Heute: Do, 23.02.2017

Schauspielhaus
20.00 Uhr
Gastspiel
SOUND of SILENCE Jan Plewka singt Simon & Garfunkel
Wer für das Konzert Jan Plewka singt Rio Reiser am 15. Mai 2017 ebenfalls eine Karte kauft, erhält eine Ermäßigung von 20 % an den Vorverkaufskassen im Schauspielhaus und Kleinen Haus.
Preis: 18,00 € bis 25,00 €
Karten kaufen
Kleines Haus 1
19.30 - 21.30 Uhr
Tschick
nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf
Preis: 18,00 €
Ausverkauft / Eventuelle Restkarten an der Abendkasse
Kleines Haus 3
Die Bürgerbühne Markierung: Die Bürgerbühne
20.00 Uhr
Öffentliche Probe
Secondhand-Zeit. Leben auf den Trümmern des Sozialismus Время секонд хэнд
nach dem Buch von Swetlana Alexijewitsch | In der deutschen Übersetzung von Ganna-Maria Braungardt | Ein Theaterprojekt mit Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion
Preis: 5,50 €
Ausverkauft / Eventuelle Restkarten an der Abendkasse

Die Abendkassen im Schauspielhaus und Kleinen Haus öffnen jeweils 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Die Abendkassen in der Gemäldegalerie Alte Meister und Trinitatiskirchruine öffnen 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.


Die nächsten Premieren

Der Graf von Monte Christo

nach dem Roman von Alexandre Dumas
Regie: Simon Solberg

Premiere am 24. Februar 2017
19.30 Uhr im Schauspielhaus


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Secondhand-Zeit. Leben auf den Trümmern des Sozialismus
Время секонд хэнд


nach dem Buch von Swetlana Alexijewitsch
Ein Projekt mit Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion
Regie: David Benjamin Brückel

Deutsche Erstaufführung
am 25. Februar 2017
20.00 Uhr im Kleinen Haus 3


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Die Bürgerbühne Markierung: Die Bürgerbühne


Get up! Stand up!

Dresdner Schüler_innen proben den Aufstand
Regie: Uta Plate

Uraufführung am 5. März 2017
19.00 Uhr im Kleinen Haus 2

In Kooperation mit der 128. Oberschule Dresden-Reick


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Die Bürgerbühne Markierung: Die Bürgerbühne


Medea

von  Euripides
Regie: Christina Rast

Premiere am 18. März 2017
19.30 Uhr im Schauspielhaus


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Homohalal

von Ibrahim Amir
Regie: Laura Linnenbaum

Uraufführung am 30. März 2017
19.30 Uhr im Kleinen Haus 1


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Pressestimmen

Hiob

nach dem Roman von Joseph Roth
Fassung von Koen Tachelet
Regie: Nurkan Erpulat

„Heftig umjubelte Aufführung des ‚Hiob‘. Erpulat und sein Team rücken der Geschichte mit immenser Verve zu Leibe und geben im Verlauf der zwei atemlos durchgespielten Stunden Vollgas.
Die Darsteller agieren durchweg hingebungsvoll und konzentriert. Ein präzises Ensemblestück. Sagenhafter Applaus für den musikalischen Tausendsassa Daniel Kahn.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Das Aufbrechen und Nichtankommen arbeitet Regisseur Nurkan Erpulat heraus.
Es gibt an diesem Abend berührende Szenen, etwa mit Christine Hoppe als Mendels giftige, sorgende Frau. Oder wenn Mathis Reinhardt als Mendel mit dem Hut zaubert, um den geistesschwachen Sohn aus der Reserve zu locken.“
Sächsische Zeitung

„Der live gespielte Soundtrack von Daniel Kahn und Ensemble schafft Atmosphäre.“
Dresdner Morgenpost


