Love, Death & Shadows
Besetzung
Handlung
Es waren die Romantiker, die Shakespeares Sonette aus ihrem Schattendasein herausholten und als literarische Meisterwerke feierten. Seitdem sind sie immer wieder neu befragt und interpretiert worden: An wen sind sie adressiert, wer war der junge Geliebte, wer die Dark Lady? Unabhängig davon fasziniert diese Dichtung durch ihre sinnliche Kraft. Die Fragen nach Begehren und Vergänglichkeit werden immer wieder variiert. Die Erfahrungen von Machtkämpfen, Epidemien und dem aufkommenden Kapitalismus gehen in die Sonette ein und markieren den gesellschaftlichen Hintergrund. 40 Jahre nach Wolfgang Engels legendärer Inszenierung am Staatsschauspiel Dresden widmet sich Regisseur Christian Friedel erstmals wieder mit LOVE, DEATH & SHADOWS den Sonetten Shakespeares und interpretiert sie in einer genreübergreifenden Inszenierung. Gemeinsam mit dem Spielensemble des Staatsschauspiels Dresden und den Musikern von Woods of Birnam agieren Tänzer*innen des Semperoper Balletts.
Einfache Sprache
Liebe, Tod und Schatten ist der Titel dieses Stücks.
Der englische Autor William Shakespeare hat Sonette über diese Themen geschrieben.
Sonette sind Gedichte mit einer festen Form und mit Reimen.
Die Gedichte handeln von der Sehnsucht nach Liebe.
Mal ist es ein junger Mann, mal eine unbekannte Frau, die geliebt werden.
In der Zeit Shakespeares war die Liebe bedroht durch Krankheit und Gewalt.
Musiker, Tänzer und Tänzerinnen des Balletts spielen gemeinsam mit dem Ensemble.