Uraufführung am 5. April 2012 › Kleines Haus 3

Legal, illegal, scheißegal

Ein Projekt von Jessica Glause | Punk für Einsteiger mit Ostpunks, Altpunks, Straßenpunks, Expunks, Politpunks und Modepunks
Auf dem Bild: Luisa Thümmel, Katja Engemann, Susann Wauer, Alexandra Mattausch, Jan Strothmann, Martin Rossenbach, André Dittrich, Philipp Knobloch
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: André Dittrich, Philipp Knobloch
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Philipp Knobloch, Katja Engemann, Hannes Ramm, Martin Rossenbach, Martin Wenzel, Michel Magyar, André Dittrich
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Luisa Thümmel
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: André Dittrich
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Jan Strothmann, André Dittrich, Hannes Ramm, Luisa Thümmel, Martin Rossenbach, Martin Wenzel, Katja Engemann
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: André Dittrich, Hannes Ramm, Luisa Thümmel, Martin Rossenbach, Martin Wenzel, Katja Engemann, Alexandra Mattausch
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: André Dittrich, Hannes Ramm, Martin Rossenbach, Luisa Thümmel, Martin Wenzel, Katja Engemann, Alexandra Mattausch, Jan Strothmann
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Martin Rossenbach, Michel Magyar, Hannes Ramm, Martin Wenzel
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Martin Wenzel, André Dittrich
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Luisa Thümmel, Martin Wenzel, Martin Rossenbach
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Alpha, Michel Magyar, Luisa Thümmel, Jan Strothmann
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Michel Magyar, Martin Rossenbach
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Philipp Knobloch, Martin Rossenbach, Hannes Ramm, Martin Wenzel, Jan Strothmann, Michel Magyar, André Dittrich
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Jan Strothmann
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Katja Engemann, Luisa Thümmel, André Dittrich, Hannes Ramm, Philipp Knobloch
Foto: Matthias Horn
Handlung
Punk ist Provokation. Punk ist Rebellion und Nonkonformismus. Punk ist ein Lebensgefühl. Aber ist Punk nicht eigentlich längst tot? Zumindest sang das die englische Band „Crass“ schon Ende der siebziger Jahre in einem ihrer berühmtesten Songs. Trotzdem gehören die Anhänger dieser seither vielfach totgesagten Jugendkultur mit ihren bunten Haaren und den nietenbewehrten Lederjacken noch immer zum Straßenbild jeder mittleren Kreisstadt. Doch ist die typische Kluft mit Irokesenschnitt wirklich das, was den Punker ausmacht? Ist Punk inzwischen nur noch eine leere Attitüde? Gab es in der Punkszene jemals so etwas wie eine gemeinsame politische Haltung? Und wie war das eigentlich damals in der DDR? Heißt es: Einmal Punk immer Punk? Oder ist Punk eine pubertäre Phase? Nur soviel ist klar, Punk definiert sich über Ausschluss. Der Grundsatz der Punkkultur ist seit jeher die Auflehnung gegen das Bestehende und das radikale Bedürfnis nach Abgrenzung. Was alles nicht Punk ist, darüber wird man sich schnell einig. Aber was ist Punk? Gemeinsam mit elf Dresdner Punks und Nichtpunks geht die Regisseurin ­Jessica Glause dem Phänomen dieser Subkultur auf den Grund. Und sie haben viel zu erzählen: von Do-it-Yourself und No Future, Kiddie-Punks und Mail-Order, von Stinos, Hausbesetzern und Anarchos, von Pogo, Chaos und Freiheit. Punk ist gesellschaftsfähig geworden, eine Mode, ja sogar ein Design. Doch ist Punk wirklich Geschmackssache? Dauer der Aufführung: 1 ¼ Stunden, keine Pause
Besetzung
Regie
Jessica Glause
Bühne
Philipp Nicolai
Kostüme
Pascale Martin
Musikalische Einstudierung
Licht
Björn Gerum
Dramaturgie
Luise Mundhenke
André Dittrich, Katja Engemann, Philipp Knobloch, Michel Magyar, Alexandra Mattausch, Hannes Ramm, Martin Rossenbach, Jan Strothmann, Luisa Thümmel, Susann Wauer, Martin Wenzel
Pressestimmen
Johanna Lemke, Sächsische Zeitung
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„Ein Hauch von Anarchie muss schon sein. Aber weil die Punks sich immer mit einem Augenzwinkern inszenieren, macht alles ungeheuren Spaß – inklusive der Bierdusche für die Regisseurin Jessica Glause beim tosenden Schlussapplaus“
Johanna Lemke, Sächsische Zeitung
Torsten Klaus, Dresdner Neueste Nachrichten
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„Eins aber eint die Punks: Sie bekennen sich in einer Gesellschaft, die den Utopien entsagt hat, dazu, eine zu leben. Der Abend gewinnt in jenen Momenten, wo sie sich selbst und gegenseitig befragen, ob ihre Einstellung wirklich Punk ist.
Starke dramaturgische Momente. Frenetischer Beifall am Ende. Sage noch einer, Punks könnten nicht charmant sein.“
Torsten Klaus, Dresdner Neueste Nachrichten