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das ende der menschheit

von Konstantin Küspert
Regie: Anton Kurt Krause

„Autor Konstantin Küspert scheint nun nicht eben belustigt von dem, was die ‚kaum behaarten Trockennasenaffen‘ in nur 10 000 Jahren mit ihrem Planeten angerichtet haben. Alarmierende Fakten, die von den meisten ignoriert werden, treiben ihn offensichtlich ernsthaft um.
Das Schauspielertrio gibt viel, Hübner köstlich-komödiantisch, die beiden anderen leidenschaftlich.“
Dresdner Neueste Nachricht

„Uraufführung im Staatsschauspiel Dresden für das Auftragswerk ‚das ende der menschheit‘ von Konstantin Küspert. Ein Riesenkompliment geht an die Schauspieler. Sie machen das Beste draus, steigen aus den Rollen, kommentieren amüsiert das Geschehen.“
Sächsische Zeitung


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Amphitryon

von Heinrich von Kleist
Regie: Wolfgang Engel

„Der Regisseur setzt ganz aufs Wort, auf die Schönheit und Kraft der wunderbaren Sprache des Dichters.
Die Doppelrolle Jupiter/Amphitryon vertraute die Regie Matthias Reichwald an. Das Wagnis gelingt. Der Schauspieler springt gekonnt von einer Figur in die andere.
Der falsche Sosias des Martin Reik ist ein dicker Genussmensch, der echte ein langer Asket, hinreißend verkörpert von Philipp Lux.“
Sächsische Zeitung

„Rasant. Das ist das Wort, mit dem sich dieser Abend im Schauspielhaus beschreiben lässt. Die Bühne passt ihrerseits treffend zur reduzierten Inszenierung.
Lang anhaltender Premierenapplaus.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Mit Engels konzentrierter, texttreuer Fassung von Heinrich von Kleists Drama über Ich-Verlust und Selbstentfremdung triumphiert die Kunst über das Schicksal. Reduziert ist seine Inszenierung, fokussiert allein auf den Text. Jupiter und Amphitryon ist mit einem überragenden Matthias Reichwald doppelt besetzt. Reichwald tobt, lässt seine Figuren wie von Sinnen nach sich selbst suchen. Für die heiteren Momente ist Philipp Lux als Sosias zuständig. Voll komödiantischer Lust ringt er mit dem groben Merkur (Martin Reik) und seinem Weib Charis (Ina Piontek).
Stürmischer Schlussapplaus.“
Dresdner Morgenpost


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kein Land. August

von Thomas Freyer
Regie: Jan Gehler

„Weder Freyers Text noch Jan Gehlers großartige Inszenierung legen es darauf an, das Publikum mit einfachem Erkenntnisgewinn in die kalte Dresdner Abendluft zu entlassen.
Thomas Freyer formt Verse, Klänge, Wiederholungen. Dabei entstehen abgedreht liebenswerte Figuren, deren Schicksal und Aufeinandertreffen mit August fordern und faszinieren.
Ein Treiben auf extrem hohem Niveau.“
nachtkritik.de

„Ein Text, der große Qualitäten hat, der allen Figuren – gerade dann, wenn sie besonders rätselhaft sind – ein eigenes Leben gibt durch den Text und das macht die große Qualität des Abends aus. Ein starker, ein schöner, ein kraftvoller Text.“
Deutschlandradio Kultur, Fazit

„‚kein Land. August‘ ist ein großer Wurf. Heimat, Flucht, Krieg und Gier; alles wird verhandelt. Die erdachte Dystopie schmerzt als mögliche Zukunft.“
Sächsische Zeitung

„Regisseur Jan Gehler kommt das Verdienst zu, Innenwelt, die mit ihr korrespondierende Außenwelt und die Möglichkeiten des Theaters auf der Bühne zu einem atmosphärischen Ganzen gefügt zu haben. Die Bühne von Sabrina Rox unterstützt diese Wirkung optimal.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Eine moderne Apokalypse, über einen Hoffnung Suchenden in erlösungsarmer Zeit, die der produktive 36jährige Thomas Freyer da auf die Bühne bringt. Jan Gehlers zurückgenommene Regie ermöglicht dem Text, seine Kraft zu entfalten.“
Deutschlandfunk, Kultur heute


