Heute: Fr, 26.05.2017

Schauspielhaus
19.30 - 21.30 Uhr
Zum vorletzten Mal!
Blauer Freitag
Der Graf von Monte Christo
nach dem Roman von Alexandre Dumas
Preis: 10,00 € / ermäßigt 7,00 €
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Kleines Haus 1
18.45 Uhr Experteneinführung: Andreas Ismail Mohr (Arabist und Islamwissenschaftler) spricht zum Thema Islam und Homosexualität
19.30 - 21.15 Uhr
Homohalal
Komödie von Ibrahim Amir
Preis: 20,00 €
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Gemäldegalerie Alte Meister
20.00 - 21.20 Uhr
Alte Meister
nach dem Roman von Thomas Bernhard
Preis: 20,00 €
Ausverkauft / Eventuelle Restkarten an der Abendkasse

Die Abendkassen im Schauspielhaus und Kleinen Haus öffnen jeweils 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Die Abendkassen in der Gemäldegalerie Alte Meister und Trinitatiskirchruine öffnen 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.


Die nächsten Premieren

Die Stunde da wir nichts voneinander wußten

von Peter Handke
Eine Theaterplatzbespielung mit Dresdner Bürgern
Regie: Uli Jäckle

Premiere am 11. Juni 2017
auf dem Theaterplatz


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Die Bürgerbühne Markierung: Die Bürgerbühne


Nachlass – Pièces sans personnes

von Rimini Protokoll
(Stefan Kaegi, Dominic Huber)

Deutsche Erstaufführung
am 16. Juni 2017
17.00 Uhr im Kleinen Haus 1

Eine Produktion von Théâtre de Vidy, Lausanne in einer Koproduktion u. a. mit dem Staatsschauspiel Dresden


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Wut – Jelinek, Wagner und ‚Jesus von Nazareth‘

Eine Orchesterperformance von Christian von Borries basierend auf dem Text „Wut“ von Elfriede Jelinek und „Jesus von Nazareth“ von Richard Wagner
Musik von Richard Wagner, Ludwig van Beethoven, Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und durch künstliche Intelligenz-Algorithmen hergestellte Musik
Regie und musikalische Leitung:
Christian von Borries
Es spielen die Dresdner Sinfoniker

Nur am 17. Juni 2017
19.00 Uhr in der Frauenkirche

Eine Produktion vom Staatsschauspiel Dresden in Kooperation mit den Dresdner Musikfestspielen


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Pressestimmen


Ein Volksfeind

von Henrik Ibsen
Deutsch von Angelika Gundlach
Regie: Marco Štorman

„Viel Beifall am Sonnabend im Schauspielhaus Dresden. Politisches Theater pur: streitbar, leidenschaftlich, provokant, wirr, plakativ. Die Darsteller sind mit Feuereifer und körperlicher Präsenz bei der Sache.“
Sächsische Zeitung

„Der Dresdner ‚Volksfeind‘ atmet den Geist der Revolution, ist durchglüht von aufrührerischen Furor, den vor allem Loris Kubeng und Alexandra Sinelnikova als Tomas’ Partner Morten und Petra verkörpern, wenn sie durch die Zuschauerränge wüten und ehrlichen Zorn entfachen.“
Dresdner Morgenpost

„Für Marco Štorman ist die Sache glasklar: Der kleine Thomas Stockmann wäre heute Whistleblower. Alexander Angeletta spielt ihn als galanten, zerbrechlichen Typen, der in der zunehmenden Ablehnung durch Volkes Stimme immer arroganter und radikaler wird.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Dem Staatsschauspiel Dresden ist mit Ibsens ‚Ein Volksfeind‘ in einer weitgehend nonkonformen Inszenierung eine sehr erfolgreiche Premiere gelungen. Die Inszenierung ist nicht nur hochaktuell in ihrem Zugriff auf Ibsens Stück, sie ist auch in künstlerischer, besonders in textästhetischer Hinsicht absolut gelungen.“
Freie Presse


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Der Scheiterhaufen

nach dem Roman von György Dragomán
Aus dem Ungarischen von Lacy Kornitzer
Theaterfassung von Armin Petras
Regie: Armin Petras

In Koproduktion mit dem Schauspiel Stuttgart, dem Teatrul National „Radu Stanca“ Sibiu (Rumänien) und dem Vígszínház (Víg Theater) Budapest (Ungarn)

„Schaurig und romantisch erzählt ‚Der Scheiterhaufen‘ vom Umbruch und vom Ende einer Kindheit. Hochspannend zeigt ‚Der Scheiterhaufen‘ einen vielschichtigen Plot.
Wunderbar wandelfähig teilen sich Lea Ruckpaul und Viktoria Miknevich alle Rollen und haben sichtbaren Spaß daran.“
Sächsische Zeitung

„Am Staatsschauspiel Dresden ist eine außergewöhnliche internationale Kooperation entstanden. Mit Petras müssen wir uns Erinnerung wie einen vereisten See vorstellen: auf viele Weisen schmerzhaft, stets flach und doch unergründlich. Die vermeintlich banalen Wunden und Bedürfnisse seiner Figuren verwebt Dragomán elegant in diesen Stoff. Lea Ruckpaul und Viktoria Miknevich werfen sich mit Verve abwechselnd in die Rollen.“
nachtkritik.de

„Gefeierte Uraufführung. Es gibt so einfühlsam wie intensiv ausgespielte Szenen, in denen die Darstellerinnen an die Grenzen gehen.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Petras destilliert einzelne Szenen aus der gleichnamigen Romanvorlage von György Dragomán und nutzt sie als Spielmöglichkeiten, die die beiden Darstellerinnen Viktoria Miknevich und Lea Ruckpaul mit viel Energie nutzen.“
Deutschlandfunk, Kultur heute

„Viktoria Miknevich und Lea Ruckpaul vom Schauspiel Stuttgart verkörpern in stetigem Rollenwechsel sämtliche Figuren. Eine Produktion, die aufs Ganze zu überzeugen weiß und besonders von der Spielfreude beider Darstellerinnen zehrt. Zu Recht viel Applaus.“
Dresdner Morgenpost


