neueste Nachrichten
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12.11.2018
„Die aus dem Iran stammende junge und quirlige Regisseurin wird von einer Zeitung mit dem Bekenntnis zitiert ‚Realismus interessiert mich nicht auf der Bühne‘. Sie bringt also eine Neigung zu Fantasy-Stoffen mit.
Ursula Hobmair spielt die Sophie sehr schlicht und zurückhaltend, avanciert für die Achtjährigen aufwärts nicht zur ersten Identifikationsfigur. Die sind eher Fans vom Feuerdämon Calcifer alias Denis Geyersbach, wie er lustig dem Kamin entsteigt und Holzscheite knabbert. Oder von Sven Hönig als Zauberlehrling Michael, der mit etlichen pyrotechnischen Gags aufwartet. Das Böse in Gestalt von Tammy Girkes Hexe sieht ziemlich attraktiv aus, wenn es sich gelegentlich und pflichtgemäß in Erinnerung ruft. Und Emil Borgeest mimt nicht nur die mysteriöse Vogelscheuche, er beeindruckt auch dank einer Meisterleistung von Kostüm und Maske als kriegslüsterner König sensible Gemüter im jungen Publikum.
Ähnlich variabel zeigt sich auch Marina Poltmann in mehreren Rollen. Mit Illusionseffekten arbeitet die Bühne von Andrea Wagner, verengt die oft genutzte volle Tiefe manchmal geschickt auf Schlitze und Durchlässe von der halbrealen in die Zauberwelt des Campingschlosses. Das ist eine Art Wohnwelt 4.0 mit allerlei Schnickschnack-Automatismen, gesteuert nur etwas anachronistisch von Hometrainer-Dynamos und Hebeln an Stelle eines Laptops. Faszination Technik bietet tatsächlich das aus dem Schnürboden fallende Treppengerüst für den Auftritt des Königs.“
Michael Bartsch, Dresdner Neueste Nachrichten
„Das vorweihnachtliche Märchen für die ganze Familie entführt mit Poesie und skurrilem Witz in eine Traumwelt voller Magie, zauberhafte Klänge, Farben und Bilder. Wundervoll, herzerfrischend.“
Lilly Vostry, 12.11.2018, Dresdner Morgenpost
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12.11.2018
„Das vorweihnachtliche Märchen für die ganze Familie entführt mit Poesie und skurrilem Witz in eine Traumwelt voller Magie, zauberhafte Klänge, Farben und Bilder.
In eine alte Frau verwandelt, wandert Sophie (Ursula Hobmair) durch die karge, graue Landschaft, eine einsam umherschwirrende Vogelscheuche (Emil Borgeest) folgt ihr bis zum Schloss des Zauberers Howl (David Kosel), einen verworfenen, lasterhaften jungen Mann mit Rockergitarre. Er liebt es, Mädchen anzulocken, angeblich um ihre Herzen zu essen.
Sophie zieht bei ihm ein und wirbelt den Männerhaushalt gründlich auf, zu dem Howls quirliger Zauberlehrling Michael (Sven Hönig) und der wilde Feuerdämon Calcifer (Denis Geyersbach) gehören, der im Kamin haust und einen Pakt mit Howl hat, den Sophie lösen soll.
Begeisterter Beifall für einen wundervollen, herzerfrischenden Theaternachmittag.“
Lilly Vostry, Dresdner Morgenpost