Fotos: Weihnachtskunstmarkt im Lipsiusbau mit Nahuel Häfliger 2025, Foto: Carlotta Bohne // 10 Jahre Montagscafé 2025, Foto: Carlotta Bohne // Vorstandswahl 2025 // Preisverleihung 2024, Foto: Sebastian Hoppe // Preisverleihung 2022, Foto: Sebastian Hoppe // Besuch des Förder- & Freundeskreises DNT – Deutsches Nationaltheater 2023 in Dresden, Foto: Carlotta Bohne // Einführungsgespräch zu FAST FORWARD 2023 mit Charlotte Orti von Havranek, Foto: Sybille Pill // Führung im Rahmen der Fördervereins-Weihnachtsfeier im Japanischen Palais 2023, Foto: Julia Seltenreich // Vorstellungsbesuch der Jungen Freunde bei DER SATANARCHÄOLÜGENIALKOHÖLLISCHE WUNSCHPUNSCH im Schauspielhaus // Fördervereins-Weihnachtsfeier im Japanischen Palais 2023, Foto: Carlotta Bohne
Der Förderverein Staatsschauspiel Dresden e. V. besteht mittlerweile aus über 250 Mitgliedern unterschiedlichen Alters und Berufes, die eines gemeinsam haben: das Interesse am Theater! Das Staatsschauspiel Dresden steht für Inszenierungen in großer ästhetischer Vielfalt: Klassisches, repräsentatives Sprechtheater in großer künstlerischer Vielfalt sowie herausfordernde Formate des zeitgenössischen, ästhetischen Diskurses stehen auf dem Spielplan.
Die Mitglieder des Fördervereins schauen miteinander hinter den Vorhang und erleben exklusiv die Erarbeitung einer Inszenierung hautnah, indem sie die Stückentwicklung von der Probe bis hin zur Premiere verfolgen können. Beim Treffpunkt Premiere werden Sie vom Intendanten oder stückführenden Dramaturg*innen begrüßt und persönlich in die Inszenierung eingeführt. Als Mitglied des Fördervereins erhalten Sie exklusive Premiereneinladungen, über die Sie individuell Karten reservieren können. Weitere Gespräche mit Theaterschaffenden stehen auf dem Programm! Mitarbeiter*innen der verschiedenen Gewerke stellen ihren Beruf vor, und Sie haben die Gelegenheit, kreative Menschen und ihre Arbeit persönlich kennen zu lernen.
Seit 1995 unterstützt der Förderverein Staatsschauspiel Dresden e. V. aktiv verschiedene Projekte des Staatsschauspiels Dresden. Neben der unschätzbaren ideellen Unterstützung leistet er mit Mitgliedsbeiträgen und eingeworbenen Spenden auch wertvolle finanzielle Hilfe, wie beispielsweise bei der Realisierung von Gastspielen und Sonderveranstaltungen, bis hin zum Engagement namhafter Künstler*innen.
Alle zwei Jahre vergibt der Förderverein einen Nachwuchspreis für herausragende künstlerische Leistungen an junge Schauspieler*innen des Ensembles. Zuletzt wurde der Preis 2024 an Marin Blülle vergeben.
Kultur braucht Unterstützung, um die künstlerische Freiheit zu gewährleisten und außergewöhnliche Projekte umsetzen zu können. Unterstützen Sie mit uns gemeinsam das Staatsschauspiel Dresden. Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Förderverein Staatsschauspiel Dresden e. V.
Die Mitglieder des Fördervereins werden regelmäßig über das Geschehen vor, auf und hinter der Bühne informiert und erhalten bevorzugt Kaufkarten für Premieren, Gastspiele oder Sonderveranstaltungen. Exklusiv können Sie das Staatsschauspiel Dresden bei verschiedenen Veranstaltungen auch hinter den Kulissen erleben:
TREFFPUNKT PREMIERE
Der Premierenempfang mit dem/der Intendant*in!
TREFFPUNKT PROBE
Als stiller Beobachter bei Arbeitsproben dabei sein!
TREFFPUNKT SPIELZEITVORSCHAU
Wissen, was die neue Spielzeit bringt!
TREFFPUNKT BERUFE AM THEATER
Mit den Theatermacher*innen diskutieren!
TREFFPUNKT ZUR PERSON
Theaterleute hautnah erleben!