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Nichts in Sicht

nach dem Roman von Jens Rehn
In einer Bearbeitung von Clara Weyde
und Paula Oevermann
Regie: Clara Weyde

„Bemerkenswerte Inszenierung des Dresdner Staatsschauspiels in der Regie von Clara Weyde. Modellhaft zeigt die Inszenierung zwei Menschen in einer existenziellen Station zwischen Leben und Tod. Das bewegt, unabhängig von Krieg und Nichtkrieg.“
Sächsische Zeitung


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Wir kommen

nach dem Roman von Ronja von Rönne
In einer Bearbeitung von Tea Kolbe
und Julia Fahle
Regie: Tea Kolbe

„Der Text wurde sehr behutsam bearbeitet, alle Textstellen sind original und lediglich neu zusammengesetzt. Das Stück zieht an mir vorbei wie ein Traum, abwechselnd schäme ich mich und lache dann wieder hysterisch über längst vergessene Pointen. Tea Kolbe, die Regisseurin, hat es geschafft, das Ganze mit nur drei Darstellern auf die Beine zu stellen.“
Die Welt, Ronja von Rönne

„Das ist ein Roman, der in dieser Konzentration für die Bühne eher hinzugewonnen hat. Es ist sehr verdichtet auf die Geschichte der zentralen Figur. Durchaus beeindruckend. Das Theater hat sein Recht gefordert an dem Stoff und es ist gelungen.“
Deutschlandradio Kultur, Fazit

„Die drei Schauspielerinnen sind fraglos fein besetzt. Trautmann und Emons stehen die Individualkonflikte ihrer Figuren streckenweise beängstigend und authentisch ins Gesicht geschrieben.“
nachtkritik.de

„Das Team um die junge Regisseurin Tea Kolbe hat den Buch-Text eingedampft auf schmale 80 Minuten und so auf den Kern der Fabel verdichtet. Es ist wohl so: Theater kann mehr. Weil es mehr will.“
Deutschlandfunk, Kultur heute

„Anders als im Buch möchte man der Nora auf der Bühne auf die Spur kommen, möchte sie verstehen und sie in den Arm nehmen, wenn sie wieder von einer dröhnenden Attacke in Beschlag genommen wird.“
Sächsische Zeitung

„Weiterdenken lohnt sich über diesen teils flotten, teils quälenden Theaterabend hinaus, für den ein reines Frauenteam verantwortlich zeichnet.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Die Geschichte wird unter Regie von Tea Kolbe von drei Schauspielerinnen erzählt und gespielt, im Wechsel von traurigen, komischen, langsamen und schnellen Szenen.
Herzlicher Beifall für einen berührenden Abend.“
Dresdner Morgenpost


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Homohalal

Komödie von Ibrahim Amir
Regie: Laura Linnenbaum

„‚Homohalal‘ entkrampft mit Humor die aktuelle multiethnische Debatte, ohne sie zu entschärfen. Eine Mischung aus bitterem Ernst und selbstironischer Heiterkeit, äußerst intensiv und präzise geprobt.“
Theater der Zeit

„Eine knallscharfe Komödie. Ein extrem kluges und freches Stück jenseits von allen Urteilen. Eine große Tat, dass die Dresdner sich das an Land gezogen haben, und es für Dresden bearbeitet haben.“
MDR Kultur

„Das Staatsschauspiel Dresden bringt Ibrahim Amirs Migrationskomödie ‚Homohalal‘ auf die Bühne und zeigt, dass Theater dann am besten ist, wenn es sich nicht um politische Korrektheit schert.
Das Publikum amüsiert sich prächtig. Amir beherrscht die Regeln der Migrations- und Integrationskomödie: je böser, desto besser.“
Süddeutsche Zeitung

„Da passiert eine unglaublich geschickt und trickreich geschrieben Komödie.“
Deutschlandradio Kultur, Fazit

„Dieser Abend ist nicht nur durch filmische Mittel, körperliches Spiel und flottes Tempo eine ästhetisch perfekte Arbeit. ‚Homohalal‘ ist vor allem ein bissiger Beitrag zur Flüchtlingsfrage. Und ein mutiges Knallbonbon für das polarisierte Dresden.“
Sächsische Zeitung

„Ibrahim Amir teilt nach allen Seiten aus. Seine Textvorlage war bei Laura Linnenbaum in besten Händen. Ein intensiv und genau geprobtes Stück. Eine Sternstunde dieser ambitionierten Interimsspielzeit am Staatsschauspiel.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Beerdigung eines Ex-Aktivisten. Ein fulminanter, zugleich ernsthafter wie komödiantischer Beginn einer bösen Komödie! Ibrahim Amir hat eine Komödie geschrieben, die Politisches und Privates souverän ineinander montiert. Nicht alles wird erklärt, aber manches wird deutlich. Und die Schauspieler werfen sich mit komödiantischer Lust und heftigem Körperspiel in ihre Rollen. Das Publikum war von der Inszenierung begeistert und jubelte lange.“
nachtkritik.de

„Darf man überhaupt über Flüchtlinge, Integration und Willkommenskultur lachen? Absolut! Zumindest in ‚Homohalal‘, der bitterbösen Komödie Autors Ibrahim Amir. Glücklicherweise hat das Staatsschauspiel Amirs Flüchtlingskomödie nach Dresden geholt. Regisseurin Laura Linnenbaum inszeniert effektiv. Vom begeisterten Publikum gab es dafür viel Beifall und Jubel.“
Dresdner Morgenpost

„Neben der akkuraten Überspitzung, bei der Linnenbaum gekonnt die Balance zwischen Ernst des Originalsujets und der Gefahr des Klamauks wahrt, trägt auch die Bühnenkonstruktion von Valentin Baumeister zum Erfolg bei.“
SAX