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Der Phantast

Leben und Sterben des Dr. Karl May
von Jan Dvořák
Regie und Idee: Philipp Stölzl

„Götz Schubert als May in hemmungslosem Grandiositätsrausch. Dem energiegeladenen Ensemble war der Spaß an der Produktion anzumerken, die federleicht nicht nur ein Fantastenleben Revue passieren lässt, sondern wie nebenbei auch die untergründige Aktualität darin aufdeckt.“
Süddeutsche Zeitung

„‚Winnetou, ich glaube an dich‘, sagt Götz Schubert zuletzt. Und für einen langen Moment ist jene emotionale Spannung im Raum, die man sich auch für Stölzls ‚Winnetou‘-Filme gewünscht hatte. Vergeblich. In diesem Fall also hat das Theater gesiegt. Ich habe gesprochen. Howgh!“
nachtkritik.de

„Der sächsische Schriftsteller aus Radebeul hat am sächsischen Staatstheater in Dresden endlich ein Stück bekommen, dass ihn selbst klug und angemessen jenseits der Indianergeschichten vorstellt: das hat Klassikerpotenzial!“
MDR Kultur

„Aus dem Stücktext von Jan Dvořák macht Philipp Stölzl eine kunstfertige, tiefsinnige Komödie. Er hat aber auch einen großartigen Hauptdarsteller: Götz Schubert spielt den Träumer May, der sich lieber gedanklich zu den Apachen zaubert, als sich mit seiner ihn anödenden Ehe auseinanderzusetzen. Er spielt hochgradig komödiantisch und tragisch zugleich, ironisiert die Figur, ohne sie zu verraten. Schubert ist ein Glücksgriff, ebenso wie Nele Rosetz als Mays hysterisch-genervte erste Frau Emma, die er alsbald gegen Klara eintauscht. Laina Schwarz spielt diese nicht ohne Komik.“
Sächsische Zeitung

„Das Stück ist das klug verschachtelte Porträt eines liebenswert verrückten Humanisten, der ein größerer Autor war, als viele ihm heute noch zubilligen mögen … Stölzl legt die biografischen Widersprüche offen, lässt den Schriftsteller lustvoll die Identitäten wechseln …Humor, Ernsthaftigkeit und ein Hauch von Tragik, stimmig ineinander verwoben, charakterisieren das Stück …Viel Applaus für eine außergewöhnliche, großartige Produktion.“
Dresdner Morgenpost

„Es ist der Intelligenzkern dieser wehmutswitzigen, mit Romantik und Tragik bravourös jonglierenden Inszenierung: wie sie immer wieder das Wirkliche der vier musealen Wände mit der erfundenen Welt der offenen vier Himmelsrichtungen verbindet. Das Werk als Wunschbiografie.
Götz Schubert! Er spielt diesen Karl May als einen bebenden, flatternden, fanalheftig Vergnügten, der sich über alle Grenzen der Mäßigung in ein großes, irres Spiel hinein rettet: in die Täuschung als Lebenshilfe.“
neues deutschland

„Stölzl und sein Autor Jan Dvořák haben die Mayschen Jahre von 1890 bis 1912 in eindrucksvollen (Bühnen-) Bildern zum Leben erweckt und lassen ihre engagierten Darsteller dabei außerordentlich präzise auf dem schmalen Grad zwischen Humor und Tragik balancieren, ohne das unbotmäßige Abgleiten in die eine oder andere Richtung zu riskieren.“
KARL MAY & Co.

