Premiere 04.05.2024 › Schauspielhaus

Das Schloss

von Franz Kafka
Auf dem Bild: Ensemble, Moritz Kienemann, Holger Hübner, Kaya Loewe
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Felix Bronkalla, Jonas Holupirek, Marin Blülle, Moritz Kienemann, Catherine Stoyan, Philipp Grimm, Holger Hübner
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Marin Blülle, Moritz Kienemann, Jonas Holupirek
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Philipp Grimm, Moritz Kienemann
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Kaya Loewe, Moritz Kienemann, Ensemble
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Jonas Holupirek, Holger Hübner, Moritz Kienemann, Felix Bronkalla
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Holger Hübner, Josephine Tancke, Rieke Seja, Jonas Holupirek, Moritz Kienemann, Kaya Loewe, Marin Blülle, Felix Bronkalla, Gina Calinoiu
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Josephine Tancke, Gina Calinoiu, Moritz Kienemann, Holger Hübner, Philipp Grimm
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Kaya Loewe, Moritz Kienemann
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Catherine Stoyan, Kaya Loewe, Moritz Kienemann
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Philipp Grimm, Moritz Kienemann
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Moritz Kienemann
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Catherine Stoyan, Moritz Kienemann, Josephine Tancke, Gina Calinoiu, Holger Hübner
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Gina Calinoiu, Moritz Kienemann
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Gina Calinoiu, Moritz Kienemann
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Moritz Kienemann, Rieke Seja, Kaya Loewe
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Moritz Kienemann
Foto: Sebastian Hoppe

Handlung

Ein Mann namens K. kommt nach längerer Reise in einer winterlichen Grafschaft an und stellt sich dort als der bestellte Landvermesser vor. Ihm gegenüber steht eine Dorfgemeinde, die scheinbar hochbürokratisch organisiert ist und in der die Informationswege zwar genau dokumentiert werden, aber immer undurchschaubar bleiben. Um seinen Status als Landvermesser zu legitimieren, sucht K. die entsprechenden Verantwortlichen, wird aber immer nur hingehalten, vertröstet, verwirrt oder zu einer anderen Instanz weitergeleitet.

K. wird zusehends zum Irrgänger, ähnlich wie die Ortsansässigen, die teilnahmslos durch die willkürliche Ordnung der Dinge treiben, von der niemand weiß, wer sich wann eigentlich darauf geeinigt hatte.

Kafkas Vision einer durch und durch korrumpierten Gesellschaft ist eine poetisch-düstere Vorwegnahme gegenwärtiger diktatorischer Regime. Maxim Didenko, der 2022 aus Russland emigrierte und nun in Deutschland lebt und arbeitet, inszeniert zum ersten Mal am Staatsschauspiel Dresden.

Dauer der Aufführung: ca. 3 Stunden.
Eine Pause.

Besetzung

Videodesign
Lichtdesign
Dramaturgie
Choreografische Beratung
Wirt / Gemeindevorsteher
Wirtin / Bürgel
Schwarzer / Lehrer / Momus
Frieda
Barnabas
Pepi
Jeremias
Live-Musik

Video

Termine

Pressestimmen

„Großes Theater, das die Deutungsmöglichkeiten dieses Textes in faszinierende neue Rätsel und Stimmungen übersetzt. Theater, das nach Freiheit schmeckt.“
nachtkritik.de, Matthias Schmidt, 05.05.2024
„Die Geschichte des Landvermessers K., wird zum Denkstück über Exil und Opportunismus.“
Theater der Zeit, Lara Wenzel, 07.05.2024
„Maxim Didenko inszeniert DAS SCHLOSS als phantasievolle Filmorgie im Schauspielhaus.“
Dresdner Neueste Nachrichten, Andreas Herrmann, 06.05.2024
„Ein visuell und akustisch außergewöhnlicher Abend.“
MDR Kultur, Matthias Schmidt, 06.05.2024
„Großes Ensemble, gewaltige Bilder – als absurden Traum erlebt man DAS SCHLOSS von Franz Kafka in Dresden.“
Sächsische Zeitung, Sebastian Thiele, 06.05.2024
„Durch die Bank stark das große Ensemble, aus dem Moritz Kienemann herausragt. Monumental, überwältigend, verstörend … ein großer Wurf.“
Dresdner Morgenpost, Heiko Nemitz, 06.05.2024
„Viel Beifall und Bravos für einen leidenschaftlichen, wild verwegenen, kafkaesken Theaterabend.“
meinwortgarten.com, Lilli Vostry, 07.05.2024
„Ein Stück, das in seiner interpretatorischen Bescheidenheit Kafka gerecht wird und gleichzeitig die Möglichkeiten des Theaters kreativ und abgeklärt auslotet.“
DRESDNER Kulturmagazin, Philipp Mantze, Juni 2024