TREFFPUNKT THEATERFAHRT
Andere Theater kennenlernen!
Der Mitgliedsbeitrag pro Jahr beträgt:
für Mitglieder mindestens 50,00 €
für fördernde Mitglieder mindestens 250,00 €
für Firmenmitglieder mindestens 800,00 €
Präsident des Fördervereins ist Dipl.-Ing. Architekt Jens Heinrich Zander.
Der Förderverein Staatsschauspiel Dresden e. V. verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Spenden und Mitgliedsbeiträge dienen der Förderung der Theaterarbeit und sind steuerlich absetzbar. Es gilt die Satzung des Fördervereins Staatsschauspiel Dresden e. V. vom 22. Juni 2023.
Die Kultur lebt von frischem Wind! Nach diesem Motto wurden 2013 die Jungen Freunde als Sparte des Fördervereins ins Leben gerufen. Theaterbegeisterte zwischen 16 und 35 Jahren treffen sich regelmäßig zu gemeinsamen Theaterbesuchen und haben die Möglichkeit am Rahmenprogramm des Fördervereins teilzunehmen. Die Kosten für zwei der gemeinsamen Theaterbesuche pro Spielzeit werden vom Förderverein übernommen. Für alle Mitglieder der jungen Freunde besteht ein verminderter Mitgliedsbeitrag von 20,00 €. Veranstaltungen: Praktische Workshops, Führungen durch die Werk- und Spielstätten, Stammtische mit Schauspieler*innen, das Kennenlernen von Berufen am Theater, gemeinsame Proben- und Vorstellungsbesuche – dies und noch viel mehr wird den Jungen Freunden geboten.
Die Bürger:Bühne hat ihre eigene Sparte innerhalb des Fördervereins.
Seit 2020 besteht die Sparte B:freundet. Sie unterstützt die Belange der Bürger:Bühne und verstärkt damit zusätzlich ihre Sichtbarkeit. Wenn ihr keine Zeit habt, in einem B:Club oder einer Inszenierung mitzumachen, habt ihr hier die Möglichkeit euch mit interessierten der Bürger:Bühnen-Freunde zu vernetzen. Für alle Mitglieder der Sparte B:freundet gelten die Mitgliedsbeiträge des Fördervereins, ebenso die Teilnahme an den angebotenen Veranstaltungen im Rahmenprogramm, welches natürlich auch regelmäßig Einblicke in die Bürger:Bühne beinhaltet.
Nachwuchspreis
Der Förderverein des Staatsschauspiels Dresden hat nachdrücklich die Bemühungen unterstützt, die Verantwortlichkeit des Schauspielers Erich Ponto, nach dem der Nachwuchspreis des Fördervereins benannt war, im System der darstellenden Künste in der Zeit des Nationalsozialismus aufzuklären.
Nach umfassenden Recherchen durch das Historische Archiv der Sächsischen Staatstheater hat das Symposium DER FALL ERICH PONTO am 20. März 2026 eine ausführliche Kontextualisierung zum Leben und Wirken Pontos zur Diskussion gestellt. Auch wenn Pontos Werdegang eher Züge einer Anpassungsbiografie denn einer aktiven ideologischen Beteiligung zeigt, bleibt seine Teilnahme an Propagandafilmen des nationalsozialistischen Regimes unbestritten. Besonders seine Darstellung des Mayer Amschel Rothschild im Propagandafilm DIE ROTHSCHILDS weist deutliche Züge der Stereotypisierung jüdischer Menschen zum Zweck ihrer Diffamierung aus. Dass dieser Film in direktem Zusammenhang mit der antisemitischen Propaganda des NS-Regimes und der Verfolgung und Vernichtung jüdischen Lebens steht, ist ebenfalls unbestritten. Auch wenn Erich Pontos Gründe für die Beteiligung an diesem und anderen Filmen nicht aufgeklärt werden konnten, stellte sich für den Förderverein die Frage, ob Nachwuchskünstler*innen, die mit dem Preis geehrt werden sollen, diese fortwährende Auseinandersetzung um die Beteiligung Pontos an NS-Propagandafilmen zugemutet werden kann. Wenn die historischen Zusammenhänge durch Einordnungen und Kommentierungen bei anderen Formen der öffentlichen Auseinandersetzung mit dem Leben und Werk Pontos diskutiert werden können und müssen, ist dies bei einer Preisverleihung für junge Künstler*innen nicht möglich, ohne den Fokus von diesen abzulenken oder die Ehrungen für deren Leistungen zu beeinträchtigen.
