Martin Heckmanns
Portrait von Martin Heckmanns

wurde 1971 in Mönchengladbach geboren. Er studierte Komparatistik, Geschichte und Philosophie. Neben Kurzprosa, die er in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht, schreibt er Theaterstücke, die bisher in mehr als zehn Ländern zur Aufführung gekommen sind. 2002 wurde er in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift „Theater heute“ zum Nachwuchsautor des Jahres gewählt. Für „Schieß doch, Kaufhaus!“ gewann er 2003, für „Kränk“ 2004 den Publikumspreis der Mülheimer Theatertage. Seine Stücke wurden bereits mehrfach zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen, so u. a. 2007 „Wörter und Körper“ ­sowie 2008 „Kommt ein Mann zur Welt“. Am Staatsschauspiel Dresden war Martin Heckmanns von 2009 bis 2012 als Hausautor und Dramaturg tätig. Sein Theaterprolog „Zukunft für immer“ eröffnete die Spielzeit 2009/2010. Es folgte in der Saison 2011/2012 die Uraufführung von „Vater Mutter Geisterbahn“, die 2012 zu den Mülheimer Theatertagen und zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen wurde. Zuletzt entstanden für das Schauspiel Stuttgart 2012 „Wir sind viele und reiten ohne Pferd“ sowie für das Schauspielhaus Bochum 2013 „Es wird ­einmal“. Sein Kinderbuch „Konstantin im Wörterwald“ war für den Deutschen Jugend­literaturpreis 2015 nominiert.
In der Spielzeit 2016/2017 ist Martin Heckmanns als Dramaturg am Staatsschauspiel Dresden engagiert.

Foto: Krafft Angerer