Premiere 28.12.2016

Searching for William

Auf dem Bild v.l.n.r.: Philipp Makolies, Christian Friedel, Uwe Pasora
Foto: Marco Borrelli
Auf dem Bild v.l.n.r.: Philipp Makolies, Christian Friedel, Uwe Pasora
Foto: Klaus Gigga
Auf dem Bild v.l.n.r.: Philipp Makolies, Christian Friedel, Ludwig Bauer
Foto: Klaus Gigga
Auf dem Bild v.l.n.r.: Ludwig Bauer, Philipp Makolies, Christian Friedel, Uwe Pasora, Christian Grochau
Foto: Klaus Gigga
Auf dem Bild: Christian Friedel
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Auf dem Bild: Christian Friedel
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Auf dem Bild: Christian Friedel
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Auf dem Bild: Christian Friedel
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Auf dem Bild v.l.n.r.: Ludwig Bauer, Christian Friedel
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Auf dem Bild: Christian Friedel
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Auf dem Bild: Christian Friedel
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Auf dem Bild v.l.n.r.: Ludwig Bauer, Philipp Makolies, Christian Friedel, Uwe Pasora, Christian Grochau
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Auf dem Bild: Christian Friedel
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Auf dem Bild: Christian Friedel
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Auf dem Bild v.l.n.r.: Philipp Makolies, Christian Friedel, Uwe Pasora
Foto: Klaus Gigga
Auf dem Bild v.l.n.r.: Ludwig Bauer, Philipp Makolies, Christian Friedel
Foto: Klaus Gigga
Auf dem Bild v.l.n.r.: Christian Friedel, Ludwig Bauer
Foto: Klaus Gigga
Auf dem Bild: Christian Friedel
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Auf dem Bild: Christian Friedel
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Auf dem Bild: Christian Friedel
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Auf dem Bild: Christian Friedel
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Auf dem Bild: Christian Friedel
Foto: Klaus Gigga
Auf dem Bild: Christian Friedel
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Auf dem Bild v.l.n.r.: Ludwig Bauer, Philipp Makolies, Christian Friedel, Uwe Pasora, Christian Grochau
Foto: Klaus Gigga
Auf dem Bild v.l.n.r.: Ludwig Bauer, Philipp Makolies, Uwe Pasora, Christian Friedel, Christian Grochau
Foto: Klaus Gigga
Handlung
Ein Shakespeare-Abend mit Christian Friedel und Woods of Birnam
In englischer und deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Nicht nur in der viel beachteten HAMLET-Inszenierung von Roger Vontobel am Staatsschauspiel Dresden kam die Band „Woods of Birnam“ in Kontakt mit William Shakespeare. Ihr Bandname hatte als Grundlage einen gleichnamigen Song, in welchem Zeilen von Macbeths Schlussmonolog verarbeitet und mit moderner Popmusik verbunden wurden.
Alle „Shakespeare-Songs“ der Band bilden die Grundlage für einen konzertübergreifenden Abend, der das Theater nicht nur streift, sondern es bewusst benutzt. Sänger und Schauspieler Christian Friedel wird sich neben den Songs auch Monologen und Texten aus verschiedenen Stücken widmen, und das in der Originalsprache. Der Zuschauer begibt sich mit der Band auf die Suche nach den Ursprüngen der Songs. Erforscht werden die Stimmen der Vergangenheit, man folgt der wunderschönen alten englischen Sprache und spürt den Assoziationen ins Heute nach. „Hamlet“ und „Macbeth“ kommen ebenso zu Wort, wie auch Hexen, Geister und Narren, entsprungen aus der Welt des berühmten Theaterdichters.

Das gleichnamige Doppel-Album zu diesem Abend, inklusive ­einem 56-seitigen, aufwendig gestalteten Songbook, ist im Januar 2017 erschienen und für 25,00 € im Handel sowie im Schauspielhaus erhältlich. Das Album erscheint in Kooperation mit dem Verlag Theater der Zeit.

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass während der Vorstellung Stroboskopeffekte eingesetzt werden, die bei Epileptikern oder epilepsiegefährdeten Personen unter Umständen Anfälle auslösen können. Wir bitten Sie um Beachtung.