„Urkomisch und zugleich tiefsinnig. Erstklassige Darsteller.“
Freie Presse


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Jeder stirbt für sich allein

nach dem Roman von Hans Fallada
In einer Neufassung von Eberhard Petschinka
Regie: Rafael Sanchez

„Falladas letzter Roman wird in der Dresdner Theaterfassung zu einem großen Abend der Schauspieler. Bewegende, mit Bravorufen bedachte Premiere am Sonnabend im Dresdner Schauspielhaus. Acht Schauspieler spielen 27 Rollen. Charaktere und Karikaturen. Ein Fest für das gut besetzte Ensemble. Regisseur Rafael Sanchez hat ihre Stärken herausgekitzelt und zeigt ihre Vielseitigkeit.“
Sächsische Zeitung

„Dieser um eine kleine Form des Aufbegehrens kreisende Text hat, dank Falladas Könnens als Autor, in seiner Abgründigkeit auch komische, komödiantische Momente. Sie bleiben auf der Bühne nicht ausgespart, werden zum Teil reizvoll ausgespielt. Sieben Musiker der Banda Internationale sorgen für einen erstklassigen Live-Soundtrack.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Es ist ein Ensemblestück, in dem die Schauspieler fast im Sekundentakt die Kostümierung wechselnd – bis zu fünf Charaktere darstellen. Bravourös, brilliant. Die Regie (Rafael Sanchez) unterstreicht die Rasanz. Die Musiker der Banda Internationale lockern die düstere Story auf.
Ein schwerer Brocken ist dieses Miniaturpanorama der NS-Zeit, wichtig und aktuell ist es gleichwohl. Dafür gab es bei der Premiere am Sonnabend viel Applaus und manch Bravo-Ruf.“
Dresdner Morgenpost

„Das Ensemble sprüht gerade dann vor Spielfreude, wenn es um den Alltag der Hausgemeinschaft in der Jablonskistraße geht. Weil Sanchez all diesen vermeintlichen Nebenfiguren aus Falladas Roman von Beginn an viel Raum schenkt, kommt im Parkett dieses beklemmende Gefühl an, dass man sich diesen seit 75 Jahren vergangenen Nachbarschaftsszenen befremdlich nahe wähnt – und sich gewarnt fühlt, gerade in Dresden, das sich derzeit jede Woche mit aus dem Umland in die Stadt gekarrten reaktiven Nationalisten und teilweise sogar beinharten Rassisten konfrontiert sieht.“
neues deutschland

„Ist der Eindruck beim Zuschauer stark genug, treten bei Regisseur Rafael Sanchez die Quangels zunächst in den Hintergrund, und er schiebt die Nebenrollen in den Bühnenvordergrund.
Das ist das Spannende an der Regie von Sanchez bei seinem Dresdner Staatsschauspiel-Debut. Jeden einzelnen Mitläufer holt er ins Rampenlicht, um zu fragen: warum?“
MDR 1, Radio Sachsen


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Searching for William

Woods of Birnam & William Shakespeare
in concert
Regie: Christian Friedel

„Was dieser Abend auf eindrucksvolle Weise kann, ist Spannung erzeugen und halten. Er ist so reich an Witz, Weltschmerz, Verwechslung und Traurigkeit, wie Shakespeares Stücke reich daran sind. Friedel schafft es, das Publikum anzuziehen und zugleich zu verstören, er reißt wild aus dem Kontext heraus und führt an anderer Stelle wieder seelenruhig zusammen.“
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

„Die Mitglieder der Dresdner Band Woods of Birnam sind riesige Shakespeare-Fans. Mit ‚Searching for William‘, eine Art Theater-Pop-Wort-Konzert und ein leidenschaftliches Vorwärtstasten, lassen sie den englischen Dramatiker am Schauspiel Dresden hochleben.“
MDR Sachsenspiegel

„Christian Friedel und Woods of Birnam machen im Dresdner Schauspielhaus Shakespeare fit fürs 21. Jahrhundert. Großäugiges Staunen und finale Begeisterung inklusive Fußgetrampel und stehende Ovationen. Sie haben vor Silvester schon einen Knaller gezündet.“
Sächsische Zeitung

