Uraufführung 27.08.2016 › Kleines Haus 1

89/90

nach dem Roman von Peter Richter
Bühnenfassung von Christina Rast und Anne Rietschel
mit der Dresdner Band DŸSE
Auf dem Bild: Matthias Luckey
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Nicolas Streit, Simon Käser, Ben Daniel Jöhnk, Matthias Luckey, Marius Ahrendt
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Simon Käser
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Matthias Luckey, Jarii van Gohl, Marius Ahrendt
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Loris Kubeng, Nicolas Streit, Simon Käser, Matthias Luckey, Ben Daniel Jöhnk
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Matthias Luckey, Ben Daniel Jöhnk
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Simon Käser, Matthias Luckey
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Simon Käser, Ben Daniel Jöhnk, Loris Kubeng
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Simon Käser, Ben Daniel Jöhnk, Loris Kubeng, Nicolas Streit
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Nicolas Streit, Simon Käser, Marius Ahrendt, Loris Kubeng, Ben Daniel Jöhnk, Matthias Luckey
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Andrej Dietrich, Loris Kubeng, Matthias Luckey, Ben Daniel Jöhnk, Marius Ahrendt, Nicolas Streit
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Ben Daniel Jöhnk
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Nicolas Streit
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Simon Käser, Loris Kubeng, Marius Ahrendt, Matthias Luckey, Nicolas Streit
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Ben Daniel Jöhnk, Jarii van Gohl, Nicolas Streit, Matthias Luckey, Marius Ahrendt, Simon Käser, Loris Kubeng
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Loris Kubeng, Nicolas Streit, Andrej Dietrich
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Marius Ahrendt, Matthias Luckey, Simon Käser
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: DŸSE, Matthias Luckey
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Jarii van Gohl, Ben Daniel Jöhnk, Simon Käser, Loris Kubeng, Matthias Luckey, Marius Ahrendt
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: DŸSE
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Ben Daniel Jöhnk, Nicolas Streit, Loris Kubeng, DŸSE, Matthias Luckey, Marius Ahrendt, Simon Käser
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: DŸSE
Foto: David Baltzer
Handlung
Warum hauen einem eigentlich all die schönen Mädchen ständig in den Westen ab? Im Sommer 1989 ändert sich gerade die ganze Weltordnung, aber als 16-Jähriger stehen andere existenzielle Fragen im Mittelpunkt. Nachts im Freibad begegnet der Protagonist aus „89/90“, der sich am liebsten mit „Rowdies, Arbeitsbummelanten, Provokateuren und Leuten mit ernsten Problemen, sich in die sozialistische Gemeinschaft einzufügen“ rumtreibt, dann aber doch der L., der einzig wirklich überzeugten Kommunistin, die hier überhaupt noch anzutreffen ist.
„Kann es sein, dass diese Stadt eine einzige Kippkarte ist?“, fragte der gebürtige Dresdner Peter Richter in seiner Dresdner Rede am Staatsschauspiel. In seinem autobiografischen Roman, der 2015 für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde, schildert er ­anhand anekdotischer Erinnerungen, wie Erwachsenwerden und das Ende einer Ära Hand in Hand gehen. Er zeigt das Bild vom Umbruch einer Stadt, einhergehend mit dem Zusammenbruch einer politischen Idee – und da gibt es naturgemäß immer mehrere Sichtweisen: Als schließlich die Mauer und kurz danach die DDR fällt, stehen sich Freunde, die eben noch gemeinsam auf das System schimpften, als Linke und Rechte gegenüber und schlagen sich bei jeder Gelegenheit mit ihren neuen Baseballschlägern die Köpfe ein. Und im Geschichtsunterricht kommt nach der Weimarer Republik wieder das Mittelalter dran, denn es ist nicht mehr so klar, wie man Geschichte ab jetzt weitererzählt. Denn wie es zugeht, wenn Rechtsradikale die Straße übernehmen, und Leute, die eben noch Kommunisten gewählt haben, beifällig dazu nicken, muss man nicht mehr im Schulunterricht durchnehmen, das kann man sich jetzt jeden Tag mit eigenen Augen in der Stadt anschauen.
Besetzung
Regie
Christina Rast
Bühne
Franziska Rast
Kostüme
Gunna Meyer
Musik
Jarii van Gohl
Video
Julia Laggner
Dramaturgie
Anne Rietschel
Marius Ahrendt, Ben Daniel Jöhnk, Simon Käser, Loris Kubeng, Matthias Luckey, Nicolas Streit, B. Pino Räder

DŸSE

Andrej Dietrich, Jarii van Gohl
Video