Deshalb hatte der Vorstand des Fördervereins dafür gestimmt, den Preis als „Nachwuchspreis des Fördervereins Staatsschauspiel Dresden e. V.“ zu vergeben und dies als Vorschlag zur Umbenennung der Mitgliederversammlung vorgelegt. Die Mitgliederversammlung hat dem Vorschlag, den Preis nicht mehr nach Erich Ponto zu benennen, in ihrer Sitzung am 27. Mai 2026 mit großer Mehrheit zugestimmt, die zukünftige Namensgebung ist aber noch offen.
„Sowohl in meiner Funktion als stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins als auch persönlich bin ich dankbar für den intensiven und konstruktiven Austausch mit meinen Vorstandskolleg*innen, den Vereinsmitgliedern in der gestrigen Mitgliederversammlung sowie dem Staatsschauspiel Dresden. Dieses hat durch umfangreiche Recherchen und die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Berater*innen die – auch emotionale – Debatte der vergangenen Monate mit großer Professionalität vorbereitet und im Rahmen des Symposiums transparent begleitet. Die Entscheidung zur Umbenennung beruht letztlich auf einer sorgfältigen gemeinsamen Abwägung unterschiedlicher Perspektiven. Besonders maßgeblich war dabei für uns die Perspektive der jungen Schauspieler*innen, deren bisherige künstlerische Leistungen mit dem Preis gewürdigt werden und denen zugleich eine wichtige Unterstützung für ihren weiteren beruflichen Weg gegeben werden soll. Dieser Zukunftsgedanke stand für uns im Zentrum der Entscheidung“, so Karin Enke, Stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Staatsschauspiel Dresden e. V.
Der Nachwuchspreis wird in der Spielzeit 2026/2027, im Herbst zum 16. Mal vom Förderverein des Staatsschauspiels Dresden e. V. vergeben. Der neue Preisträger oder die neue Preisträgerin wird nach dem Sommer bekanntgegeben.
Die Theaterleitung des Staatsschauspiels Dresden hat darüber hinaus beschlossen, Erich Ponto – mit einer entsprechenden Kontextualisierung – weiter als Ehrenmitglied des Hauses zu führen, da er, trotz seiner Anpassungsbiografie, eine bedeutende Persönlichkeit in der Geschichte des Theaters als Schauspieler und Intendant war. Zu dieser Entscheidung konnte das Staatsschauspiel Dresden kommen, da im Gegensatz zu einer Preisvergabe, keine Abhängigkeiten junger Künstler*innen durch die Ehrenmitgliedschaft entstehen.
Joachim Klement, Intendant des Staatsschauspiels Dresden: „Der Blick auf die NS-Vergangenheit ist Teil unserer Orientierung für die Gegenwart. Im Rahmen der Recherchen des Historischen Archivs der Sächsischen Staatstheater konnte festgestellt werden, dass Erich Ponto weder Mitglied der NSDAP noch einer ihrer Vorfeldorganisationen war. Auch wenn sich Ponto in der Nachkriegszeit um kritische Distanz bemühte, blieb eine eindeutige Stellungnahme zur eigenen Verantwortung als Künstler öffentlich aus. Allerdings zeigen die Recherchen auch, dass es wertschätzende Zeugnisse von Zeitgenossen über ihn, u. a. von Verfolgten des NS-Staates, gab. Das sind die Gründe, warum das Staatsschauspiel Dresden Erich Ponto die Ehrenmitgliedschaft nicht nachträglich aberkennen wird.“
Der Vereinsvorstand
Präsident des Fördervereins
stellvertretende Präsidentin
Intendant des Staatsschauspiels Dresden und Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied, Schatzmeister
Vorstandsmitglied, Schriftführer
Vorstandsmitglied Sparte JUNGE FREUNDE und Social Media
Vorstandsmitglied, Beisitzerin
Vorstandsmitglied, Beisitzerin
Vorstandsmitglied, Beisitzerin
Vorstandsmitglied, Beisitzer
Vorstandsmitglied, Beisitzer
Kontakt
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Geschäftsstelle Staatsschauspiel Dresden
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Theaterstraße 2, 01067 Dresden
Telefon 0351.49 13-590
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