Premiere 05.09.2025 › Kleines Haus 1

Maria Stuart

Eine Frage der Macht
mit Dresdner Jugendlichen frei nach Friedrich Schiller
in einer Fassung von Katharina Bill
eine Produktion der Bürger:Bühne

Maria Stuart
Auf dem Bild: Finn L. Meyer
Foto: Sebastian Hoppe
Maria Stuart
Auf dem Bild: Samuel Siering
Foto: Sebastian Hoppe
Maria Stuart
Auf dem Bild: Samuel Siering, Cedric Decker, Mira Elschner, Martha Löw, Lisbeth Oberüber, Charlotte Gast, Selina Bossack, Evelyn Böhme, Ngoc Anh Tran, Janne Simond, Finn L. Meyer
Foto: Sebastian Hoppe
Maria Stuart
Auf dem Bild: Mira Elschner, Martha Löw, Lisbeth Oberüber, Charlotte Gast, Selina Bossack, Evelyn Böhme, Ngoc Anh Tran
Foto: Sebastian Hoppe
Maria Stuart
Auf dem Bild: Finn L. Meyer
Foto: Sebastian Hoppe
Maria Stuart
Auf dem Bild: Cedric Decker, Martha Löw, Finn L. Meyer, Charlotte Gast
Foto: Sebastian Hoppe
Maria Stuart
Auf dem Bild: Evelyn Böhme, Finn L. Meyer, Mira Elschner
Foto: Sebastian Hoppe
Maria Stuart
Auf dem Bild: Martha Löw, Cedric Decker
Foto: Sebastian Hoppe
Maria Stuart
Auf dem Bild: Ngoc Anh Tran
Foto: Sebastian Hoppe
Maria Stuart
Auf dem Bild: Janne Simond
Foto: Sebastian Hoppe
Maria Stuart
Auf dem Bild: Lisbeth Oberüber, Finn L. Meyer
Foto: Sebastian Hoppe
Maria Stuart
Auf dem Bild: Finn L. Meyer, Charlotte Gast
Foto: Sebastian Hoppe
Maria Stuart
Auf dem Bild: Lisbeth Oberüber, Charlotte Gast, Evelyn Böhme
Foto: Sebastian Hoppe
Maria Stuart
Auf dem Bild: Janne Simond, Selina Bossack
Foto: Sebastian Hoppe
Maria Stuart
Auf dem Bild: Martha Löw, Samuel Siering
Foto: Sebastian Hoppe
Maria Stuart
Auf dem Bild: Charlotte Gast, Ngoc Anh Tran, Evelyn Böhme, Cedric Decker, Janne Simond, Selina Bossack
Foto: Sebastian Hoppe
Maria Stuart
Auf dem Bild: Charlotte Gast, Ngoc Anh Tran, Evelyn Böhme, Cedric Decker, Janne Simond, Samuel Siering
Foto: Sebastian Hoppe
Maria Stuart
Auf dem Bild: Martha Löw, Cedric Decker
Foto: Sebastian Hoppe
Maria Stuart
Auf dem Bild: Martha Löw, Lisbeth Oberüber, Finn L. Meyer, Janne Simond, Samuel Siering, Evelyn Böhme, Selina Bossack
Foto: Sebastian Hoppe
Maria Stuart
Auf dem Bild: Mira Elschner
Foto: Sebastian Hoppe

Handlung

Zwei Frauen und ein Thron. Rival*innenschaft findet nicht nur Heidi Klum sexy, sondern inspirierte schon 1800 Friedrich Schiller. Seine Dramatisierung MARIA STUART erzählt von politischen Intrigen, aber auch von zwei Frauen, die in einem System gefangen sind, welches ihre Attraktivität und ihre Beziehungen zu Männern höher bewertet, als ihre Fähigkeit zu regieren. Der Machtkampf zwischen den beiden Königinnen Maria Stuart und ihrer Widersacherin Elisabeth I. wird bei ihm zu einer Frage von Schönheit, Begehren und gesellschaftlicher Erwartung. Am Ende kann es nur eine geben.

