Premiere 12.12.2020 › Kleines Haus 1

Ein Mann will nach oben

nach dem Roman von Hans Fallada
Handlung
„Eine Story für einen großen repräsentativen Berlin-Film. Es soll sich um die Geschichte eines märkischen Kleinstädters handeln, der die Großstadt erlebt, von ihr erst erdrückt wird, dann in ihr Heimat findet. Zeit 1910 bis etwa 1930 unter völliger Aussparung des Krieges.“ So beschrieb Fallada 1941 die Ursprungsidee für EIN MANN WILL NACH OBEN.
Hieraus entspann sich die Geschichte um Karl Siebrecht, der eine Berliner Variante des amerikanischen Traums anstrebt: vom Gepäckträger zum Millionär. Der 16-jährige Waisenjunge reist nach Berlin, begegnet Betrügern und Ganoven, die ihm übel mitspielen, und findet treue Weggefährten, dank derer er Rückschläge übersteht. Schließlich gelingt ihm die Revolutionierung der Berliner Gepäckbe­förderung. Der Erfolg ist von kurzer Dauer, da der Krieg das Unternehmen zerstört. Karl muss Opfer bringen, um das Geschäft wieder anzukurbeln.
Dieses von Niederlagen und kleinen Fortschritten gezeichnete Leben des Protagonisten steht beispielhaft für den Autor selbst. Fallada kannte die Milieus, über die er schrieb: die kleinen Leute, die Arbeitslosen, Spieler und Trinker. Er kämpfte sich immer wieder nach oben, war arbeitsbesessen, ein liebevoller Familienvater und Landwirt, aber auch suchtkrank und depressiv. EIN MANN WILL NACH OBEN – ein Abend von und über Hans Fallada.
Besetzung
Ausstattung
Licht
Richard Messerschmidt
Dramaturgie
Maria Molina, Ilse Gollmer, u. a.
Hertha Eich u. a.
Rieke Busch, Suse u. a.
Kalli Flau u. a.
Franz Wagenseil, Dumala u. a.
Fallada, Herr von Senden u. a.
Karl Siebrecht u. a.
Herr Kalubrigkeit, Herr Gollmer u. a.
Live-Kamera