Dauer der Aufführung: 2 Stunden und 30 Minuten.
Eine Pause.
Besetzung
Bühne
Hannah Rolland, Bernd Mahnert
Kostüme
Licht
Johannes Zink
Ton
Torsten Staub
Gesang/Schauspiel/Wurlitzer
Gitarre/Gesang
Bass/Gesang
Keyboards/Bassklarinette/Gesang
Schlagzeug
Nächste Termine
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
24
Fr
Nov
19.30 - 22.00 Uhr
Schauspielhaus
Preis: 15,00 € bis 27,00 €
Zu Gast
Pressestimmen
„Der Abend ist so reich an Witz, Weltschmerz, Verwechslung und Traurigkeit, wie Shakespeares Stücke reich daran sind.“
Simon Strauss, 15.01.2017, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
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15.01.2017
„Im Schlussbild von ‚Searching for William‘, der besonderen Konzerttheatervorstellung von Christian Friedel und seiner Band Woods of Birnam, laufen die unterschiedlichen Kraftlinien, die diesen Abend durchziehen, noch einmal wild durcheinander: Die populäre Form fällt dem anspruchsvollen Gefühl unter den strengen Augen der Tradition um den Hals, das leichte Spiel geht auf in einem großen Ganzen aus gekonnter Unterhaltung, variantenreicher Nachahmung und sensibler Aneignung.
‚If music be the food of love, play on‘ – mit dem berühmten Auftaktsappell aus ‚Was ihr wollt‘ rechtfertigen Friedel und seine Bandmitglieder also, was sie im Folgenden tun: nämlich Shakespeare vertonen, seine Texte in rockige Popsongs verwandeln, mit dröhnenden Elektroklängen unterlegen und effektvoll durchschleudern.
Was dieser Abend auf eindrucksvolle Weise kann, ist Spannung erzeugen und halten. Er ist so reich an Witz, Weltschmerz, Verwechslung und Traurigkeit, wie Shakespeares Stücke reich daran sind. Friedel schafft es, das Publikum anzuziehen und zugleich zu verstören, er reißt wild aus dem Kontext heraus und führt an anderer Stelle wieder seelenruhig zusammen.“
Simon Strauss, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
„Woods of Birnam lassen den englischen Dramatiker am Schauspiel Dresden hochleben.“
Henrike Sandner, 28.12.2016, MDR Sachsenspiegel
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28.12.2016
„Die Mitglieder der Dresdner Band Woods of Birnam sind riesige Shakespeare-Fans. Mit ‚Searching for William‘, eine Art Theater-Pop-Wort-Konzert und ein leidenschaftliches Vorwärtstasten, lassen sie den englischen Dramatiker am Schauspiel Dresden hochleben.“
Henrike Sandner, MDR Sachsenspiegel
„Großäugiges Staunen und finale Begeisterung inklusive Fußgetrampel und stehende Ovationen.“
Andy Dallmann, 30.12.2016, Sächsische Zeitung
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30.12.2016
„Christian Friedel und Woods of Birnam machen im Dresdner Schauspielhaus Shakespeare fit fürs 21. Jahrhundert.
Vielleicht mal etwas weniger Nebel, vielleicht kürzeres Geflacker, vielleicht dezenterer Videoeinsatz – der Rest ist Schweigen, nein: ist großäugiges Staunen. Und finale Begeisterung inklusive Fußgetrampel und stehender Ovationen. Was Christian Friedel und seine Band Woods of Birnam am Mittwoch auf die Bühne des ausverkauften Dresdner Schauspielhauses brachten, definierte nicht nur das Treiben dieses Künstlerkollektivs neu, es machte zwischen Lichtgezappel und Gitarrenrums für jeden erkennbar, was uns William Shakespeare da eigentlich hinterlassen hat: Verse zum Kaputtheulen, zum Überschnappen, zum Niederknien. Unter dem Motto ‚Searching for William‘ inszenierte die Truppe in fünf Akten und mit hohem technischen Aufwand sowie reichlich Spektakel vor allem eins: die Schönheit der Sprache.