„Die Komödie von Ibrahim erweist sich als begeistert aufgenommenes Theaterstück mit viel bissigem schwarzen Humor und getroffenen Pointen über Flucht, Begegnung und Zusammenleben. Es führt dem Zuschauer vor, dass es keinen einfachen Schlussstrich für ein gesellschaftliches Miteinander gibt, sondern dass ein andauernder Diskurs mit seinen Mitmenschen notwendig ist.“
DRESDNER Kulturmagazin


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Medea

von  Euripides
Aus dem Griechischen von Simon Werle
Regie: Christina Rast

„Es gehört zu den Höhepunkten der Inszenierung, wie Paula Dombrowski als Medea auf der scheibenförmigen Bühne im Kreis rast und Rachepläne schmiedet. Diese Schauspielerin zeigt eine Medea in vielen Dimensionen und trägt den Abend wesentlich.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Die Tragödie ‚Medea‘ von Euripides ist über 2500 Jahre alt und bleibt doch ewig jung. So wird sie auch in der Dresdner Inszenierung der Schweizer Regisseurin Christina Rast gezeigt. Als moderne Frau mit feministischem Touch, ‚den Feinden schrecklich und den Freunden zugetan‘.
Starker Beifall für die Akteure.“
Sächsische Zeitung

„Medea und ihre Kinder tauchen in der bitterkomischen Inszenierung von Christina Rast wie Außerirdische aus einem schwarzen, über der Bühne schwebenden Gehäuse auf, das aussieht wie ein Ufo. Von Paula Dombrowski abwechselnd kühl-überlegt, zornig und stolz verkörpert, erhebt Medea Klage gegen ihren Mann Jason.“
Dresdner Morgenpost

„Die neue Dresdner Inszenierung am Staatsschauspiel unter der Leitung von Christina Rast ist keineswegs so eindimensional, wie es eine der möglichen Vorlagen wäre. Sie collagiert verschiedene Sichtweisen, spielt mit unseren Vorstellungen und entwirft geschickt Assoziationsräume, die über das Wort hinausreichen. Der Abend ist in sich bis zum Ende konsequent.“
SAX


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Get up! Stand up!

Dresdner Schüler_innen proben den Aufstand
In einer Fassung von Uta Plate, Andreas Langkamp und der Klasse 9b der 128. Oberschule „Carola von Wasa“ Dresden-Reick
In Kooperation mit der 128. Oberschule
Regie: Uta Plate

„Mit großer Energie, schnellem Tempo und exakter Koordination rennen, jagen, springen, wälzen, treten, stoßen, robben sie über die Bühne, schnell wechseln Gruppen, Haltungen, Arrangements.
Die Inszenierung (Regie: Uta Plate) findet einprägsame Bilder für die Auseinandersetzung der Schüler mit dem Thema Protest.
Protest heißt, sich zu zeigen. Das haben die Schüler auf beeindruckende Weise getan.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Es ist bewundernswert, wie es Regisseurin Uta Plate gelingt, die unterschiedlichen Talente und Temperamente einer Klasse in einem so geschlossenen Ensemble zu bündeln. Die 9b der 128. Oberschule ‚Carola von Wasa‘ Dresden-Reick zeigt vollen Einsatz.“
Sächsische Zeitung

„‚Get up! Stand up!‘ führt Kommunikationsprozesse vor, in denen man sich als junger Mensch positionieren kann. Für ein Wir-Gefühl, das stark macht.
Die Schüler machen ihre Sache gut. Denn sie zeigen eine neue Generation ohne Vorurteile, dafür mit Idealen und Tatkraft. Das macht Mut.“
Dresdner Morgenpost


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Die Bürgerbühne Markierung: Die Bürgerbühne



Secondhand-Zeit. Leben auf den Trümmern des Sozialismus
Время секонд хэнд


nach dem Buch von Swetlana Alexijewitsch
Ein Projekt mit Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion
Regie: David Benjamin Brückel

„Der ambivalente Blick auf Gestern und Heute zieht sich nicht nur durch Alexijewitschs Buch, er zieht sich auch durch die Aussagen der zehn Bürgerbühnen-Schauspieler.
Die Dresdner Bürgerbühnen-Umsetzung dieses Buches verdient riesigen Respekt. Lang anhaltender, verdienter Beifall für einen Abend, der Antworten sucht, ohne einfache zu geben. Ganz im Sinne Alexijewitschs.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Geschichten von Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion erzählt ‚Secondhand-Zeit‘ an der Bürgerbühne in Dresden. Eine rasante szenische Revue mit Witz, Sehnsucht und Abscheu über ein Leben in der neuen fremden Heimat.“
MDR Kultur

„Zehn Bürger aus der Sowjetunion erkunden am Staatsschauspiel Dresden, was das Leben im Sozialismus mit ihnen machte.
Anderthalb Stunden verbringt man mit Episoden, die bedrücken und auch den Darstellern nahegehen. Es macht nichts, dass sich der ein oder andere etwas Lockerheit erst noch erspielen wird: Hier wird Geschichte verhandelt, die nachwirkt, wie eine nicht auskurierte Krankheit.“
Sächsische Zeitung


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Die Bürgerbühne Markierung: Die Bürgerbühne



Der Graf von Monte Christo

nach dem Roman von Alexandre Dumas
Regie: Simon Solberg

„In irrem Tempo peitscht die Regie das Ensemble durch den Roman. Dialogisches Sprechen wechselt mit Erzählpassagen, das Mikrofon ist ständiger Begleiter. Bilder sind wichtig. Wie zum Beispiel bei Dantés waghalsiger Flucht von der Gefängnisinsel: Mit wehenden transparenten Plastikfetzen rennen die Spieler über die Bühne. Dazu etwas fahles Licht plus Nebel, und schon naht ein mit Plastikschläuchen bestücktes Rettungsgestell. Das wirkt.“
Sächsische Zeitung

