Uraufführung 28.03.2015 › Kleines Haus 3

Soldaten

ein Dokumentartheater über Helden, Heimkehrer und die Zukunft des Krieges
in Kooperation mit dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr
Auf dem Bild: Mario Herzig, Christoph Jung, Stephan Benada
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Steve Caspar
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Barbara Gardner, Steve Caspar
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Barbara Gardner, Steve Caspar
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Mario Herzig, Steve Caspar
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Mario Herzig, Peter Dobrowald, Stephan Benada, Christoph Jung
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Christoph Jung, Mario Herzig, Olaf Barthier, Steve Caspar
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Eckhard Kempin
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Barbara Gardner
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Christoph Jung, Mario Herzig, Olaf Barthier
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Stephan Benada
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Christoph Jung, Mario Herzig, Olaf Barthier, Steve Caspar
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Olaf Barthier, Stephan Benada
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Peter Dobrowald
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Olaf Barthier
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Barbara Gardner
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Mario Herzig, Steve Caspar
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Steve Caspar, Mario Herzig
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Steve Caspar, Barbara Gardner, Christoph Jung
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Barbara Gardner
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Christoph Jung, Mario Herzig
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Mario Herzig, Christoph Jung
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Mario Herzig, Peter Dobrowald, Stephan Benada, Eckhard Kempin
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Mario Herzig, Eckhard Kempin, Olaf Barthier, Stephan Benada, Peter Dobrowald, Steve Caspar
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Barbara Gardner
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Mario Herzig, Eckhard Kempin, Olaf Barthier, Stephan Benada, Steve Caspar
Foto: David Baltzer
Handlung
Kriege verändern sich – durch weiterentwickelte Technologien, neu gebildete Allianzen, asymmetrische Bedrohungsszenarien, wirtschaftliche Interessen und religiöse Bewegungen. Heutige Kriegseinsätze haben mit ehemaligen Stellungskriegen oder Schlachtfeldern kaum noch etwas gemeinsam. Damit stehen auch Soldaten vor neuen Aufgaben und Anforderungen. Geblieben aus vergangenen Zeiten sind militärische Rituale, die seltsam fremd anmuten, wie der Große Zapfenstreich, Paradeaufstellungen, feierliche Gelöbnisse und Vereidigungen. Geblieben sind auch die Menschen, die als Wehrpflichtige, als Zeit oder als Berufssoldaten gedient haben, zum Beispiel in der NVA oder in der Bundeswehr. Wie haben sie das Soldatsein erlebt? Und was hat das Soldatsein mit ihnen gemacht? Was bedeuteten Ehre, Tapferkeit, Kameradschaft, Opfer- und Heldentum für sie? Und wie wirkte sich das wiederum auf die Militärs aus?
Soldatinnen und Soldaten aus unterschiedlichen Armeen und Streitkräften berichten über die Vorbereitungen und einen möglichen Ernstfall. Sie loten die Grenze zwischen Abenteuerlust und ernüchternder Realität aus und erzählen von den Schwierigkeiten der Rückkehr ins „normale“ Leben. Sie berichten von Drill und Demütigung, aber auch von Solidarität und Freundschaft. Und darüber steht immer wieder die Frage nach der Sinnhaftigkeit der eigenen Mission. Clemens Bechtel arbeitet seit 20 Jahren als freier Regisseur. Seine Bürgerbühnen-Inszenierung „Meine Akte und ich“ über die Staatssicherheit in Dresden war im Rahmen des Projektes „Parallel Lives – das 20. Jahrhundert durch die Augen der Geheimdienste gesehen“ in Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien und Slowakei zu Gast.
Besetzung
Text und Regie
Clemens Bechtel
Bühne und Kostüme
Till Kuhnert
Musik
Dramaturgie
Silke zum Eschenhoff
Licht
Andreas Rösler
Mit
Olaf Barthier, Stephan Benada, Steve Caspar, Peter Dobrowald, Barbara Gardner, Mario Herzig, Christoph Jung, Eckhard Kempin
Videos
Trailer zur Inszenierung
Ex-Panzerkommandeur über die NVA
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Stephan Benada kommandierte eine NVA-Panzereinheit. Der Ausbilder weigerte sich, seine Rekruten zu schinden, und verlor so fast sein Leben.
Die Wehrpflicht in der DDR
Experiment Zeitreise, MDR

Eckhard Kempin diente als einer der ersten Wehrpflichtigen in der NVA. Drei Jahre voller Schlaflosigkeit und Höchstleistung. Wie der Wehrdienst die Psyche verändert.
Ex-Offizier über die NVA
Experiment Zeitreise, MDR

Peter Dobrowald diente 36 Jahre in NVA und Bundeswehr. Der Ex-Offizier über den Sinn von Drill und das Gefühl von Frustration.