Uraufführung 21.01.2022 › Kleines Haus 3

Leben nach der Kunst

ein Projekt mit ehemaligen Semperoper-Mitarbeiter*innen
von Andreas Liebmann
in Kooperation mit der Semperoper Dresden
Handlung
Irgendwann ist er da: der Moment, in dem der letzte Vorhang fällt. Bis dahin war das Leben vom Lampenfieber, von den Aufführungsterminen auf den großen und kleinen Bühnen, von der künstlerischen Meisterleistung geprägt. Ob als Maskenbildner*in, Beleuchter*in oder Musiker*in, der ganze Tagesablauf war von Proben und Aufführungen bestimmt, vom täglichen Training und Üben, von den Vorbereitungen auf und hinter der Bühne. Und nun? Die Rente stellt in jeder Biografie eine Zäsur dar. Für manche bedeutet sie gewonnene Freiheit, für andere beängstigende Leere, doch auf jeden Fall krempelt sie den kompletten Alltag um. Was uns allen bevorsteht, wenn wir alt werden, stellt sich bei Bühnenkünstler*innen und Mitarbeiter*innen eines bedeutenden Opernhauses wie der Semperoper als Frage besonders prägnant: Wer ist man eigentlich, wenn man nicht mehr zu einer so durchaus identitätsstiftenden Institution gehört?
In diesem musikalischen Abend treffen ehemalige Sänger*innen, Musiker*innen, Tänzer*innen und andere Mitarbeiter*innen der Semperoper noch einmal aufeinander und erzählen ihre Geschichten von hinter und neben der Bühne – als eine heiter-melancholische Arie auf vergangene Zeiten – sowie die Geschichten ihrer persönlichen Neuerfindung, nachdem die Scheinwerfer erloschen sind.

Wir suchen Menschen, die am Wiederaufbau der Semperoper beteiligt waren und ehemalige Künstler*innen und Mitarbeiter*innen der Semperoper, die auf und hinter der Bühne wirkten und Lust haben, in einem Theaterprojekt von ihren Erfahrungen während und nach der Berufstätigkeit zu erzählen und vielleicht sogar zu singen, zu musizieren oder zu tanzen.
Bei Interesse bitte bis 11. Oktober 2021 per E-Mail an buergerbuehne@staatsschauspiel-dresden.de schreiben. Geprobt wird zwischen November 2021 und Januar 2022.
Besetzung
Bühne, Kostüme und Hosts
Musik
Dramaturgie
Partner
in Kooperation mit der Semperoper Dresden