Uraufführung 11.06.2011 › Kleines Haus 3

Diesen Kuss der ganzen Welt

Ein Schiller-Projekt von Dorle Trachternach und Miriam Tscholl über Weltenfreundschaft, das Band der Liebe und Facebook mit Dresdner Bürgern, die Verwandte oder Freunde in anderen Ländern haben
Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Staatsschauspiel Dresden e. V.
Auf dem Bild: Darja Mager, Anja Haase, Elisabeth Sperfeld, Britta Broneske, Babatunda Osunmadewa, Ilse Karsch, Irene Sperfeld, Heidrun Schulze, Rohit Datta, Nohelia Brauburger
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Leonore Sperfeld, Ashok Khan
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Irene Sperfeld, Markus Lipsz, Emiliano Chaimite, Hongfeng Yang, Britta Broneske, Rohit Datta, Bashar Alwan, Ashok Khan, Niki Spiropoulou, Nohelia Brauburger, Alois Dagen, Darja Mager
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Ilse Karsch, Darja Mager
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Darja Mager, Alois Dagen
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Babatunde Osunmadewa, Leonore Sperfeld, Anja Haase, Bashar Alwan
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Darja Mager, Hongfeng Yang, Ilse Karsch, Heidrun Schulze, Nohelia Brauburger, Niki Spiropoulou, Anja Haase, Britta Broneske, Alois Dagen, Markus Lipsz
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Leonore Sperfeld, Emiliano Chaimite
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Markus Lipsz, Darja Mager, Rohit Datta, Heidrun Schulze, Niki Spiropoulou, Emiliano Chaimite, Elisabeth Sperfeld
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Emiliano Chaimite
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Britta Broneske, Darja Mager, Babatunde Osunmadewa, Elisabeth Sperfeld, Irene Sperfeld, Ashok Khan, Emiliano Chaimite
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Alois Dagen, Markus Lipsz, Heidrun Schulze, Nohelia Brauburger, Bashar Alwan, Leonore Sperfeld, Anja Haase, Babatunde Osunmadewa, Ashok Khan, Britta Broneske
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Niki Spiropoulou
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Babatunde Osunmadewa, Bashar Alwan
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Heidrun Schulze, Markus Lipsz, Irene Sperfeld, Anja Haase, Leonore Sperfeld, Darja Mager
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Hongfeng Yang
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Anja Haase, Niki Spiropoulou, Leonore Sperfeld, Irene Sperfeld, Babatunda Osunmadewa, Markus Lipzsz, Rohit Datta
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Nohelia Brauburger, Elisabeth Sperfeld
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Heidrun Schulze, Niki Spiropoulou, Alois Dagen, Rohit Datta, Elisabeth Sperfeld, Nohelia Brauburger, Babatunde Osunmadewa, Darja Mager, Ilse Karsch, Bashar Alwan, Leonore Sperfeld, Ashok Khan, Hongfeng Yang, Markus Lipsz, Emiliano Chaimite, Irene Sperfeld, Anja Haase
Foto: David Baltzer

Handlung

Spielen hilft! Daran glauben wir ganz fest. Und damit sind wir nicht allein. Friedrich Schiller, der große Idealist unter den deutschen Dichtern, war ein euphorischer Verfechter des Spiels und der Freundschaft als Mittel zu einer schöneren und friedlicheren Welt. Eine Philosophie der Liebe durchzieht sein gesamtes literarisches Werk. In diesem Geiste treffen sich neunzehn Dresdner Bürgerinnen und Bürger zum Selbstversuch. Können alle Menschen Brüder werden? Wie ist es bestellt um die Freundschaft im Kleinen und im Großen? Im eigenen Mietshaus, im Büro, in Dresden, über den Globus hinweg und in den Internet-Communities. Menschen aus Mosambik, Slowenien und China, Menschen mit Verwandten in Russland, dem Irak und Indien, Menschen mit Brieffreunden, Schulfreunden, Facebook-Freunden und Seelenverwandten, eine ­Familie, eine Frischvermählte und ein Gewerkschafter – sie sind Experten für Freundschaft, wild entschlossen und wagen das Experiment: Was ist dran an Schillers idealistischen Freundschaftsbekundungen, und kann man mit Liebe die Welt retten? Oder mit Theaterspielen alle Menschen küssen?

Besetzung

Text
Dorle Trachternach, Miriam Tscholl
Bühne
Sabrina Rox
Kostüme
Anika Schmitz
Video
Sami Bill
Musikalische Einstudierung
Dramaturgie
Luise Mundhenke
Licht
Mit
Bashar Alwan, Nohelia Brauburger, Darja Mager, Britta Broneske, Emiliano Chaimite, Alois Dagen, Rohit Datta, Anja Haase, Ilse Karsch, Ashok Khan, Steffen Kühling, Markus Lipsz, Babatunde Osunmadewa, Heidrun Schulze, Irene Sperfeld, Leonore Sperfeld, Elisabeth Sperfeld, Niki Spiropoulou, Hongfeng Yang

Video

Pressestimmen

„Die punktgenaue mit den Darstellern ermöglicht, dass diese ihren Rollen mit sehr viel Humor, Pointe und Hintersinn gerecht werden.“
Sächsische Zeitung, Nadja Lauterbach, 14.06.2011
schließen
14.06.2011
„Hier soll im Sinne Schillers gespielt werden, wie und ob das mit dem Liebhaben aller Menschen funktioniert. So hüpfen die großartigen Laiendarsteller Fleisch gewordenen Glückshormonen gleich über die Bühne und proklamieren Schillers Visionen vom Gutmenschentum. Ihr Wegebegleiter: Die Ode an die Freude.
Die Ideen gehen dem poetisch gestimmten Ensemble (dabei) nie aus: Neben Chören und Euphorie-Knallern mit Anfassen gibt es wunderbar leise Momente. Die punktgenaue Arbeit von Tscholl und Trachternach mit den Darstellern ermöglicht, dass diese ihren Rollen mit sehr viel Humor, Pointe und Hintersinn gerecht werden.“
Nadja Lauterbach, Sächsische Zeitung
„Tiefe Blicke, behutsame Berührungen, kollektive Trance schaffen zuweilen eine Woodstock-Atmosphäre. ‚Das gibt es nur noch auf dem Theater‘, möchte man ausrufen.“
Dresdner Neueste Nachrichten, Michael Bartsch, 14.06.2011
schließen
14.06.2011
„Die Wärme und die Zärtlichkeit, aber ebenso die Selbstironie, mit der die Darsteller jeden Alters und verschiedenster Nationalitäten agieren, liefern den anschaulichen Beweis dafür, wie tief die Sehnsucht nach Liebe, Harmonie und Ausgleich zu allen Zeiten im Menschengeschlecht wurzelt. Diese Akteure jedenfalls haben sie noch nicht verloren. Tiefe Blicke, behutsame Berührungen, kollektive Trance schaffen zuweilen eine Woodstock-Atmosphäre. ‚Das gibt es nur noch auf dem Theater‘, möchte man ausrufen.
Die ehrlichen Akteure, die jeden Zuschauer sofort für sich einnehmen müssen, verfuhren nach der Methode Schiller. Auf die Kinderfrage ‚Machen wir nun eine bessere Welt?‘ folgt denn doch der Generalsappell und der idealistische Weltenkuss per Telefon, SMS, Facebook oder Megafon.“
Michael Bartsch, Dresdner Neueste Nachrichten