Müßig zu analysieren, was ‚Searching for William‘ eigentlich sein soll, ob theatralisches Multimedia-Spektakel, Blitz-und-Donnerwort-Performance oder einfach ein Konzeptkonzert. Fakt hingegen ist, die Zwei-Stunden-Show bretterte durch ohne Knick, ohne Hänger. Und ließ Skeptiker die Erkenntnis nach Hause tragen, dass Woods of Birnam, einst aus Polarkreis 18 hervorgegangen, keineswegs auf Säuselpop festgelegt sind. Die Herren rührten kolossalen Progrock drunter, wenn Friedel als Schauspieler große Szenen aus ‚Hamlet‘ und ‚Macbeth‘ alleine stemmte, sich im Wahn wand, nach Rache lechzte oder – adrett im Reifrock – mögliche Verwandlungen durchexerzierte. Sie ließen es so brachial wie filigran, so fies verkantet wie süßlich versponnen klingen. Und Christian Friedel setzte als hoch motivierte Rampensau immerzu ein Sahnehäubchen drauf.
Er selbst führte bei diesem Projekt erstmals Regie; eine gute Idee, denn keiner weiß besser als er, wo er seinen Shakespeare zu finden hofft. Er suchte ihn im Abgrund, suchte ihn im Licht – und er hatte ihn im Griff. Sogar Selbstironie fand ein Plätzchen, und dem Finale durfte sich dann doch ein Schmuseliedchen anschmiegen.
Sie haben vor Silvester schon einen Knaller gezündet.“
Andy Dallmann, Sächsische Zeitung
„Shakespeares Texte ins 21. Jahrhundert hineingesampelt.“
Stefan Petraschwesky, 29.12.2016, MDR Kultur
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29.12.2016
„Es ist auch schon mehrfach erprobt und bewiesen, dass sich Shakespeare mit seinen Stücken und Texten wunderbar vertonen lässt. 150 Jahre später sind es Woods of Birnam, die das zeitgemäß mit elektronischen Mitteln, Computersound und Video, quasi wiederentdecken. Sie haben den Shakespeare-Text quasi ins 21. Jahrhundert hineingesampelt. Folgerichtig ist der Abend, der zweieineinhalb Stunden lang ist, als eine Kollage von Shakespearestücken in 5 Akten zusammengestellt. Eine sehr wirkungsvolle Struktur. Natürlich mit zwei Höhepunkten: Hamlet und Macbeth, die beiden Wahnsinnigen. Da wird es laut und heftig und Christian Friedel macht das alles perfekt. Und zwischen diesen Ausbrüchen auch ganz klassische Dramaturgie: die Sonette leise vorgetragen, zurückgenommen, besinnlich. Christian Friedel als großartige Stimme mit großartigem Ausdruck und Rhythmus.
Ein gelungener Abend, ein Abend, der Brücken baut. Eine echte Renaissance und Möglichkeit, einer neuen Annäherung.“
Stefan Petraschwesky, MDR Kultur
„Frenetischer Beifall.“
Christian Ruf, 30.12.2016, Dresdner Neueste Nachrichten
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30.12.2016
„Frenetischer Beifall für den Shakespeare-Abend ‚Searching for William‘ im Schauspielhaus.
Anliegen war es, ‚die Vielfalt von Shakespeares Werk neu zu entdecken und die Vielfalt von Menschlichkeit, unendlicher Neugier, Toleranz und universeller Liebe‘ – und das Ganze ausgedrückt in alter englischer Sprache und moderner Musik, letztere dargeboten von Philipp Makolies (Gitarre), Uwe Pasora (Bass), Ludwig Bauer (Keyboards, Bassklarinette) und Christian Grochau (Schlagzeug). Da sämtliche Texte übertitelt werden, braucht man keine Berührungsängste zu haben.
Es ist überaus bemerkenswert, wie variabel die Musik ist. Mal erinnert es, nachdem der Satz ‚Es war Mord!‘ gefallen ist, an Teutonenrock à la Rammstein, weshalb sich bei der Premiere die eine oder andere ältere Zuschauerin schon mal die Ohren zuhielt; mal wird es ganz pianissimo inniglich, mit Glockenspiel und eingespieltem Vogelgezwitscher.