„In durchaus rasanter Handlung mit interessanter Verortung, dem Containerhafen von Marseille, geht es wild durch den 1500-Seiten-Roman, wo der junge Seemann Edmond Dantés dank einer Doppelintrige auf einer Insel für 14 Jahre im Knast landet und dabei sowohl Braut als auch Kapitänspatent verliert, dort vom sterbenden Abbé Faria mit einer Schatzinfo auf der Insel Monte Christo, neben Elba gelegen, betraut wird, um dann als steinreicher Rächer in eigenem Gusto zurückzukehren, um den Nebenbuhler Fernando, den gerissenen Staatsanwalt Villefort und den Bankier Danglars auszuschalten und letztlich eine junge Liebe zu ermöglichen.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Rauschhafte Rachefantasie. Regisseur Simon Solberg inszeniert ‚Der Graf von Monte Christo‘ am Dresdner Staatsschauspiel als stürmischen Parforceritt. Herausragend ist dabei Torsten Ranft in der Titelrolle, der die Zerrissenheit seiner Figur jederzeit spürbar hält.“
TOP Magazin Dresden


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Hiob

nach dem Roman von Joseph Roth
Fassung von Koen Tachelet
Regie: Nurkan Erpulat

„Regisseur Nurkan Erpulat und Bühnenbildnerin Alissa Kolbusch sind aufgekratzt unromantisch. Rührig ungerührt. Passiert bei Roth eine Geschichte, lässt die Inszenierung das Geschehen Revue passieren. Rasant, choreografisch intelligent. Aber nicht versunken. Eher sprudelnd, sehr musikalisch.“
neues deutschland

„Heftig umjubelte Aufführung des ‚Hiob‘. Erpulat und sein Team rücken der Geschichte mit immenser Verve zu Leibe und geben im Verlauf der zwei atemlos durchgespielten Stunden Vollgas.
Die Darsteller agieren durchweg hingebungsvoll und konzentriert. Ein präzises Ensemblestück. Sagenhafter Applaus für den musikalischen Tausendsassa Daniel Kahn.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Das Aufbrechen und Nichtankommen arbeitet Regisseur Nurkan Erpulat heraus.
Es gibt an diesem Abend berührende Szenen, etwa mit Christine Hoppe als Mendels giftige, sorgende Frau. Oder wenn Mathis Reinhardt als Mendel mit dem Hut zaubert, um den geistesschwachen Sohn aus der Reserve zu locken.“
Sächsische Zeitung

„Der live gespielte Soundtrack von Daniel Kahn und Ensemble schafft Atmosphäre.“
Dresdner Morgenpost


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das ende der menschheit

von Konstantin Küspert
Regie: Anton Kurt Krause

„‚Es fühlt sich an wie ein Trailer‘, sagt Küspert nach der Premiere in Dresden. Tatsächlich birgt das radikale Endzeitszenario genug Stoff für einen Roman oder eine Serie. Regisseur Anton Kurt Krause, der die Uraufführung in Dresden mit nur drei Schauspielerinnen stemmt, fasst diese dialektische Einheit von Hoffnung und Zerstörung in ein eigenartig tröstliches Schlussbild: Ein kleines Glashaus, vorher Labor, Versuchsstation und Gefängnis, wird zum Archiv, zum Gedächtnis der Menschheit.“
Süddeutsche Zeitung

„Autor Konstantin Küspert scheint nun nicht eben belustigt von dem, was die ‚kaum behaarten Trockennasenaffen‘ in nur 10 000 Jahren mit ihrem Planeten angerichtet haben. Alarmierende Fakten, die von den meisten ignoriert werden, treiben ihn offensichtlich ernsthaft um.
Das Schauspielertrio gibt viel, Hübner köstlich-komödiantisch, die beiden anderen leidenschaftlich.“
Dresdner Neueste Nachricht

„Uraufführung im Staatsschauspiel Dresden für das Auftragswerk ‚das ende der menschheit‘ von Konstantin Küspert. Ein Riesenkompliment geht an die Schauspieler. Sie machen das Beste draus, steigen aus den Rollen, kommentieren amüsiert das Geschehen.“
Sächsische Zeitung


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Amphitryon

von Heinrich von Kleist
Regie: Wolfgang Engel

„Der Regisseur setzt ganz aufs Wort, auf die Schönheit und Kraft der wunderbaren Sprache des Dichters.
Die Doppelrolle Jupiter/Amphitryon vertraute die Regie Matthias Reichwald an. Das Wagnis gelingt. Der Schauspieler springt gekonnt von einer Figur in die andere.
Der falsche Sosias des Martin Reik ist ein dicker Genussmensch, der echte ein langer Asket, hinreißend verkörpert von Philipp Lux.“
Sächsische Zeitung

„Rasant. Das ist das Wort, mit dem sich dieser Abend im Schauspielhaus beschreiben lässt. Die Bühne passt ihrerseits treffend zur reduzierten Inszenierung.
Lang anhaltender Premierenapplaus.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Mit Engels konzentrierter, texttreuer Fassung von Heinrich von Kleists Drama über Ich-Verlust und Selbstentfremdung triumphiert die Kunst über das Schicksal. Reduziert ist seine Inszenierung, fokussiert allein auf den Text. Jupiter und Amphitryon ist mit einem überragenden Matthias Reichwald doppelt besetzt. Reichwald tobt, lässt seine Figuren wie von Sinnen nach sich selbst suchen. Für die heiteren Momente ist Philipp Lux als Sosias zuständig. Voll komödiantischer Lust ringt er mit dem groben Merkur (Martin Reik) und seinem Weib Charis (Ina Piontek).
Stürmischer Schlussapplaus.“
Dresdner Morgenpost


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kein Land. August

von Thomas Freyer
Regie: Jan Gehler

„Weder Freyers Text noch Jan Gehlers großartige Inszenierung legen es darauf an, das Publikum mit einfachem Erkenntnisgewinn in die kalte Dresdner Abendluft zu entlassen.
Thomas Freyer formt Verse, Klänge, Wiederholungen. Dabei entstehen abgedreht liebenswerte Figuren, deren Schicksal und Aufeinandertreffen mit August fordern und faszinieren.
Ein Treiben auf extrem hohem Niveau.“
nachtkritik.de