„Woods of Birnam haben Shakespeares Texte ins 21. Jahrhundert hineingesampelt. Ein gelungener Abend als eine Kollage in 5 Akten. Ein Abend, der Brücken baut. Eine echte Renaissance und Möglichkeit einer neuen Annäherung.“
MDR Kultur

„Frenetischer Beifall für den Shakespeare-Abend ‚Searching for William‘. Das Ganze ausgedrückt in alter englischer Sprache und moderner Musik. Christian Friedel ist im Lauf des Abends mal Macbeth, mal Hamlet, einmal auch Desdemona. Er gibt schauspielerisch alles.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Ein multimediales Spektakel. Aus verschiedenen Werken Shakespeares – Dramen, Komödien, Sonette – haben Woods of Birnam Songs und Hörspielfragmente destilliert, die mit atmosphärischen Lichtinstallationen und dreidimensionalen Projektionen eine brodelnde Mixtur in fünf Akten ergeben. Frenetisch gefeiert und bejubelt. Ovationen im Stehen, Gänsehaut.“
Dresdner Morgenpost

„Eine gewaltig mitreißende Collage, die Shakespeare zweisprachig ins Heute rückt. Friedel als Sänger, Regisseur, Instrumentalist und Schauspieler zeigt (auch als Schauspielerin!) seine mimische und vokale Wandlungsfähigkeit und lässt die exzellente Band auftrumpfen. Eine geniale Mixtur von Wort und Klang, Spiel und Verwandlung, Licht und Video.
Die nicht weniger großartige Doppel-CD ist diesem Abend mindestens ebenbürtig. Staunenswert ist nicht nur die umwerfende Gestaltung des Booklets, das in diesem Fall ein richtiges Buch ist und auf knapp 60 Seiten den Abend in Wort und Bild Revue passieren lässt, sondern auch die exzellent abgemischte Musik.“
Musik in Dresden


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Gott wartet an der Haltestelle אלוהים מחכה בתחנה

von Maya Arad Yasur
Regie: Pınar Karabulut

„Yasurs Text macht Eindruck: Poetisch und politisch. Er lotet die Lebens- und Alltagswelten an den Fronten des Konfliktes aus, ohne je Partei zu ergreifen und mit viel Verständnis. Extrem well-made, klug und genau montiert Yasur die Motive.
So stark das Stück ist, so zupackend inszeniert es die junge Regisseurin Pınar Karabulut.“
Deutschlandfunk, Kultur heute

„Die Inszenierung changiert zwischen unterhaltsamen, fesselnden und reichlich beklemmenden Arrangements. Pinar Karabuluts Zugriff ist insgesamt berückend. Dabei ist der vielleicht beste Effekt des Abends absolut simpel: Entgegen einer anfänglichen Beschreibung der Explosion als ohrenbetäubend wird die Inszenierung gerade im Moment der Tat zuletzt unvermittelt leise: Dunkelheit und Stille anstelle eines lauten ‚Booms‘. Weniger ist eben manchmal mehr.“
Die deutsche Bühne online

„Vom starken Anfang an spannt das ansehnliche Kammerspiel über manch beklemmenden Moment hin einen Bogen zum ebenso überzeugenden Schlussbild. Amal überquert die Grenze, leiser werdend fleht die Soldatin: ‚Stehen bleiben!‘ Das Licht erlischt, die Zuschauer sind auf sich geworfen.“
nachtkritik.de

„Eine starke Sogwirkung geht von der Erzählweise der Regisseurin Pınar Karabalut aus. Inhaltlich durchdacht und ästhetisch konsequent. Die Bühne von Franziska Harm besticht durch Reduktion und Bespielbarkeit, das Musikkonzept von Daniel Murena unterstützt von sensibel bis schmerzhaft die bedrückende Sinnsuche. Absolut überzeugend agiert das Ensemble. Meistens energetisch, aber auch gezielt entschleunigt. Ein engagierter, eindrücklicher und äußerst empfehlenswerter Abend.“
Sächsische Zeitung

