Uraufführung A 19.09.2020
Uraufführung B 20.09.2020
› Schauspielhaus

Einmeterfünfzig

eine Theaterphantasie mit Abstand
von Rainald Grebe
Auf dem Bild: Leo Goldberg, Elias Baumann, Isabella Krieger, Birte Leest, Dietrich Zöllner, Anna-Katharina Muck, Jens-Karsten Stoll
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Leo Goldberg, Elias Baumann, Isabella Krieger
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Elias Baumann, Isabella Krieger
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Klaus-Dieter Werner
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Klaus-Dieter Werner, Leo Goldberg
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Leo Goldberg, Elias Baumann, Isabella Krieger, Anna-Katharina Muck, Dietrich Zöllner, Birte Leest, Jens-Karsten Stoll
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Diedrich Zöllner, Jens-Karsten Stoll
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Leo Goldberg, Elias Baumann, Isabella Krieger, Anna-Katharina Muck, Dietrich Zöllner, Birte Leest, Jens-Karsten Stoll
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: David Kosel, Leo Goldberg, Elias Baumann, Isabella Krieger, Anna-Katharina Muck, Birte Leest, Dietrich Zöllner, Jens-Karsten Stoll
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: David Kosel, Elias Baumann, Klaus-Dieter Werner, Isabella Krieger, Anna-Katharina Muck, Birte Leest
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Elias Baumann, Anna-Katharina Muck, Isabella Krieger, David Kosel, Leo Goldberg, Birte Leest
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: David Kosel
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Leo Goldberg, Elias Baumann, Isabella Krieger, Birte Leest, Anna-Katharina Muck, Dietrich Zöllner, Jens-Karsten Stoll
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Ahmad Mesgarha, Anna-Katharina Muck
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Ahmad Mesgarha, Anna-Katharina Muck
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Isabella Krieger, Anna-Katharina Muck, Elias Baumann
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Isabella Krieger, David Kosel, Ensemble
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: David Kosel, Leo Goldberg, Elias Baumann, Isabella Krieger, Birte Leest
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Leo Goldberg, David Kosel, Elias Baumann, Isabella Krieger
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Anna-Katharina Muck, Ahmad Mesgarha
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Birte Leest
Foto: Sebastian Hoppe
Handlung
Arbeiten in Corona-Zeiten bedeutet Stillstand und Unsicherheit. Für manche nur ein paar Wochen. Für andere für immer. Was das für eine Schauspielbühne bedeuten kann, entwirft Rainald Grebe in seiner Theaterphantasie. Stellen Sie sich vor: Die letzte Vorstellung im Schauspielhaus liegt Monate zurück. Die Bühnen sind leer, die Garderoben verwaist, durch die Werkstätten zirkuliert der Notstrom, im Fundus bröckelt Mörtel auf die Kostüme. Und kein Pförtner sitzt am angestammten Platz! Nur im „Bauch“ des Hauses rumort es. Ein Hubpodium setzt sich in Bewegung, darauf eine kleine Gruppe spielwütiger Schauspieler. Es sind die letzten ihrer Art, von allen verlassen, selbst vom Publikum.
Heute aber ist Tag der offenen Tür! Der Termin wurde vor Monaten festgelegt, das Programm mit Umsicht geplant. Es gibt Interviews mit lokalen Größen, Szenen aus der Weltliteratur, dazu eine Live-Band, geschnipselte Videos und eine fulminante Technikshow. Auch der neue Spielplan wird vorgestellt. Und weil keiner mehr da ist, der den Künstlern zur Hand geht, der das Licht anmacht, die Haare unter Glatzen steckt und bei Texthängern hilft – machen sie alles selbst. Denn sie sind Schauspieler! Sie spielen Techniker, Souffleusen, Stellwerker, Beleuchter, Maskenbildnerinnen und zuletzt auch die Zuschauer. Alles mit dem verordneten Abstand, um zu beweisen: Der Abstand ist bedeutungslos, denn sie sind Spieler. Sie müssen nicht eng umschlungen im Kuss erstarren, um als Liebespaar durchzugehen. Die Jack the Rippers der Welt – auf der Bühne kommen sie trotz Hygieneverordnungen wirkungsvoll zum Stich, und die Protagonisten des bürgerlichen Trauerspiels trennen sowieso Welten, nicht Einmeterfünfzig.
Rainald Grebe nimmt sich der Abstandsthematik an und inszeniert einen Abend mit vorgegebener Distanz.
Dauer der Aufführung: ca. 1 Stunde und 50 Minuten.
Keine Pause.
Video
Termine
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
28
Mi
Okt
19.30 - 21.20 Uhr
Schauspielhaus
eine Theaterphantasie mit Abstand
von Rainald Grebe
Preis: 11 € bis 28 €
Ausverkauft/Evtl. Restkarten an der Abendkasse
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
29
Do
Okt
19.30 - 21.20 Uhr
Schauspielhaus
eine Theaterphantasie mit Abstand
von Rainald Grebe
Preis: 11 € bis 28 €
Ausverkauft/Evtl. Restkarten an der Abendkasse
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
13
Fr
Nov
19.30 - 21.20 Uhr
Schauspielhaus
eine Theaterphantasie mit Abstand
von Rainald Grebe
19.00 Salon im Schauspielhaus Einführung
Preis: 11 € bis 28 €
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
20
Fr
Nov
19.30 - 21.20 Uhr
Schauspielhaus
eine Theaterphantasie mit Abstand
von Rainald Grebe
Preis: 11 € bis 28 €
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
21
Sa
Nov
19.30 - 21.20 Uhr
Schauspielhaus
eine Theaterphantasie mit Abstand
von Rainald Grebe
19.00 Salon im Schauspielhaus Einführung
Preis: 11 € bis 28 €
Pressestimmen
„Der Jubel am Ende, aber auch der spontane Szenenapplaus waren so groß, so echt, wie eine Befreiung – endlich wieder Theater.“
Matthias Schmidt, 20.09.2020, MDR Kultur
„Der Abend lebt von Humor, von Slapstick und viel Satire. Und vom harmonischen Zusammenspiel des Ensembles. Rainald Grebes EINMETERFÜNFZIG überzeugt neben viel Humor mit großer Ambivalenz und Ehrlichkeit.“
Thilo Sauer, 19.09.2020, Deutschlandfunk, Kultur heute
„Eine fulminante Theater-Antwort auf die Corona-Zumutungen: tolle Einfälle, starke Lieder und leidenschaftliches Spiel.“
Rainer Kasselt, 21.09.2020, Sächsische Zeitung
„Huldigung an die ewige Droge Theater. Rainald Grebes Krisenstück EINMETERFÜNFZIG ist Reflexion, Weckruf und Selbstparodie zugleich. Beim Autor und den Spielern ist Leidenschaft spürbar, dem Affen und der Bühnenmaschinerie wird Zucker gegeben.“
Michael Bartsch, 21.09.2020, Dresdner Neueste Nachrichten
„Eine so melancholische wie schreiend komische Liebeserklärung an die Bühne, ein brillanter Abend.“
Heiko Nemitz, 21.09.2020, Dresdner Morgenpost
„Es ist ein Abend von tiefer Sehnsucht getragen und vom Publikum angenommen. Mit einem Echo auf genau auf diese Sehnsucht, nach irgendetwas, was auf der Bühne stattfindet.“
Michael Laages, 19.09.2020, Deutschlandfunk Kultur, Fazit
„Das Dresdner Staatsschauspiel huldigt der Droge Theater mit Selbstparodie.“
Michael Bartsch, 22.09.2020, taz