Clément Papachristou

Clément Papachristou ist Regisseur und Choreograf und seit 2022 am Théâtre National Wallonie-Bruxelles engagiert. Als Absolvent der ESACT (École Supérieure d’Acteurs et d'Actrices)interessiert er sich besonders für künstlerische Praktiken mit Künstler*innen mit Behinderung und alternativen Mobilitätsformen. Nach ALMANACH (2017) und LA GROTTE (2021, Théâtre de Liège) präsentierte er 2022 gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Guillaume Papachristou das Stück UNE TENTATIVE PRESQUE COMME UNE AUTRE (EIN VERSUCH FAST WIE JEDER ANDERE AUCH) beim Festival de Marseille und anschließend am Théâtre National Wallonie-Bruxelles. Die Produktion wurde beim Fast Forward Festival 2024 in Dresden mit dem Jurypreis ausgezeichnet und tourt seitdem durch Europa. 2025 inszenierte Clément Papachristou JUSTICES am Théâtre National Wallonie-Bruxelles, das mit dem SACD-Theaterpreis 2025 prämiert wurde. 2026 erarbeitete er wiederum mit seinem Bruder im Auftrag des Staatsschauspiels Dresden die Performance NEUER VERSUCH, die Ensemblemitglieder mit freischaffenden Tänzer*innen zusammenbringt und sich für die berufliche Inklusion von Künstler*innen mit Behinderung einsetzt. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit entwickelt Clément Papachristou ein internationales Programm mit professionellen inklusiven Workshops für Fachkräfte mit und ohne Behinderung. Er führt zudem zahlreiche Vermittlungs- und Fördermaßnahmen zur beruflichen Inklusion mit Hochschulen und Einrichtungen der Berufsausbildung für Schauspieler*innen mit sogenannten „alternativen“ Fähigkeiten und/oder Mobilitäten durch.

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