Christian Friedel ist im Lauf des Abends mal Macbeth, mal Hamlet, einmal auch Desdemona, der Lust nachgebend, mal wieder ‚ein Kleidchen tragen zu können‘. Er gibt schauspielerisch alles – und weil auch Lichteffekte (Johannes Zink), Bühnenbild (Hannah Rolland und Bernd Mahnert) sowie Video-Schnipsel (Clemens Walter) bezeugen, dass bei der Gestaltung des ‚Show-Acts‘ jemand mit Sinn für Kreativität mit Hand anlegte, darf sich der Zuschauer über ein Fest fürs Auge freuen. Da wabert der Nebel, wähnt man sich angesichts der Kulisse im Wald von Birnam, glaubt, dass Kälte und Nässe durch alle Ritzen kriechen. Dazu kracht die Musik, es wirkt fast wie Theaterdonner, der metaphorisch das Innenleben der Figuren spiegelt. Friedel deklamiert nicht, sondern geht emphatisch aus sich heraus. Einmal ist er auch so frei, sich eine Albernheit zu leisten: Er verbuchselt die Wechstaben und klärt dann das glucksende Publikum auf: ‚Das ist noch nicht mal Englisch!‘
In die Nacht entlassen werden die Besucher mit der aus Shakespeares Drama ‚Heinrich IV‘ entnommenen und auf den Theatervorhang projizierten Botschaft: ‚Des Lebens Zeit ist kurz; Die Kürze schlecht zu verbringen, wär’ zu lang.“ Es dürfte kaum einer im Saal gewesen sein, der die zweieinhalbstündige Vorstellung als zu lang empfand. Ganz im Gegenteil.‘“
Christian Ruf, Dresdner Neueste Nachrichten
„Ein multimediales Spektakel.“
Heiko Nemitz, 30.12.2016, Dresdner Morgenpost
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30.12.2016
„Multimediales Spektakel. Schlecht verbracht waren die zweieinhalb Stunden gewiss nicht. Anstrengend war es bisweilen, auch fordernd – aber in jeder Sekunde begeisternd.
Stück oder Show? Klar zu benennen ist es nicht, was Woods of Birnam da veranstalten, zwischen Performance, Theater und Konzert. Aus verschiedenen Werken Shakespeares – Dramen, Komödien, Sonette – haben sie Songs und Hörspielfragmente destilliert, die mit atmosphärischen Lichtinstallationen und dreidimensionalen Projektionen eine brodelnde Mixtur in fünf Akte ergeben.
Es illustriert die Selbstzerfleischung des grübelnden Hamlet, den Wahnsinn des Tyrannen Macbeth. Friedel geht in die Vollen: er singt ihre Texte, deklamiert sie, spricht Hexen und Geister, wechselt von Englisch zu Deutsch und zurück, zeigt im Frauenrock exaltierte Dance-Moves während immer neue Impressionen von Birnams mystischen Nebelwäldern um ihn kreisen.
Fans des Erfolgsstücks ‚Hamlet‘ konnten einiges wiedererkennen, neu kombiniert und interpretiert. Ob Woods of Birnam ihren Shakespeare und dessen Essenzen wirklich gefunden haben, mag offen bleiben. Ihre Suche danach legt zumindest alle Facetten des wohl größten Theaterdichters offen: seinen Humor, seine Romantik, seine Dramatik – und seine wunderbare Sprache, deren englischen Sätzen keine deutsche Übersetzung je gewachsen ist.
Am Ende gab’s kein Halten, Woods of Birnam wurden frenetisch gefeiert und bejubelt. Ovationen im Stehen, Gänsehaut.“
Heiko Nemitz, Dresdner Morgenpost
„Eine gewaltig mitreißende Collage, die Shakespeare zweisprachig ins Heute rückt.“
Michael Ernst, 11.01.2017, Musik in Dresden
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11.01.2017
„Eine gewaltig mitreißende Collage, die Shakespeare zweisprachig ins Heute rückt. Friedel als Sänger, Regisseur, Instrumentalist und Schauspieler zeigt (auch als Schauspielerin!) seine mimische und vokale Wandlungsfähigkeit und lässt die exzellente Band auftrumpfen. Eine geniale Mixtur von Wort und Klang, Spiel und Verwandlung, Licht und Video.
