Uraufführung 22.01.2022 › Kleines Haus 1

Ich fühl's nicht

nach der Graphic Novel von Liv Strömquist
aus dem Schwedischen von Katharina Erben
in einer Spielfassung von Katrin Plötner und
Svenja Käshammer
Auf dem Bild: Gina Calinoiu, Daniel Séjourné, Henriette Hölzel, Jannik Hinsch, Simon Werdelis, Oliver Simon, Karina Plachetka
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Simon Werdelis, Henriette Hölzel
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Oliver Simon, Daniel Séjourné, Gina Calinoiu, Karina Plachetka, Jannik Hinsch
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Daniel Séjourné, Oliver Simon, Simon Werdelis
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Daniel Séjourné, Gina Calinoiu (vorne), Karina Plachetka, Jannik Hinsch, Oliver Simon (hinten)
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Henriette Hölzel, Oliver Simon, Daniel Séjourné, Simon Werdelis, Gina Calinoiu, Karina Plachetka, Jannik Hinsch
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Jannik Hinsch, Gina Calinoiu, Oliver Simon, Karina Plachetka
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Henriette Hölzel, Karina Plachetka
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Gina Calinoiu, Henriette Hölzel, Oliver Simon, Simon Werdelis, Karina Plachetka
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Jannik Hinsch, Henriette Hölzel, Daniel Séjourné, Simon Werdelis, Gina Calinoiu
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Simon Werdelis, Daniel Séjourné
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Daniel Séjourné, Karina Plachetka, Henriette Hölzel, Simon Werdelis, Oliver Simon, Jannik Hinsch
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Simon Werdelis, Gina Calinoiu, Karina Plachetka, Henriette Hölzel, Daniel Séjourné, Jannik Hinsch
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Simon Werdelis, Gina Calinoiu, Karina Plachetka, Henriette Hölzel, Daniel Séjourné, Jannik Hinsch, Oliver Simon
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Gina Calinoiu, Hannik Hinsch
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Simon Werdelis, Daniel Séjourné, Henriette Hölzel, Oliver Simon
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Karina Plachetka, Jannik Hinsch
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild. Henriette Hölzel, Simon Werdelis
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Jannik Hinsch, Karina Plachetka, Oliver Simon
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Karina Plachetka
Foto: Sebastian Hoppe
AAA
Handlung
Verliebt, verlobt, verheiratet – diese Idee der Liebe steht heute Kopf. Männer warben, verzehrten sich, rutschten auf Knien. Heute werden keine Lieder vor Balkonen gesungen, keine Liebesbriefe geschrieben. Wieso? Und was machen eigentlich die Frauen?
In ihrer jüngsten Graphic Novel ICH FÜHL’S NICHT hinterfragt die Künstlerin Liv Strömquist mit viel Witz verliebte Verhaltensweisen im Zeitalter des Spätkapitalismus. Er möchte Sex, aber nichts Festes. Das nächste Date ist schließlich nur einen Wisch entfernt. Sie gibt sich gelassen. Die geheimen Wünsche, eine gemeinsame Wohnung, vielleicht ein Kind – sie werden mit Coolness überspielt. Die moderne Frau hat unabhängig zu sein; wenn es mit dem*der erhofften Partner*in nicht funktioniert, dann rede dir ein: Du hast etwas Besseres verdient.
‚Gegensätze ziehen sich an‘ – das war einmal; heute suchen wir mithilfe von Algorithmen nach dem ‚Perfect Match‘. Wie es soweit kommen konnte, analysiert Strömquist mithilfe von Thesen verschiedener Denker*innen sowie popkulturellen Bezügen: von Sokrates über Kierkegaard bis zu Beyoncé und Leonardo DiCaprios austauschbaren Bikini-Model-Freundinnen.
Die Regisseurin Katrin Plötner überführt die dramatische Struktur und den eigensinnigen Bild- und Sprachwitz der Graphic Novel in eine theatrale Phantasie. Zudem horcht sie in die Musikwelt, wie Lieder vom herzrasenden Verliebtsein, der wahren Liebe oder dem tiefsten Trennungsschmerz erzählen.
Ob wir sie noch fühlen können, die Liebe?
Dauer der Aufführung: 2 Stunden und 15 Minuten.
Eine Pause.
Video
Pressestimmen
„Die sieben Akteure schreiten, stöckeln, rutschen, winden sich, klettern und fallen durch ein Labyrinth aus den verwirbelten Riesenbuchstaben von HAPPILY EVER AFTER (glücklich bis an ihr Ende) und sammeln, gewürzt mit selbstironischen Kommentaren und animierender Direktansprache, einen wildbunten Geschichten- und Liederstrauß zusammen.“
Dresdner Neueste Nachrichten, Una Giesecke, 25.01.2022
„Strömquists leicht kindlicher Humor gibt der Aufführung immer wieder die dringend gebrauchte Leichtigkeit. Deshalb zum Schluss auch Standing Ovations.“
Sächsische Zeitung, Tim Ruben Weimer, 24.01.2022
„Eine Auftragsarbeit, mit der dem Staatsschauspiel ein mitreißender Coup gelungen ist.“
Dresdner Morgenpost, Heiko Nemitz, 26.02.2022
„Die sieben Spieler*innen beherrschen ihr Handwerk und haben sichtlich Spaß am Dauerspaß.“
SAX, Michael Bartsch, März 2022