„Ein Text, der große Qualitäten hat, der allen Figuren – gerade dann, wenn sie besonders rätselhaft sind – ein eigenes Leben gibt durch den Text und das macht die große Qualität des Abends aus. Ein starker, ein schöner, ein kraftvoller Text.“
Deutschlandradio Kultur, Fazit

„‚kein Land. August‘ ist ein großer Wurf. Heimat, Flucht, Krieg und Gier; alles wird verhandelt. Die erdachte Dystopie schmerzt als mögliche Zukunft.“
Sächsische Zeitung

„Regisseur Jan Gehler kommt das Verdienst zu, Innenwelt, die mit ihr korrespondierende Außenwelt und die Möglichkeiten des Theaters auf der Bühne zu einem atmosphärischen Ganzen gefügt zu haben. Die Bühne von Sabrina Rox unterstützt diese Wirkung optimal.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Eine moderne Apokalypse, über einen Hoffnung Suchenden in erlösungsarmer Zeit, die der produktive 36jährige Thomas Freyer da auf die Bühne bringt. Jan Gehlers zurückgenommene Regie ermöglicht dem Text, seine Kraft zu entfalten.“
Deutschlandfunk, Kultur heute


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Der Phantast

Leben und Sterben des Dr. Karl May
von Jan Dvořák
Regie und Idee: Philipp Stölzl

„Götz Schubert als May in hemmungslosem Grandiositätsrausch. Dem energiegeladenen Ensemble war der Spaß an der Produktion anzumerken, die federleicht nicht nur ein Fantastenleben Revue passieren lässt, sondern wie nebenbei auch die untergründige Aktualität darin aufdeckt.“
Süddeutsche Zeitung

„‚Winnetou, ich glaube an dich‘, sagt Götz Schubert zuletzt. Und für einen langen Moment ist jene emotionale Spannung im Raum, die man sich auch für Stölzls ‚Winnetou‘-Filme gewünscht hatte. Vergeblich. In diesem Fall also hat das Theater gesiegt. Ich habe gesprochen. Howgh!“
nachtkritik.de

„Der sächsische Schriftsteller aus Radebeul hat am sächsischen Staatstheater in Dresden endlich ein Stück bekommen, dass ihn selbst klug und angemessen jenseits der Indianergeschichten vorstellt: das hat Klassikerpotenzial!“
MDR Kultur

„Aus dem Stücktext von Jan Dvořák macht Philipp Stölzl eine kunstfertige, tiefsinnige Komödie. Er hat aber auch einen großartigen Hauptdarsteller: Götz Schubert spielt den Träumer May, der sich lieber gedanklich zu den Apachen zaubert, als sich mit seiner ihn anödenden Ehe auseinanderzusetzen. Er spielt hochgradig komödiantisch und tragisch zugleich, ironisiert die Figur, ohne sie zu verraten. Schubert ist ein Glücksgriff, ebenso wie Nele Rosetz als Mays hysterisch-genervte erste Frau Emma, die er alsbald gegen Klara eintauscht. Laina Schwarz spielt diese nicht ohne Komik.“
Sächsische Zeitung

„Das Stück ist das klug verschachtelte Porträt eines liebenswert verrückten Humanisten, der ein größerer Autor war, als viele ihm heute noch zubilligen mögen … Stölzl legt die biografischen Widersprüche offen, lässt den Schriftsteller lustvoll die Identitäten wechseln …Humor, Ernsthaftigkeit und ein Hauch von Tragik, stimmig ineinander verwoben, charakterisieren das Stück …Viel Applaus für eine außergewöhnliche, großartige Produktion.“
Dresdner Morgenpost

„Es ist der Intelligenzkern dieser wehmutswitzigen, mit Romantik und Tragik bravourös jonglierenden Inszenierung: wie sie immer wieder das Wirkliche der vier musealen Wände mit der erfundenen Welt der offenen vier Himmelsrichtungen verbindet. Das Werk als Wunschbiografie.
Götz Schubert! Er spielt diesen Karl May als einen bebenden, flatternden, fanalheftig Vergnügten, der sich über alle Grenzen der Mäßigung in ein großes, irres Spiel hinein rettet: in die Täuschung als Lebenshilfe.“
neues deutschland

„Stölzl und sein Autor Jan Dvořák haben die Mayschen Jahre von 1890 bis 1912 in eindrucksvollen (Bühnen-) Bildern zum Leben erweckt und lassen ihre engagierten Darsteller dabei außerordentlich präzise auf dem schmalen Grad zwischen Humor und Tragik balancieren, ohne das unbotmäßige Abgleiten in die eine oder andere Richtung zu riskieren.“
KARL MAY & Co.

„Viel zu verdanken hat das Stück den Schauspielern, die alle, ohne Ausnahme, ganz ausgezeichnet aufgelegt waren und eine wirkliche Glanzleistung abgeliefert haben. Minutenlanger begeisterter Beifall.“
KMG-Nachrichten

„Urkomisch und zugleich tiefsinnig. Erstklassige Darsteller.“
Freie Presse


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Jeder stirbt für sich allein

nach dem Roman von Hans Fallada
In einer Neufassung von Eberhard Petschinka
Regie: Rafael Sanchez

„Falladas letzter Roman wird in der Dresdner Theaterfassung zu einem großen Abend der Schauspieler. Bewegende, mit Bravorufen bedachte Premiere am Sonnabend im Dresdner Schauspielhaus. Acht Schauspieler spielen 27 Rollen. Charaktere und Karikaturen. Ein Fest für das gut besetzte Ensemble. Regisseur Rafael Sanchez hat ihre Stärken herausgekitzelt und zeigt ihre Vielseitigkeit.“
Sächsische Zeitung

