Kooperationen

HAUS DER KULTUREN DER WELT

Das Autoren-Regie-Team Rimini Protokoll untersucht in der Produktionsserie STAAT 1–4 in vier Theaterproduktionen exemplarisch Phänomene der Postdemokratie. Die Serie ist eine Kooperation zwischen Haus der Kulturen der Welt, Kammerspiele München, Schauspielhaus Düsseldorf, Staatsschauspiel Dresden, Schauspielhaus Zürich und Rimini Protokoll im Rahmen von 100 JAHRE GEGENWART. Sie wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. STAAT 1 wurde vom Goethe-Institut mitinitiiert. STAAT 3 hat am 23.09.2017 in der Regie von Daniel Wetzel (Rimini Protokoll) im Kleinen Haus Premiere.

TRÄUMENDE KOLLEKTIVE. TASTENDE SCHAFE (STAAT 3)

Eine Produktion von Rimini Protokoll und dem Staatsschauspiel Dresden
von Daniel Wetzel (Rimini Protokoll)
KONZEPT, REGIE UND TEXT Daniel Wetzel
Die Produktionsserie STAAT 1–4 ist eine Kooperation zwischen Haus der Kulturen der Welt (HKW), Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus Düsseldorf, Staatsschauspiel Dresden, Schauspielhaus Zürich und Rimini Protokoll im Rahmen des HKW-Langzeitprojekts 100 JAHRE GEGENWART. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. STAAT 1 wurde vom Goethe-Institut mitinitiiert.
URAUFFÜHRUNG 23.09.2017 › Kleines Haus 2
CO-AUTORIN Joanna Valsamidou
DRAMATURGIE UND RECHERCHE Julia Weinreich
KOMPOSITION Lambros Pigounis
TECHNISCHE LEITUNG UND LICHT Martin Schwemin
SYSTEM DEVELOPMENT, INTERACTION DESIGN Dimitris Trakas, Renia Papathanasiou
BÜHNENBILD Magda Plevraki

HOCHSCHULE FÜR MUSIK „CARL MARIA VON WEBER“

Jährlich kommen ein bis zwei Inszenierungen der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden im Kleinen Haus zur Aufführung. Im April 2018 wird COSÌ FAN TUTTE von Wolfgang Amadeus Mozart Premiere haben. In dieser Oper, in der Ängste und Nöte junger Pubertierender, aber auch der Liebesrausch, die Verunsicherung und die Verzweiflung sich austoben, spielt die Selbstbezüglichkeit aller Beteiligten eine nicht unerhebliche Rolle. Manipuliert werden diese Gefühlszustände und Versuchungen der jungen Leute von Alfonso, der meint, es besser zu wissen. Despina assistiert ihm. Mit dem Ende der Geschichte haben die Jungen ihre Naivität verloren.
Die Produktion ist eine Koproduktion der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden und der Hochschule für Bildende Künste Dresden mit dem Staatsschauspiel Dresden.

COSI FAN TUTTE (SO MACHEN ES ALLE)

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Oper in zwei Akten nach einem Text von Lorenzo da Ponte
PREMIERE 29. April 2018 › Kleines Haus 1
Es singen und musizieren Studierende der Hochschule für Musik.
REGIE Prof. Barbara Beyer
MUSIKALISCHE LEITUNG Prof. Franz Brochhagen
KOSTÜM- UND BÜHNENBILD Studierende der HfBK Dresden

HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND THEATER „FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY“ LEIPZIG

Seit 1967 wird für Studierende der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig in Partnerschaft mit dem Staatsschauspiel Dresden eine besondere Ausbildungsform praktiziert: Nach einem zweijährigen Grundstudium an der Hochschule in Leipzig werden die Schauspielstudent*innen im dritten und vierten Studienjahr in einem sogenannten Studio in Dresden weiter ausgebildet. Die Studierenden wirken an Produktionen des Staatsschauspiels mit, erhalten Unterricht von am Ort tätigen Künstler*innen und erarbeiten eine eigene Studioinszenierung unter professionellen Bedingungen. Diese praxisbezogene Ausbildung ist einzigartig im deutschsprachigen Raum. Die diversen Studios der Hochschule für Musik und Theater Leipzig sind derzeit führenden Schauspieltheatern in Dresden, Leipzig, Halle und Köln angeschlossen.
Schauspieler Philipp Lux und Dramaturgin Julia Weinreich werden gemeinsam das Schauspielstudio Dresden leiten.

DIE NASHÖRNER

von Eugène Ionesco
aus dem Französischen von Claus Bremer und H. R. Stauffacher
Eine Inszenierung mit Studierenden des Schauspielstudios
PREMIERE 23.02.2018 › Kleines Haus 2
REGIE Juliane Kann
BÜHNE Vinzenz Gertler
KOSTÜME Josephin Thomas
MUSIK Daniel Freitag
DRAMATURGIE Katrin Schmitz