Uraufführung 03.10.2015 › Kleines Haus 1

Rabenliebe

nach dem Roman von Peter Wawerzinek
Auf dem Bild: Lea Ruckpaul, Torsten Ranft
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Lea Ruckpaul, Torsten Ranft
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Nele Rosetz, Sabine Waibel, Lea Ruckpaul, Christine Hoppe
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Nele Rosetz, Sabine Waibel, Lea Ruckpaul, Christine Hoppe
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Lea Ruckpaul, Christine Hoppe
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Torsten Ranft, Lea Ruckpaul
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Torsten Ranft
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Torsten Ranft
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Sabine Waibel, Nele Rosetz, Lea Ruckpaul, Christine Hoppe, Torsten Ranft
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Lea Ruckpaul, Christine Hoppe, Sabine Waibel, Torsten Ranft
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Lea Ruckpaul, Torsten Ranft
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Nele Rosetz, Sabine Waibel, Lea Ruckpaul, Christine Hoppe
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Christine Hoppe, Nele Rosetz
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Lea Ruckpaul, Torsten Ranft
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Lea Ruckpaul, Torsten Ranft, Sabine Waibel, Nele Rosetz, Christine Hoppe
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Lea Ruckpaul, Nele Rosetz, Sabine Waibel, Torsten Ranft
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Torsten Ranft, Nele Rosetz, Lea Ruckpaul
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Torsten Ranft
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Torsten Ranft
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Torsten Ranft
Foto: Matthias Horn
Handlung
In dichtem Schneegestöber wird ein kleiner Junge in einem Kinderheim abgeliefert. Der Vierjährige spricht nicht und ist auch sonst zurückgeblieben – nur die Vögel am Fenster sind seine Vertrauten: „Wir reden in einer geheimen Sprache. Wir stummen und tauschen uns lebhaft aus. Ich hätte mich mit den Vögeln besprechen können, wenn es mir nur vergönnt gewesen wäre, die Lippen zu öffnen und zu tschilpen. Muttersprache, Mutterlaut, wie so wonnesam, so traut ...“ Die Mutter ist in den Westen gegangen und hat ihre zwei Kinder in einer verwahrlosten Rostocker Wohnung zurückgelassen, einen Vater gibt es nicht. Im Kleinkinderheim beginnt der Junge zu sprechen und Vertrauen zu fassen. Der erste Adoptionsversuch scheitert schon am ersten Tag, ein zweiter misslingt etwas später. Das Kinderheim wird seine Heimat, der Junge ist dort zu Hause. Als er mit zehn Jahren doch noch adoptiert wird, und die parteitreue Adoptivmutter ist entschlossen, widersetzt sich das Heimkind und begibt sich mehr und mehr auf die Suche nach der leiblichen Mutter. Jahre nach dem Mauerfall spürt der Fünfzigjährige die alte Frau tatsächlich auf und tritt seiner Mutter gegenüber.
„Rabenliebe“ ist ein autobiografischer Roman, in dem der Autor Peter Wawerzinek sein Lebensthema zum Oratorium einer Muttersuche verarbeitet, komponiert aus Erinnerungsströmen, Kinderversen, Liedern und wütender Anklage. 2010 wurde Peter Wawerzinek für sein bis dahin noch unveröffentlichtes Prosafragment „Ich finde Dich/Rabenliebe“ mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet, der Roman „Rabenliebe“ erschien im August 2010. Die Idee für eine Bühnenadaption des Stoffes lieferte der Regisseur Armin Petras. Simon Solberg hat mit dem Ensemble eine Fassung erarbeitet und wird „Rabenliebe“ nun in Dresden zur Uraufführung bringen.
Besetzung
Regie
Simon Solberg
Bühne
Musik
Miles Perkin
Licht
Michael Gööck
Dramaturgie
Felicitas Zürcher
Mit
Christine Hoppe, Torsten Ranft, Nele Rosetz, Lea Ruckpaul, Sabine Waibel, Miles Perkin
Video