„Ein leidenschaftlich und eindringlich spielendes junges Ensemble. Auf der Bühne des Kleinen Hauses setzen sie eindringlich ein Stück der israelischen Autorin Maya Arad Yasur um, das bislang nur in Israel und in Wien zu sehen war. Starke eineinhalb Stunden.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Die clevere, fast skrupellose Regie (Pınar Karabulut) reißt den Besucher hinein in die beklemmende Atmosphäre von Angst und Bedrohung. Atmosphärisch rüttelt diese Inszenierung auf. Der euphorische Jubel dafür ist hochverdient.“
Dresdner Morgenpost


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Mio, mein Mio

von Astrid Lindgren
für die Bühne eingerichtet von Kristina Lugn
Kinder- und Familienstück für alle ab 8 Jahren
Regie: Matthias Reichwald

„Die Premiere im Schauspielhaus wurde von Besuchern jeder Altersstufe enthusiastisch gefeiert. Ein klug ausgedachter, spannender Theaterblockbuster, ein schöner Stoff zur Weihnachtszeit.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Die Freiheit für Kinder, die Astrid Lindgren mit ihrem Buch schon 1954 feierte, setzt Reichwald wunderbar um. Die Kinder sind Mittelpunkt, die Erwachsenen Staffage, es bleibt viel Platz für Identifikation.“
Sächsische Zeitung

„Überaus gelungen sind die Figuren der vier Schergen des Ritter Kato – käferartige Wesen, die sich ungelenk wie Roboter fortbewegen und modulationslos sprechen. Ihnen galten die meisten Lacher.“
Dresdner Morgenpost


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Zuerst die gute Nachricht

Eine Krisenschau mit Vertretern aus Presse, Online, Funk und Fernsehen
Regie: Jessica Glause

„Bürgerbühnen-Theater mit hohem Unterhaltungswert. Neun Mitbürger und Medienprofis traten in ihre Rollen hinein, um uns zu zeigen, was sie im echten Leben umtreibt.
Am Faschingsanfang wurden wir Zeugen einer Nummernrevue, deren Situationskomik gepaart war mit bitterem Ernst und hohem pädagogischen Furor.“
Dresdner Neueste Nachrichten

„Journalisten treten auf der Bürgerbühne aus ihren Rollen. Sie wagen eine Krisenschau.
Die Themen der Bürgerbühnen-Produktion sind weit gespannt. Gewalt gegen Journalisten. Kaum Zeit für Recherchen. Schlechte Bezahlung für Freie. Verletzung des Presse-Kodexes. Konkurrenz der sozialen Medien. Nichts Neues für Leute aus der Branche. Ein Blick hinter die Kulissen für Außenstehende.“
Sächsische Zeitung


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Die Bürgerbühne Markierung: Die Bürgerbühne



Requiem für Europa

von Oliver Frljić und Ensemble
Regie: Oliver Frljić

„Kompakte und kontrastreiche Performance-Revue. Mit einem fünfköpfigen Dresdner Ensemble beeindruckt diese anderthalbstündige Revue auch wegen des nicht von deutschen Sichtweisen geprägten theatralen Blicks auf den alten Kontinent.
Das intensive Spiel der fünf Akteure macht dieses Ende Europas zu einem ästhetischen Genuss.“
Die Deutsche Bühne

„So eine berückende Szene, so eine Theaterinszenierung wie ‚Requiem für Europa‘ möchte man aufbewahren und weiterreichen an folgende Generationen.
Insgesamt gelingt Frljić mit fünf Spielern ein Abend, der Diskurse über Geschichte und Gegenwart kontrastreich in Szene setzt. Der von Dresden aus über den Kontinent fliegt, um Leid und Wehleid, Verzweiflung und Zynismus zu kartographieren. Der den Ernst der Lage mit herbem Humor torpediert.“
Sächsische Zeitung

