Dresden-Premiere 29.09.2009 › Schauspielhaus

Nach der Probe

von Ingmar Bergman
Koproduktion vom Thalia Theater Hamburg, Schauspiel Hannover und Staatsschauspiel Dresden
Auf dem Bild: Wolf-Dietrich Sprenger, Picco von Groote
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Wolf-Dietrich Sprenger, Oda Thormeyer
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Wolf-Dietrich Sprenger
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Wolf-Dietrich Sprenger, Picco von Groote
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Wolf-Dietrich Sprenger, Picco von Groote
Foto: Matthias Horn
Handlung
Nach einer Theaterprobe bleibt Regisseur Henrik Vogler auf der Bühne zurück, um nachzudenken. Er wird von der Schauspielerin Anna gestört, die unter einem Vorwand in den leeren Saal zurückkehrt. Schnell wird klar, dass sie vor allem seine Nähe sucht. Zwischen ihnen beginnt ein Streitgespräch, das bei beiden alte Wunden aufreißt und in dem Anna den Hass auf ihre Mutter offenbart, die einst Voglers Geliebte war. Dazu stößt die alternde und alkoholabhängige Schauspielerin Rakel, mit der Vogler früher eine Liebesbeziehung verband und die sich nun noch einmal um ihn bemüht. Die Gespräche mit den beiden Frauen drehen sich um Liebe, Freundschaft und das Theater.
Der schwedische Autor, Film- und Theaterregisseur Ingmar Bergman wirft einen intimen Blick hinter die Kulissen des Theaters und schafft gleichzeitig ein berührendes Werk über das Altern eines Künstlers. Der belgische Regisseur Luk Perceval wird mit der Saison 2009.2010 Oberspielleiter am Thalia Theater Hamburg. Bekannt geworden ist er unter anderem mit seinem Shakespeare-Marathon „Schlachten!“ am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. In „Nach der Probe“ wird der Blick auf das Theater vertauscht: Der Saal wird zum Spielort. Das Publikum sitzt auf der Bühne des Schauspielhauses und hat die ungewöhnliche Perspektive auf die Sitzreihen und Balkone, zwischen denen nun gespielt wird.
Besetzung
Bühne
Annette Kurz
Kostüme
Ursula Renzenbrinck
Lichtdesign
Mark Van Denesse
Dramaturgie
Beate Heine
Henrik Vogler
Wolf-Dietrich Sprenger
Anna
Picco von Groote
Rakel
Oda Thormeyer
Partner
Koproduktion vom Thalia Theater Hamburg, Schauspiel Hannover und Staatsschauspiel Dresden