Premiere 27.05.2011 › Kleines Haus 1

Einsame Menschen

von Gerhart Hauptmann
Auf dem Bild: Fabian Gerhardt, Hannelore Koch, Ines Marie Westernströer, Ina Piontek
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Lars Jung, Hannelore Koch, Fabian Gerhardt, Ines Marie Westernströer, Philipp Lux
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Lars Jung, Hannelore Koch, Fabian Gerhardt, Ines Marie Westernströer, Philipp Lux
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Lars Jung, Ines Marie Westernströer, Philipp Lux, Fabian Gerhardt
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Fabian Gerhardt, Ines Marie Westernströer
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Ines Marie Westernströer, Fabian Gerhardt
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Ines Marie Westernströer, Fabian Gerhardt
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Ines Marie Westernströer, Fabian Gerhardt
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Hannelore Koch, Ines Marie Westernströer
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Ines Marie Westernströer, Fabian Gerhardt, Hannelore Koch
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Fabian Gerhardt, Ines Marie Westernströer
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Fabian Gerhardt, Ines Marie Westernströer
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Ina Piontek, Fabian Gerhardt, Ines Marie Westernströer
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Ines Marie Westernströer, Fabian Gerhardt, Ina Piontek
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Fabian Gerhardt, Lars Jung
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Philipp Lux, Ines Marie Westernströer, Fabian Gerhardt, Lars Jung, Hannelore Koch
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Fabian Gerhardt, Ina Piontek
Foto: Matthias Horn
Handlung

Man muss
viel mehr haben
an der Kunst
als seine Freude.

Der junge Gelehrte und verhinderte Dichter Johannes Vockerat lebt mit seiner Frau Käthe glücklich in einem Landhaus am Müggelsee. Endlich haben die beiden ihr lang er­sehntes erstes Kind bekommen und damit scheinbar die Erfüllung ihrer Ehe gefunden. Aber die geschwächte Kindsmutter erholt sich nur langsam, und Johannes hadert mit seiner wissenschaftlichen Arbeit, mit der er nicht vorankommt. Er sieht in der ihn bedrängenden familiären Umgebung keinen Platz, um seine fortschrittlichen Thesen in die Praxis seines Lebens umzusetzen. Als überraschend die russische Studentin Anna Mahr auf der Durchreise bei den Vockerats Station macht, ist Johannes sofort hingerissen von der emanzipierten und selbstbewussten jungen Frau. In ihr findet er erstmals eine Gesprächspartnerin, die ihm ebenbürtig erscheint und seine wissenschaftlichen Interessen teilt. Er lädt die junge Frau ein zu bleiben, und die zunehmende Intensität der Bekanntschaft erweckt Misstrauen und Neid bei seinen Eltern und seiner Frau. Diese fühlt sich isoliert und minderwertig angesichts der intellektuellen Auseinandersetzungen ihres Mannes mit der Fremden. Johannes und Anna müssen erkennen, dass sie ihren Traum von einer freien und gleichberechtigten Beziehung in ihrem angestammten gesellschaftlichen Umfeld nicht leben können. Johannes muss Anna abreisen lassen. Als sie fort ist, rudert er allein hinaus auf den Müggelsee, um zu sterben.
Gerhart Hauptmann schrieb „Einsame Menschen“ 1891 in einer äußerst produktiven Phase seines frühen Schaffens. Er bekräftigte mit dem Werk seinen Ruf als einer der bedeutendsten Vertreter des Naturalismus und zeigte sich einmal mehr als ein präziser und einfühlsamer Beobachter der einfachen Leute in schwierigen sozialen Konstellationen.
Besetzung
Regie
Julia Hölscher
Bühne
Esther Bialas
Kostüme
Ulli Smid
Musik
Tobias Vethake
Licht
Andreas Barkleit
Dramaturgie
Jens Groß
Vockerat
Frau Vockerat
Johannes Vockerat
Fabian Gerhardt
Käthe Vockerat
Ines Marie Westernströer
Braun
Anna Mahr
Ina Piontek
Anna Mahr alternierend
Annika Schilling
Video