„Dieser um eine kleine Form des Aufbegehrens kreisende Text hat, dank Falladas Könnens als Autor, in seiner Abgründigkeit auch komische, komödiantische Momente. Sie bleiben auf der Bühne nicht ausgespart, werden zum Teil reizvoll ausgespielt. Sieben Musiker der Banda Internationale sorgen für einen erstklassigen Live-Soundtrack.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Es ist ein Ensemblestück, in dem die Schauspieler fast im Sekundentakt die Kostümierung wechselnd – bis zu fünf Charaktere darstellen. Bravourös, brilliant. Die Regie (Rafael Sanchez) unterstreicht die Rasanz. Die Musiker der Banda Internationale lockern die düstere Story auf.
Ein schwerer Brocken ist dieses Miniaturpanorama der NS-Zeit, wichtig und aktuell ist es gleichwohl. Dafür gab es bei der Premiere am Sonnabend viel Applaus und manch Bravo-Ruf.“
Dresdner Morgenpost

„Das Ensemble sprüht gerade dann vor Spielfreude, wenn es um den Alltag der Hausgemeinschaft in der Jablonskistraße geht. Weil Sanchez all diesen vermeintlichen Nebenfiguren aus Falladas Roman von Beginn an viel Raum schenkt, kommt im Parkett dieses beklemmende Gefühl an, dass man sich diesen seit 75 Jahren vergangenen Nachbarschaftsszenen befremdlich nahe wähnt – und sich gewarnt fühlt, gerade in Dresden, das sich derzeit jede Woche mit aus dem Umland in die Stadt gekarrten reaktiven Nationalisten und teilweise sogar beinharten Rassisten konfrontiert sieht.“
neues deutschland

„Ist der Eindruck beim Zuschauer stark genug, treten bei Regisseur Rafael Sanchez die Quangels zunächst in den Hintergrund, und er schiebt die Nebenrollen in den Bühnenvordergrund.
Das ist das Spannende an der Regie von Sanchez bei seinem Dresdner Staatsschauspiel-Debut. Jeden einzelnen Mitläufer holt er ins Rampenlicht, um zu fragen: warum?“
MDR 1, Radio Sachsen


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Searching for William

Woods of Birnam & William Shakespeare
in concert
Regie: Christian Friedel

„Was dieser Abend auf eindrucksvolle Weise kann, ist Spannung erzeugen und halten. Er ist so reich an Witz, Weltschmerz, Verwechslung und Traurigkeit, wie Shakespeares Stücke reich daran sind. Friedel schafft es, das Publikum anzuziehen und zugleich zu verstören, er reißt wild aus dem Kontext heraus und führt an anderer Stelle wieder seelenruhig zusammen.“
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

„Die Mitglieder der Dresdner Band Woods of Birnam sind riesige Shakespeare-Fans. Mit ‚Searching for William‘, eine Art Theater-Pop-Wort-Konzert und ein leidenschaftliches Vorwärtstasten, lassen sie den englischen Dramatiker am Schauspiel Dresden hochleben.“
MDR Sachsenspiegel

„Christian Friedel und Woods of Birnam machen im Dresdner Schauspielhaus Shakespeare fit fürs 21. Jahrhundert. Großäugiges Staunen und finale Begeisterung inklusive Fußgetrampel und stehende Ovationen. Sie haben vor Silvester schon einen Knaller gezündet.“
Sächsische Zeitung

„Woods of Birnam haben Shakespeares Texte ins 21. Jahrhundert hineingesampelt. Ein gelungener Abend als eine Kollage in 5 Akten. Ein Abend, der Brücken baut. Eine echte Renaissance und Möglichkeit einer neuen Annäherung.“
MDR Kultur

„Frenetischer Beifall für den Shakespeare-Abend ‚Searching for William‘. Das Ganze ausgedrückt in alter englischer Sprache und moderner Musik. Christian Friedel ist im Lauf des Abends mal Macbeth, mal Hamlet, einmal auch Desdemona. Er gibt schauspielerisch alles.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Ein multimediales Spektakel. Aus verschiedenen Werken Shakespeares – Dramen, Komödien, Sonette – haben Woods of Birnam Songs und Hörspielfragmente destilliert, die mit atmosphärischen Lichtinstallationen und dreidimensionalen Projektionen eine brodelnde Mixtur in fünf Akten ergeben. Frenetisch gefeiert und bejubelt. Ovationen im Stehen, Gänsehaut.“
Dresdner Morgenpost

„Eine gewaltig mitreißende Collage, die Shakespeare zweisprachig ins Heute rückt. Friedel als Sänger, Regisseur, Instrumentalist und Schauspieler zeigt (auch als Schauspielerin!) seine mimische und vokale Wandlungsfähigkeit und lässt die exzellente Band auftrumpfen. Eine geniale Mixtur von Wort und Klang, Spiel und Verwandlung, Licht und Video.
Die nicht weniger großartige Doppel-CD ist diesem Abend mindestens ebenbürtig. Staunenswert ist nicht nur die umwerfende Gestaltung des Booklets, das in diesem Fall ein richtiges Buch ist und auf knapp 60 Seiten den Abend in Wort und Bild Revue passieren lässt, sondern auch die exzellent abgemischte Musik.“
Musik in Dresden


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Gott wartet an der Haltestelle אלוהים מחכה בתחנה

von Maya Arad Yasur
Deutsche Übersetzung von Matthias Naumann
Regie: Pınar Karabulut

„Yasurs Text macht Eindruck: Poetisch und politisch. Er lotet die Lebens- und Alltagswelten an den Fronten des Konfliktes aus, ohne je Partei zu ergreifen und mit viel Verständnis. Extrem well-made, klug und genau montiert Yasur die Motive.
So stark das Stück ist, so zupackend inszeniert es die junge Regisseurin Pınar Karabulut.“
Deutschlandfunk, Kultur heute

