Uraufführung 02.04.2016 › Kleines Haus 3

Wind.Mühlen.Flügel.

ein Rechercheprojekt nach Miguel de Cervantes' „Don Quijote“
Auf dem Bild: Susanna Pervana, Caroline Hellwig, Claudia Seiler, Greta Börke, Hans Kubach
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Caroline Hellwig, Greta Börke
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Greta Börke
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Claudia Seiler
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Caroline Hellwig, Greta Börke
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Claudia Seiler
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Greta Börke, Claudia Seiler, Caroline Hellwig
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Greta Börke, Claudia Seiler, Caroline Hellwig
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Caroline Hellwig
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Caroline Hellwig, Greta Börke, Claudia Seiler, Susanna Pervana
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Caroline Hellwig, Greta Börke
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Anna Schulz, Niklas Friedrich, Frank Busch, Andreas Rudolph
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Hans Kubach
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Greta Börke, Hans Kubach, Susanna Pervana, Caroline Hellwig
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Hans Kubach, Susanna Pervana
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Hans Kubach
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Hans Kubach
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Susanna Pervana
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Claudia Seiler
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Susanna Pervana, Claudia Seiler
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Claudia Seiler, Susanna Pervana
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Hans Kubach, Marco Tabor
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Hans Kubach
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Hans Kubach
Foto: David Baltzer
Auf dem Bild: Caroline Hellwig, Hans Kubach
Foto: David Baltzer
Handlung
Ein junges Mädchen schläft an der Seite eines blond gelockten Jungen, der nur in ihrem Kopf existiert. Ein ehemaliger Kulturjournalist erinnert sich an eine Zeit, in der alles möglich schien. Eine Frau versucht immer wieder, ihre in Wahnvorstellungen gefangene Mutter in die reale Welt zurückzuholen. Eine Wissenschaftlerin forscht jahrelang und beweist schließlich, dass sie ihre These nicht beweisen kann. Ein junger Mann klettert aus dem Loch der Depression und stürzt wieder ab.
Alle kämpfen gegen Windmühlen, wie Miguel de Cervantes' (Anti-)Held, den er vor mehr als vier Jahrhunderten in die Welt hinaus schickte, um sie neu zu erfinden. Die Faszination für den „fahrenden Ritter“ ist seit der Publikation des Romans ungebrochen. Wie sähe unsere Welt auch aus ohne all die Utopisten, die für ihre Zeit Unvorstellbares glaubhaft machen wollten? Warum wird Scheitern nicht als Chance begriffen? Was spricht denn gegen ein Leben in einer imaginierten Welt, wenn sie doch die bessere ist? Ist diese Fähigkeit nicht Ausdruck ­außerordentlicher Kreativität? Aber wo verläuft die Grenze zum Wahnsinn, wann wird der Schutzraum zur Gefängniszelle?
Zusammen mit sechs Bürgerinnen und Bürgern begibt sich der Regisseur und Autor Tobias Rausch, der bereits WEISSE FLECKEN an der Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden inszenierte, auf die Suche nach den Don Quijotes unserer Zeit. Mit seinem Rechercheprojekt WIND.MÜHLEN.FLÜGEL nach Cervantes' „Don Quijote“ lässt er Phantasieräume real werden, die er anhand von Erfahrungen der Beteiligten und Interviews mit Experten des Alltags erforscht hat.
Besetzung
Regie, Text
Bühne und Kostüme
Jelena Nagorni
Musik
Matthias Herrmann
Licht
Andreas Rösler
Dramaturgie
Julia Fahle
Dramaturgische Mitarbeit
Rechercheleitung
Romy Weyrauch
Mit
Greta Börke, Hans Kubach, Susanna Pervana, Cam Van Pham, Claudia Seiler, Marco Tabor
Musiker*innen
Frank Busch, Niklas Friedrich, Andreas ­Rudolph, Anna Schulz
Video
Pressestimmen
„Regisseur Tobias Rausch und sechs Laiendarsteller holen den Klassiker aus der Mythenecke. Sie finden überraschende Bezüge zur Gegenwart.“
Rafael Barth, 04.04.2016, Sächsische Zeitung
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04.04.2016
„Regisseur Tobias Rausch und sechs Laiendarsteller holen den Klassiker aus der Mythenecke. Sie finden überraschende Bezüge zur Gegenwart, etwa, wenn sie die Ritterromantik des Goldenen Zeitalters vergleichen mit der virtuellen Welt von Computerspielen. Ihre Ideen übersetzen sie mit spielerischem Humor und fantasievollen Bildern, stimmig begleitet von einem Bläserquartett.
Die Romanmotive durchmischen sich gekonnt mit dem, was die Darsteller aus ihrem Leben erzählen. Oder ist auch das nur Fiktion? Man ist sich manchmal unsicher, und dieser Schwebezustand gibt der Inszenierung zusätzlichen Reiz.
Das Stück fällt kein Urteil. Es stellt Menschen vor, die mit der Abweichung besser vertraut sind als mit der Norm. Die mit mehr Fantasie ausgestattet sind als der Durchschnitt. Weil das zwangsläufig zu Ärger mit dem Durchschnitt führt, ist der Abend auch ein Geschenk ans Theater selbst.“
Rafael Barth, Sächsische Zeitung
„Wieder einmal hinreißende Bürgerbühnenakteure. Ein sehenswerter Abend für alle süßen Träumer, angenehmen Spinner, verhinderten Antikapitalisten und pädagogisch noch beeinflussbaren Computerfreaks.“
Michael Bartsch, 04.04.2016, Dresdner Neueste Nachrichten
„Szenen von Witz bis Melancholie. Ein Spiel, das berührt, belustigt und begeistert.“
Guido Glaner, 04.04.2016, Dresdner Morgenpost
„Jelena Nagorni ist für das eindrucksvolle Bühnenbild mit Schattenspiel und Kostümen verantwortlich. Besonders gelungen ist zudem die musikalische Umrahmung der drei Bühnenmusiker. Eine sehenswerte Inszenierung.“
Angelika Guetter, 01.05.2016, SAX
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01.05.2016
„Gemeinsam mit sechs Bürgerinnen und Bürgern macht sich Regisseur und Autor Matthias Rausch für dieses Theaterprojekt auf die Suche nach dem Ritter mit der traurigen Gestalt von heute. Mit der dramaturgischen Unterstützung des Autors Martin Heckmanns ist ein Stück entstanden, in dem die Grenzen der biografischen Geschichten der Schauspieler und Schauspielerinnen und die klassische Grundlage der Romanvorlage nicht mehr klar voneinander zu trennen sind. Jelena Nagorni ist dabei für das eindrucksvolle Bühnenbild mit Schattenspiel und Kostümen verantwortlich. Besonders gelungen ist zudem die musikalische Umrahmung der drei Bühnenmusiker. Eine sehenswerte Inszenierung, die den Klassiker aus der Mythenecke holt und vom Publikum mit viel Beifall bedacht wurde.“
Angelika Guetter, SAX