„Ein Abgesang auf Ausbeutung und Abschottung. Der Kroate Oliver Frljić ist ein zorniger Theatermacher. In der Pegida-Hochburg Dresden hat er ein ‚Requiem auf Europa‘ gesungen.
Das Publikum war begeistert. Starkes Bildertheater.“
Deutschlandradio Kultur

„Kurzweilig. Gegeben werden hier Europa und Dresden in den Schmerzgrenzen von 2016, und man muss Frljić zugutehalten, dass er sein Publikum ohne Rücksicht auf Verluste auf die Folter spannt: Die Lautstärke wird hochgefahren, die unangenehme Pause ausgereizt, das Publikum regelrecht mit gezückter Pistole aufgefordert, doch gefälligst sein Mitbestimmungsrecht auszuüben.“
Dresdner Neueste Nachrichten


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Othello

von William Shakespeare
Regie: Thorleifur Örn Arnarsson

„Die Bühne: zeitlos, sparsam heutig. Die Kostüme: Barock meets Punk. Der Stil: eine unterhaltsame Mischung aus dem pathetischen Fried-Shakespeare und pointiert eingestreutem ‚Aus-den-Rollen-Fallen‘. Ein bisschen Klamauk, ein bisschen Spiel mit dem Publikum, wohl dosiert, flapsig eingestreut. Ein frischer, ein frecher Wind weht über die große Bühne des Staatsschauspiels.“
nachtkritik.de

„Bilderreiches und fantasievolles Regietheater. Es ist ein wahres Fest der Sinne: Vom Himmel schwebt der Chor herab, es gibt eine geniale Rap-Einlage, die Drehbühne ist viel in Aktion, das Licht toll gesetzt. Die Anmutung dieser Inszenierung ist eine Mischung aus Björk-Musikvideos und Gucci-Modenschau der 80er-Jahre, grell und stilisiert, dann wieder archaisch und brutal.“
Sächsische Zeitung

„Ahmad Mesgarha ist ein charismatischer Othello. Katharina Lütten ist eine zuerst souveräne, dann hysterische und am Ende ergebene Desdemona, Alexander Angeletta ein verschmitzt-verpeilter Cassio, Simon Käser ein nervös-unterwürfiger Rodrigo. Herausragend als genüsslich-fieser Jago Daniel Sträßer.
Dresdner Morgenpost

„Im gutbürgerlichen Anzug und mit dem Bekenntnis, er fühle sich in seiner Heimat jeden Tag fremder, trat er in seine Rolle als Othello ein: ‚Mein Name ist meine Maske‘. Die Fülle der übrigen Masken und Kostüme (Sunneva Ása Weishappel), phantastisch, erotisch bis leicht obszön, illustriert einen eher düsteren venezianischen Karneval.
Thorleifur Örn Arnarsson erspart uns die weitschweifige Aufklärung des Falles und tut sicherlich in mehrerlei Hinsicht gut daran.“
Dresdner Neueste Nachrichten


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Aktuelles


„Gott wartet an der Haltestelle אלוהים מחכה בתחנה“
bei Radikal jung 2017


Gott wartet an der Haltestelle אלוהים מחכה בתחנה“ von Maya Arad Yasur, das unter der Regie von Pınar Karabulut am 9.12.2016 im Kleinen Haus 2 des Staatsschauspiels Dresden seine Deutsche Erstaufführung feierte, ist zum Theaterfestival „Radikal jung 2017“ am Münchner Volkstheater eingeladen.

Die Vorstellungen in München finden am 4.5.2017, 19.30 Uhr sowie am 5.5.2017, 17.00 und 21.00 Uhr statt.

Nächste Vorstellungen im Kleinen Haus:
25.2., 9.3., 15.3., 24.3. sowie 5.4. und 30.4.2017.


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Neunzehn Namen aus
Neunzehntausend


Eine biografische Annäherung
an den 13. Februar 1945

19. Februar bis 19. März 2017
im Vestibül des Schauspielhauses

Öffnungszeiten:
Täglich 18.00 bis 20.30 Uhr
Zusätzlich montags 13.00 bis 19.30 Uhr
Geschlossen: Dienstag, 21.2. und Mittwoch, 8.3.2017

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.