„Die Inszenierung changiert zwischen unterhaltsamen, fesselnden und reichlich beklemmenden Arrangements. Pinar Karabuluts Zugriff ist insgesamt berückend. Dabei ist der vielleicht beste Effekt des Abends absolut simpel: Entgegen einer anfänglichen Beschreibung der Explosion als ohrenbetäubend wird die Inszenierung gerade im Moment der Tat zuletzt unvermittelt leise: Dunkelheit und Stille anstelle eines lauten ‚Booms‘. Weniger ist eben manchmal mehr.“
Die deutsche Bühne online

„Vom starken Anfang an spannt das ansehnliche Kammerspiel über manch beklemmenden Moment hin einen Bogen zum ebenso überzeugenden Schlussbild. Amal überquert die Grenze, leiser werdend fleht die Soldatin: ‚Stehen bleiben!‘ Das Licht erlischt, die Zuschauer sind auf sich geworfen.“
nachtkritik.de

„Eine starke Sogwirkung geht von der Erzählweise der Regisseurin Pınar Karabalut aus. Inhaltlich durchdacht und ästhetisch konsequent. Die Bühne von Franziska Harm besticht durch Reduktion und Bespielbarkeit, das Musikkonzept von Daniel Murena unterstützt von sensibel bis schmerzhaft die bedrückende Sinnsuche. Absolut überzeugend agiert das Ensemble. Meistens energetisch, aber auch gezielt entschleunigt. Ein engagierter, eindrücklicher und äußerst empfehlenswerter Abend.“
Sächsische Zeitung

„Ein leidenschaftlich und eindringlich spielendes junges Ensemble. Auf der Bühne des Kleinen Hauses setzen sie eindringlich ein Stück der israelischen Autorin Maya Arad Yasur um, das bislang nur in Israel und in Wien zu sehen war. Starke eineinhalb Stunden.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Die clevere, fast skrupellose Regie (Pınar Karabulut) reißt den Besucher hinein in die beklemmende Atmosphäre von Angst und Bedrohung. Atmosphärisch rüttelt diese Inszenierung auf. Der euphorische Jubel dafür ist hochverdient.“
Dresdner Morgenpost


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Mio, mein Mio

von Astrid Lindgren
für die Bühne eingerichtet von Kristina Lugn
Kinder- und Familienstück für alle ab 8 Jahren
Regie: Matthias Reichwald

„Die Premiere im Schauspielhaus wurde von Besuchern jeder Altersstufe enthusiastisch gefeiert. Ein klug ausgedachter, spannender Theaterblockbuster, ein schöner Stoff zur Weihnachtszeit.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Die Freiheit für Kinder, die Astrid Lindgren mit ihrem Buch schon 1954 feierte, setzt Reichwald wunderbar um. Die Kinder sind Mittelpunkt, die Erwachsenen Staffage, es bleibt viel Platz für Identifikation.“
Sächsische Zeitung

„Überaus gelungen sind die Figuren der vier Schergen des Ritter Kato – käferartige Wesen, die sich ungelenk wie Roboter fortbewegen und modulationslos sprechen. Ihnen galten die meisten Lacher.“
Dresdner Morgenpost


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Zuerst die gute Nachricht

Eine Krisenschau mit Vertretern aus Presse, Online, Funk und Fernsehen
Regie: Jessica Glause

„Bürgerbühnen-Theater mit hohem Unterhaltungswert. Neun Mitbürger und Medienprofis traten in ihre Rollen hinein, um uns zu zeigen, was sie im echten Leben umtreibt.
Am Faschingsanfang wurden wir Zeugen einer Nummernrevue, deren Situationskomik gepaart war mit bitterem Ernst und hohem pädagogischen Furor.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Journalisten treten auf der Bürgerbühne aus ihren Rollen. Sie wagen eine Krisenschau.
Die Themen der Bürgerbühnen-Produktion sind weit gespannt. Gewalt gegen Journalisten. Kaum Zeit für Recherchen. Schlechte Bezahlung für Freie. Verletzung des Presse-Kodexes. Konkurrenz der sozialen Medien. Nichts Neues für Leute aus der Branche. Ein Blick hinter die Kulissen für Außenstehende.“
Sächsische Zeitung


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Die Bürgerbühne Markierung: Die Bürgerbühne



Requiem für Europa

von Oliver Frljić und Ensemble
Regie: Oliver Frljić

„Kompakte und kontrastreiche Performance-Revue. Mit einem fünfköpfigen Dresdner Ensemble beeindruckt diese anderthalbstündige Revue auch wegen des nicht von deutschen Sichtweisen geprägten theatralen Blicks auf den alten Kontinent.
Das intensive Spiel der fünf Akteure macht dieses Ende Europas zu einem ästhetischen Genuss.“
Die Deutsche Bühne

„So eine berückende Szene, so eine Theaterinszenierung wie ‚Requiem für Europa‘ möchte man aufbewahren und weiterreichen an folgende Generationen.
Insgesamt gelingt Frljić mit fünf Spielern ein Abend, der Diskurse über Geschichte und Gegenwart kontrastreich in Szene setzt. Der von Dresden aus über den Kontinent fliegt, um Leid und Wehleid, Verzweiflung und Zynismus zu kartographieren. Der den Ernst der Lage mit herbem Humor torpediert.“
Sächsische Zeitung

„Ein Abgesang auf Ausbeutung und Abschottung. Der Kroate Oliver Frljić ist ein zorniger Theatermacher. In der Pegida-Hochburg Dresden hat er ein ‚Requiem auf Europa‘ gesungen.
Das Publikum war begeistert. Starkes Bildertheater.“
Deutschlandradio Kultur

„Kurzweilig. Gegeben werden hier Europa und Dresden in den Schmerzgrenzen von 2016, und man muss Frljić zugutehalten, dass er sein Publikum ohne Rücksicht auf Verluste auf die Folter spannt: Die Lautstärke wird hochgefahren, die unangenehme Pause ausgereizt, das Publikum regelrecht mit gezückter Pistole aufgefordert, doch gefälligst sein Mitbestimmungsrecht auszuüben.“
Dresdner Neueste Nachrichten


