„Ein Sommernachtstraum“
von William Shakespeare
Regie: Fabian Gerhardt
„In dieser Inszenierung der Bürgerbühne bewährt sich wieder die kreative Zusammenarbeit von Theaterprofis mit ihrem Handwerk und Theaterverliebten mit ihrem unverbrauchten Elan und vielen Talenten. So enthusiastisch wie die ‚Sommernacht‘-Truppe der Bürgerbühne gespielt hat, so begeistert klang auch der Beifall des Premierenpublikums.“
Dresdner Neueste Nachrichten
Fabian Gerhardts Inszenierung ist eine Reizüberflutung, ein theatraler Flickenteppich, bisweilen auch eine satirische Abrechnung mit dem Theater. Seine Ideen machen Spaß – so, wenn er den frechen Elfen Puck von zwei gegensätzlichen Darstellern (Juliette Favre und Sten Köhler) zugleich spielen lässt. Seine Darsteller erzählen echte Träume – schließlich sind sie Teil der Bürgerbühne. Sie machen den Sommernachtstraum lebendig.“
Sächsische Zeitung
„Die Komödie wurde hundertfach inszeniert und oft verfilmt. Im Kopf der Zuschauer drängen sich Vergleiche – keinen muss die Bürgerbühne des Staatsschauspiels scheuen. Die Darsteller müssen nicht nur spielen, sie dürfen auch sein. Eine Produktion, die zu einem zweiten Besuch verführen kann.“
Dresdner Morgenpost
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Die Bürgerbühne 
„Der zerbrochne Krug“
Komödie von Heinrich von Kleist
Regie: Roger Vontobel
„In der Inszenierung von Roger Vontobel, ist Burghart Klaußner einwahrhaft genialer Clown. Er umgibt seinen Adam mit der Melancholie des Verlierers, der weiß, dass er verlieren wird, und dennoch kämpft. Es ist, als sähe sich Adam beim Verlieren genussvoll zu, als empfände er bei seinen üblen Tricks und faulen Ausreden selber die größte undtraurigste Genugtuung. Und daraus zaubert Klaußner eine Spannung, die fast den ganzen Abend hält.“
DIE ZEIT
„ungemein unterhaltsam und dramaturgisch intelligent inszeniert.“
Deutschlandradio Kultur
„Viel Applaus. Eine sehr runde Ensembleleistung. Und eine bemerkenswerte Inszenierung. Das Lustspiel wird zur Tragödie und bitterbösen Satire.“
MDR Figaro
„… großes Theater. Eins der besten Stücke der laufenden Spielzeit. Burghart Klaußners Adam ist ein Spitzbube, der die Leute um den Finger zu wickeln versteht, dem immer wieder ein Wortspiel einfällt und der zur Not auch mal ein neues Gesetz erfindet. Es ist ein schieres Vergnügen, Klaußner zuzuschauen, er ist über die gesamte Dauer von zwei Stunden beißend komisch und gleichzeitig schmerzhaft fies.“
Sächsische Zeitung
„Gerichtsrat Walter, sonst ein Mann, der die eigenmächtigen Erpressungen und Rechtsbeugungen von Dorfrichter Adam aufdeckt, beeinflusst in Sonja Beißwengers eleganter Erscheinung natürlich die ungeschlachte Männlichkeit eines holländischen Dorfes ganz anders als gewohnt. Von anschmiegsamer Unterwürfigkeit bis zu jenem Potenzgezappel, das plumpe Typen so gerne an Bars und in der Komödie vorführen, ruft die weibliche Autorität das ganze Repertoire an Überwältigungsstrategien aus den ewigen Jagdgründen des Geschlechterkampfs hervor. Burghart Klaußner als Richter Adam stürzt sich genussvoll in diese altmodischen Windungen, wie ein entzauberter Dorfpatriarch versucht, den Kampf mit ungenügenden Gewaltmitteln noch zu gewinnen.“
Süddeutsche Zeitung
„Eine Komödie mit tiefem Abgrund. Vontobel inszeniert Szenen von schreiender Komik, dennoch ist seine Arbeit in weiten Passagen mehr Drama als Komödie. Burghart Klaußners Adam ist kein Filou, kein Charmeur, vielmehr ein kantiger, rechthaberischer Kleinbürger, dem nicht viel zum Tyrannen fehlt. Eine Darstellung von ungeheurer Präsenz, die gleichwohl Raum lässt für die anderen. Regisseur Roger Vontobel hat die Erwartungen nicht enttäuscht. Seine Inszenierung ist durchaus stimmig und von großer Kraft.“
Dresdner Morgenpost
„Und einen Adam haben sie in Dresden! Burghart Klaußner ist ein Schauspieler, der nie nur Härte kennt, der Macht stets mit zarten Nuancen von Ohnmacht ausstattet. Noch als gestrenger Regent lässt er erkennen, wie sehr das Räderwerk des Faktischen einen Herrscher innerlich zermürbt.“
nachtkritik.de
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