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Montagscafé im Kleinen Haus

Jeden Montag ist im Kleinen Haus das Montagscafé geöffnet. Damit bietet das Staatsschauspiel Dresden einen Ort der Vernetzung für Geflüchtete und Einheimische an, einen offenen Treffpunkt für alle Alt- und Neudresdner.

Montag, 27. Februar 2017
15.00 Uhr Offener Theaterworkshop, Kinderprogramm und Frauencafé
Ab 17.00 Uhr Café für alle und Beratungsangebot (Kontaktgruppe Asyl e. V.)
19.00 Uhr Kurzfilmprogramm
In Kooperation mit den Südfilmtagen zeigen wir eine komisch-traurige Mischung aus Kurzfilmen zwischen Dresden, Nahost und Nordafrika.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Montagscafés ist frei.


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Die Bürgerbühne Markierung: Die Bürgerbühne



Szenen einer Ehe

von Ingmar Bergman
Aus dem Schwedischen von Renate Bleibtreu
Regie: Thomas Jonigk

Wieder am 18. März 2017, 19.30 Uhr
im Kleinen Haus 1.


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Video-Projekt zur Inszenierung „Othello“

Vor jeder Vorstellung von „Othello“ zeigt das Staatsschauspiel Dresden auf dem Postplatz ein Video aus Zitaten von Shakespeares „Die Fremden“, gesprochen von Schauspieler_innen und Bürger_innen aus Dresden und der Welt.
 
Auch Sie können vor der Vorstellung oder in der Pause ­mitwirken und Teil des Videos werden. Im unteren Foyer des Schauspielhauses stehen vor der Vorstellung und in der Pause eine Videobox und Unterstützung für die Aufzeichnung zur Verfügung.


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Ist Europa noch am Leben?

Nach jeder Vorstellung von „Requiem für Europa“ besteht die Möglichkeit, mit den Schauspieler_innen, der Dramaturgie sowie Vertreter_innen aus Wissenschaft, Politik, Religion und Kunst über die Inszenierung ins Gespräch zu kommen.

Nächste Vorstellung „Requiem für Europa“:
28. März 2017, 19.30 Uhr


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Bilanz 2016

das Staatsschauspiel Dresden freut sich über einen neuerlichen Besucherzuwachs im Jahr 2016: 251.500 Zuschauer besuchten die Spielstätten des Staatsschauspiels Dresden, das seit August unter der Intendanz von Jürgen Reitzler steht. Die Auslastung wurde auf 87 Prozent gesteigert. Der Dezember 2016 ist mit 48.200 verkauften Karten der erfolgreichste Monat in der Geschichte des Hauses.


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Es ist ein Zufall, ob jemand auf die BOOM-Zahl trifft

„Was bringt normale Menschen dazu, sich einer terroristischen Organisation anzuschließen? … Ich halte es für die Pflicht des Theaters, es dem Theaterpublikum zu ermöglichen, die vielen Schichten der Realität zu erleben, sich ihnen auszusetzen“.

Die Autorin von „Gott wartet an der Haltestelle אלוהים מחכה בתחנה“, Maya Arad Yasur, im Interview.


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Kein Raum für Einschüchterungen

In der Nacht von Montag auf Dienstag, den 8. November 2016 ereignete sich ein Sprengstoffanschlag auf eine Spielstätte des Chemnitzer Theatertreffens „Unentdeckte Nachbarn“. Das Festival, an dem sich auch das Staatsschauspiel Dresden beteiligt, setzt sich in Theateraufführungen, Diskussionen und Installationen mit den Morden des selbsternannten NSU und den gesellschaftlichen Phänomenen Nationalismus und Fremdenhass auseinander. Fragen an die Kuratorin, künstlerische Leiterin und Regisseurin Laura Linnenbaum.


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