Georg Bochow
Georg A. Bochow ist Countertenor, der als Spezialist für barocke Gestik gilt und Meyerholds Biomechanik trainiert.
Auf der Bühne verkörpert er besonders gerne Händelpartien, u. a. Eustazio in RINALDO bei den Händelfestspielen Halle, die Titelrolle des ORLANDO in der Kammeroper Konstanz, Oronte in RICCARDO PRIMO mit dem Hassler-Consort unter der Leitung von Franz Raml am Theater Ulm und die Titelpartie des GIUSTINO mit der lautten compagney Berlin.
Die Spielzeit 2021/2022 führte ihn als Fürst Gogo in Ligetis LE GRAND MACABRE ans Mecklenburgische Staatstheater und als l’umana fragilità & Pisandro in Monteverdis IL RITORNO D’ULISSE IN PATRIA an das Deutsche Nationaltheater Weimar. Außerdem gastierte er als Erzbischof in Dusapins Oper PERELÀ am Luzerner Theater. 2022/2023 war er als Rosenstern in der Uraufführung von Sarah Nemtsovs OPHELIA am Staatstheater Saarbrücken zu erleben. 2024 debütierte Georg A. Bochow an der Semperoper Dresden als La Speranza in Monteverdis L'ORFEO. Im Mai 2026 singt er den Orest in Georg Friedrich Händels gleichnamiger Oper – in einer musikalischen Überschreibung von Albrecht Ziepert am Tiroler Landestheater. Aktuell ist er in Helmut Oerings und Stefanie Wördemanns Oper ASCHEMOND ODER THE FAIRY QUEEN (Regie: Sebastian Baumgarten) als Countertenor am Staatstheater Cottbus zu erleben.