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Othello

von William Shakespeare
Regie: Thorleifur Örn Arnarsson

„Die Bühne: zeitlos, sparsam heutig. Die Kostüme: Barock meets Punk. Der Stil: eine unterhaltsame Mischung aus dem pathetischen Fried-Shakespeare und pointiert eingestreutem ‚Aus-den-Rollen-Fallen‘. Ein bisschen Klamauk, ein bisschen Spiel mit dem Publikum, wohl dosiert, flapsig eingestreut. Ein frischer, ein frecher Wind weht über die große Bühne des Staatsschauspiels.“
nachtkritik.de

„Bilderreiches und fantasievolles Regietheater. Es ist ein wahres Fest der Sinne: Vom Himmel schwebt der Chor herab, es gibt eine geniale Rap-Einlage, die Drehbühne ist viel in Aktion, das Licht toll gesetzt. Die Anmutung dieser Inszenierung ist eine Mischung aus Björk-Musikvideos und Gucci-Modenschau der 80er-Jahre, grell und stilisiert, dann wieder archaisch und brutal.“
Sächsische Zeitung

„Ahmad Mesgarha ist ein charismatischer Othello. Katharina Lütten ist eine zuerst souveräne, dann hysterische und am Ende ergebene Desdemona, Alexander Angeletta ein verschmitzt-verpeilter Cassio, Simon Käser ein nervös-unterwürfiger Rodrigo. Herausragend als genüsslich-fieser Jago Daniel Sträßer.
Dresdner Morgenpost

„Im gutbürgerlichen Anzug und mit dem Bekenntnis, er fühle sich in seiner Heimat jeden Tag fremder, trat Ahmad Mesgarha in seine Rolle als Othello ein: ‚Mein Name ist meine Maske‘. Die Fülle der übrigen Masken und Kostüme (Sunneva Ása Weishappel), phantastisch, erotisch bis leicht obszön, illustriert einen eher düsteren venezianischen Karneval.
Thorleifur Örn Arnarsson erspart uns die weitschweifige Aufklärung des Falles und tut sicherlich in mehrerlei Hinsicht gut daran.“
Dresdner Neueste Nachrichten


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Aktuelles

Matinee Spielzeit 2017/2018

Joachim Klement (Designierter Intendant Staatsschauspiel Dresden) und Dr. Jörg Bochow (Designierter stellvertretender Intendant und Chefdramaturg) stellen die Spielzeit 2017/2018 vor.

Sonntag, 28. Mai 2017
11.00 Uhr im Schauspielhaus

Eintritt frei. Platzkarten erhalten Sie an den Vorverkaufskassen.


Weitere Informationen zur nächsten Spielzeit finden Sie hier.


Claus Peymann liest
„Mord und Totschlag“


Mit dabei: Hermann Beil und Jutta Ferbers

Montag, 29. Mai 2017
20.00 Uhr im Schauspielhaus

Im Anschluss an die Lesung signiert Claus Peymann im Vestibül des Schauspielhauses.


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Montagscafé im Kleinen Haus

Jeden Montag ist im Kleinen Haus das Montagscafé geöffnet. Damit bietet das Staatsschauspiel Dresden einen Ort der Vernetzung für Geflüchtete und Einheimische an, einen offenen Treffpunkt für alle Alt- und Neudresdner.

Montag, 29. Mai 2017
15.00 Uhr Offener Theaterworkshop, Kinderprogramm und Frauencafé
ab 17.00 Uhr Café für alle
19.00 Uhr „You can do – Ich auch!“
Siebdruck, textiles Werken
Zu Gast: „Stoff auf den Kopf“

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Montagscafés ist frei.


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Die Bürgerbühne Markierung: Die Bürgerbühne


Endspiel

von Samuel Beckett
Regie: Jan Bosse

Gastspiel des Deutschen Theaters Berlin

Freitag, 2. Juni 2017
Samstag, 3. Juni 2017
jeweils 19.30 Uhr im Schauspielhaus


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Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 8 und 25 Jahren gesucht!


Casting für „Der Weg ins Leben“
nach Zeitzeugenberichten und unter Verwendung von Dokumenten sowie Texten von Anton Makarenko, Heiner Müller u. a.
Regie: Volker Lösch

Montag, 12. Juni 2017
ab 16.00 Uhr Probebühnenzentrum
Charlotte-Bühler-Straße 37
01099 Dresden


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Bilanz 2016

das Staatsschauspiel Dresden freut sich über einen neuerlichen Besucherzuwachs im Jahr 2016: 251.500 Zuschauer besuchten die Spielstätten des Staatsschauspiels Dresden, das seit August unter der Intendanz von Jürgen Reitzler steht. Die Auslastung wurde auf 87 Prozent gesteigert. Der Dezember 2016 ist mit 48.200 verkauften Karten der erfolgreichste Monat in der Geschichte des Hauses.


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Es ist ein Zufall, ob jemand auf die BOOM-Zahl trifft

„Was bringt normale Menschen dazu, sich einer terroristischen Organisation anzuschließen? … Ich halte es für die Pflicht des Theaters, es dem Theaterpublikum zu ermöglichen, die vielen Schichten der Realität zu erleben, sich ihnen auszusetzen“.

Die Autorin von „Gott wartet an der Haltestelle אלוהים מחכה בתחנה“, Maya Arad Yasur, im Interview.


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Kein Raum für Einschüchterungen

In der Nacht von Montag auf Dienstag, den 8. November 2016 ereignete sich ein Sprengstoffanschlag auf eine Spielstätte des Chemnitzer Theatertreffens „Unentdeckte Nachbarn“. Das Festival, an dem sich auch das Staatsschauspiel Dresden beteiligt, setzt sich in Theateraufführungen, Diskussionen und Installationen mit den Morden des selbsternannten NSU und den gesellschaftlichen Phänomenen Nationalismus und Fremdenhass auseinander. Fragen an die Kuratorin, künstlerische Leiterin und Regisseurin Laura Linnenbaum.


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