Premiere 27.04.2023 › Schauspielhaus

Vernichten

nach dem Roman von Michel Houellebecq
aus dem Französischen von Stephan Kleiner und Bernd Wilczek
Auf dem Bild: Simon Werdelis, Linda Pöppel, Marin Blülle, Viktor Tremmel
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Marin Blülle, Nadja Stübiger, Linda Pöppel, Karoline Schmidt, Torsten Ranft, Moritz Lippisch, Simon Werdelis
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Linda Pöppel, Simon Werdelis, Karoline Schmidt, Moritz Lippisch, Torsten Ranft
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Viktor Tremmel
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Yassin Trabelsi, Karoline Schmidt, Viktor Tremmel, Torsten Ranft, Linda Pöppel, Simon Werdelis, Moritz Lippisch, Marin Blülle
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Torsten Ranft, Linda Pöppel, Marin Blülle
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Linda Pöppel, Marin Blülle
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Moritz Lippisch, Nadja Stübiger
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Viktor Tremmel
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Viktor Tremmel, Moritz Lippisch
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Simon Werdelis, Viktor Tremmel, Moritz Lippisch
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Karoline Schmidt, Linda Pöppel, Simon Werdelis, Marin Blülle, Torsten Ranft
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Nadja Stübiger, Yassin Trabelsi, Simon Werdelis, Karoline Schmidt, Viktor Tremmel, Torsten Ranft
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Simon Werdelis, Linda Pöppel
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Karoline Schmidt, Ensemble
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Moritz Lippisch, Simon Werdelis, Marin Blülle, Linda Pöppel, Yassin Trabelsi, Viktor Tremmel, Karoline Schmidt, Torsten Ranft
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Linda Pöppel, Ensemble
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Nadja Stübiger, Friederike Bernhardt
Foto: Sebastian Hoppe

Handlung

VERNICHTEN ist der jüngste, umfassendste und längste Roman Michel Houellebecqs. Das Buch liefert keine zentrale These, dafür ein Geflecht von Motiven, die sich überlagern, obwohl sie in ganz unterschiedlichen Lebenswelten spielen: Unergründliche Terroranschläge, bürgerliche Ehekrisen, Präsidentschaftswahlen, die Krankheit des Vaters und die Macht des Gesundheitswesens, Suizid und Krankheit, die anthropologische Kehrtwende, die das Alter und die Erfahrung entwertet und alles auf die Kinder setzt. Im Zentrum des Romans steht ein Paar, dessen Beziehung am Ende zu sein scheint. Paul Raison und seine Frau Prudence sind beide ranghohe Finanzbeamte, sie leben in einem noblen Pariser Viertel in einer Eigentumswohnung, haben sich aber nichts mehr zu sagen. Erst die Erkrankung von Pauls Vater führt beide wieder zusammen, und sie machen sich auf einen Weg, der sie zurück zu ihren Gefühlen und Träumen führt. Kein Houellebecqscher Held hat je so ausgiebig geträumt wie Paul Raison. Dreizehn Träume hat der Autor seiner Hauptfigur eingeschrieben, sie bilden im Textkorpus eine eigene Partitur. Im Traum löst sich die Trennung des individuellen Bewusstseins von der Welt auf, Schein und Sein sind nicht zu unterscheiden. Der romantische Symbolismus kulminiert in der Mitte des Buches im Blick des Vaters und des Sohnes, die beide unbeweglich harrend, hinaus in den Wald schauen. Sebastian Hartmanns Inszenierung geht den Bildern des Romans nach und erschafft dabei eine eigenständige Bühnenvision.

Dauer der Aufführung: ca. 3 Stunden und 40 Minuten.
Zwei Pausen.

Video

Termine

http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
Ausfall!
27
Di
Feb
19.30 – 23.10 Uhr
Schauspielhaus
nach dem Roman von Michel Houellebecq
aus dem Französischen von Stephan Kleiner und Bernd Wilczek
Entfällt auf Grund der Premieren­ver­schie­bung MAMMA MEDEA.
Bereits gekaufte Karten können an den jeweiligen Kassen umgetauscht bzw. zurückgegeben werden.

Pressestimmen

„Hartmann ist Künstler, kein gewöhnlicher Theaterregisseur. Er nimmt Motive der Vorlage, überführt sie in einen ästhetischen Kosmos, in den man eintaucht wie in einen langen, dunklen Trip.“
Süddeutsche Zeitung, Egbert Tholl, 02.05.2023
„Dieses Theater ist gleichermaßen gebändigt […] und entgrenzt, weil es konsequent alle Mauern zwischen den Genres einreißt und darüber hinweggeht. Ein wahres Träumchen.“
taz, die tageszeitung, Torben Ibs, 02.05.2023
„Hartmann bietet, ja entfesselt ein Schau-Spiel im wörtlichen Sinne. […] eine Begegnung der besonderen Art mit dem Theater.“
die-deutsche-buehne.de, Joachim Lange, 28.04.2023
„So kann, so muss man Houellebecq lesen. Und so düsterhübsch sieht die Dekadenz auch nur im Theater aus.“
WELT Online, Jakob Hayner, 29.04.2023
„Spektakulär, was auf dieser Bühne im Laufe des Abends passiert. […] Eine imponierende Überforderung der Sinne.“
MDR Kultur, Matthias Schmidt, 28.04.2023
„Hartmanns Theater ist Zumutung und Zauber in einem.“
Sächsische Zeitung, Rainer Kasselt, 29.04.2023
„Hartmann nimmt die Zuschauer mit in die Träume von Houellebecqs Haupthelden, am Ende sogar dreidimensional.“
Freie Presse, Gabriele Fleischer, 29.04.2023
„Eindrucksvolle Bilder und Töne werden geboten. Ein Gesamtkunstwerk in Regie und Bühnenbild von Sebastian Hartmann.“
Dresdner Neueste Nachrichten, Michael Ernst, 29.04.2023
„Marin Blülle, Moritz Lippisch, Linda Pöppel, Torsten Ranft, Karoline Schmidt, Yassin Trabelsi, Viktor Tremmel, Simon Werdelis und Nadja Stübiger geben ein famoses Ensemble ab.“
Dresdner Morgenpost, Guido Glaner, 02.05.2023
„VERNICHTEN lädt zu einem einmaligen Theaterabend ein, der sämtliche Konventionen des Sprechtheaters hinter sich lässt und in dieser Qualität selten im deutschsprachigen Raum zu erleben ist.“
dresdner.nu, Isabell Sterner, 04.05.2023