Uraufführung 01.10.2022 › Kleines Haus 3

Eliza Effekt

von Jacqueline Reddington, Lüder Wilcke und Ensemble sowie einer künstlichen Intelligenz
BBB
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Handlung
Wir sind im Alltag, mal sichtbar, mal unsichtbar bereits von intelligenten Technologien umgeben, deren Weiterentwicklungen die Menschheit in Zukunft immer stärker beschäftigen und prägen werden. Das Phänomen des ‚Eliza Effekts‘ – benannt nach einem bereits 1966 von Joseph Weizenbaum vorgestellten Sprach-Bots mit Namen Eliza, der ein Therapie-Gespräch simulierte – bezeichnet in diesem Zusammenhang unsere Neigung, Maschinen beziehungsweise künstlichen Sprachsystemen menschliche Eigenschaften zuzuschreiben: vom empathischen Verständnis für uns und unsere Probleme bis hin zu eigenen Gefühlen. Die von einem Programmierer begleitete Stückentwicklung ELIZA EFFEKT, inszeniert von der jungen deutsch-amerikanischen Regisseurin Jacqueline Reddington, untersucht von dieser Beobachtung ausgehend unsere Beziehungen zu künstlichen Intelligenzen und befragt dabei mit Theatermitteln die Möglichkeiten, die intelligente Sprachsoftware bereits heute bietet.
ELIZA EFFEKT entsteht selbst maßgeblich durch den experimentellen Einsatz der auf künstlicher Intelligenz basierten Sprachsoftware GPT-3, die auf Grundlage riesiger Datenmengen menschliche Denk- und Argumentationsmuster reproduzieren kann. Mit Humor und Tiefgang erforschen die Schauspieler*innen so unsere Projektionen, Erwartungen und Träume in Bezug auf sogenannte intelligente Technologien und versuchen ganz nebenbei, spielerisch zu ergründen, wovon eigentlich künstliche Intelligenz selbst träumt – und wie sie uns Menschen dabei sieht.
Besetzung
Bühne
Kostüme
Machine Learning Artist
Licht
Andreas Rösler
Dramaturgie
Termine
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
Uraufführung
1
Sa
Okt
19.30 Uhr
Kleines Haus 3
von Jacqueline Reddington, Lüder Wilcke und Ensemble sowie einer künstlichen Intelligenz
Preis: 16 €
Frühbucher