Die nicht weniger großartige Doppel-CD ist diesem Abend mindestens ebenbürtig. Staunenswert ist nicht nur die umwerfende Gestaltung des Booklets, das in diesem Fall ein richtiges Buch ist und auf knapp 60 Seiten den Abend in Wort und Bild Revue passieren lässt, sondern auch die exzellent abgemischte Musik. Christian Friedel changiert von sanften Höhen ins rauchig Düstere, erinnert wohl auch mal an die frühe Jane Birkin, fügt sich ins Klanggeflecht von Philipp Makolies (Gitarre, Gesang), Uwe Pasora (Bass, Gesang), Ludwig Bauer (Keyboards, Bassklarinette, Gesang) und Christian Grochau (Schlagzeug) wunderbar ein. Als bizarre Ergänzung wirken auf den CDs das Ensemble Tanderas sowie Janda & Joco mit.“

Die vollständige Rezension finden Sie hier.
Michael Ernst, Musik in Dresden
„Christian Friedel und seine Band würden mit ihrem neuen Album sogar Shakespeare höchstpersönlich glücklich machen.“
Hendryk Proske, 23.01.2017, MDR Kultur
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23.01.2017
„Schauspieler Christian Friedel und seine Band Woods of Birnam würden mit ihrem neuen Album sogar Shakespeare höchstpersönlich glücklich machen.
‚Wo die Musik der Liebe Nahrung ist, spielt weiter! Gebt mir volles Maß‘, heißt es bei ‚Was Ihr Wollt‘. Und die Band gibt volles Maß. Das ist Pop, der sich seiner Möglichkeiten bewusst ist und sie mit Lust ausnutzt. Die Band spielt mal wuchtig und übertrieben, einer überschwänglich ausladenden Geste gleich. Mal zieht sie sich zurück, legt sich selber frei in allen Einzelteilen, versteckt nichts mehr. Woods Of Birnam bekennen sich schon zum Popsong. Doch sie instrumentieren und spielen ihn bemerkenswert differenziert, detailverliebt, szenisch. Shakespeare würde es mögen.“
Hendryk Proske, MDR Kultur
„Raffiniertes Musiktheater.“
Bernd Gürtler, 09.07.2017, SWR2, Musikpassagen
„‚Searching for William‘: Die allerbeste Shakespeare-Show. Das Publikum dankte mit Standing Ovations.“
Barbara Petsch, 22.08.2017, Die Presse
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22.08.2017
„‚Searching for William‘: Die allerbeste Shakespeare-Show. Christian Friedel zeigt im Salzburger Landestheatermit seiner Band Woods of Birnam eine Shakespeare-Collage, die viele Experimente, die mit diesem Autor schon unternommen wurden, bei Weitem übertraf. Die Fusion von Pop und hoher Poesie funktioniert prächtig. Die Band variiert verschiedene Stile, von Techno, Punk zu Beginn bis zur Liebesballade als Zugabe. Die Musik, so laut sie teilweise ist, schafft meditatives und emotionales Unterfutter zu Shakespeares Werken. Es entsteht eine Aura aus Drama und Dekadenz, aus Tragödie und Komödie, aus Spiellust ohne Grenzen, wie man sie im deutschsprachigen Raum selten, im englischsprachigen öfter erlebt. Das Publikum dankte mit Standing Ovations.“
Barbara Petsch, Die Presse
„Eine verrückte und faszinierende Hommage an William Shakespeare.“
24.08.2017, Passauer Neue Presse
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24.08.2017
„Woods of Birnam begeistert bei den Salzburger Festspielen mit ‚Searching for William‘. Eine verrückte und faszinierende Hommage an William Shakespeare. Der außergewöhnliche Abend in fünf Akten vereinte die Zutaten eines typischen Shakespeare-Stücks: Witz und Geist, Ernst und Humor, Ironie und Fantasie, Eleganz und Derbheit, Brechung der Illusion und Rollentausch.“
Passauer Neue Presse