Auch zwei Jahrhunderte später ist Schillers Drama erschreckend aktuell. Da Macht immer noch männlich dominiert ist, konkurrieren Frauen um Einzelplätze an der Spitze, obwohl sie eigentlich zusammen um Freiheit und Gleichbehandlung kämpfen müssten. Der Sexualisierung ihrer Körper ist kaum zu entkommen, auch weil potentielle Macht daran geknüpft ist. Weltweit ist es ein großes Privileg weiß, dünn und jung zu sein, wobei es auch keine Garantie ist, den Kopf nicht zu verlieren. Hartnäckig hält sich die uralte und lebensgefährliche Spannung zwischen Verherrlichung und Verachtung.

Für die Inszenierung MARIA STUART widmen sich elf Dresdner Jugendliche zusammen mit der Regisseurin Katharina Bill der kritischen Auseinandersetzung mit Schillers Drama. Was bedeutet es, wenn der eigene Körper ein patriarchales Schlachtfeld ist? Entlang der großen Themen Gerechtigkeit, Einsamkeit, Scham, Neid und Sehnsucht nach Verbindung nimmt das Ensemble jenseits der binären Geschlechtskategorien „Mann“ und „Frau“ gegenwärtige Machtverhältnisse performativ unter die Lupe.

Dauer der Aufführung: ca. 1 Stunde und 30 Minuten.
Keine Pause

Besetzung

Bühne
Lichtdesign
Dramaturgie
Maria Stuart
Mira Elschner, Finn L. Meyer, Lisbeth Oberüber
Elisabeth I.
Selina Bossack, Janne Simond, Ngoc Anh Tran
Leicester
Samuel Siering
Burleigh
Martha Löw
Paulet
Cedric Decker
Mortimer
Evelyn Böhme
Hanna
Charlotte Gast
Friedrich Schiller
Samuel Siering

Gewinnspiel

3 x 2 Karten für die Vorstellung MARIA STUART am 29. März 2026 gewinnen!

Wir veröffentlichen am 24. März 2026 um 12.00 Uhr einen interaktiven Inhalt auf unserem Instagram-Kanal @buergerbuehnedresden. Um teilzunehmen, habt ihr bis 26. März 2026 um 12.00 Uhr Zeit, uns das Lösungswort per Direktnachricht zu senden. Mehrfachnachrichten werden nicht gezählt, jede*r Teilnehmer*in erhält einen Verlosungsplatz. Alle eingehenden Antworten werden gesammelt und die Gewinner*innen per Zufallsprinzip ausgelost. Die Gewinn-Benachrichtigung erfolgt am 26. März 2026, 12.15 Uhr, per Direktnachricht auf Instagram.

Der Gewinn kann 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn mit Vorzeigen unserer Gewinn-Benachrichtigung an der der Abendkasse im Kleinen Haus abgeholt werden.

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel des Staatsschauspiels Dresden ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben und das 14. Lebensjahr vollendet haben. Sollte ein*e Teilnehmer*in in seiner*ihrer Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung des gesetzlichen Vertreters. Mitarbeiter*innen der Sächsischen Staatstheater Dresden sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Datenschutz

Um an unseren Gewinnspielen teilnehmen zu können, erheben und verarbeiten wir nur die personenbezogenen Daten von euch, die wir benötigen, um euch als Teilnehmende erfassen und die Gewinnbekanntgabe und -ausschüttung vornehmen zu können. Wir verarbeiten euren Zu- und Nachnamen sowie euren Nutzernamen auf Instagram. Die Gewinner*innen werden benachrichtigt und nicht veröffentlicht. Die Datenverarbeitung erfolgt nicht zum Zwecke der Werbung. Alle weiteren Informationen zur Datenverarbeitung findest du auf unserer Website unter www.staatsschauspiel-dresden.de/datenschutz/ (unter 5. Gewinnspiele).

Beendigung des Gewinnspiels

Das Staatsschauspiel Dresden behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Termine

http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
29
So
Mrz
19.00 – 20.30 Uhr
Kleines Haus 1
Eine Frage der Macht
mit Dresdner Jugendlichen frei nach Friedrich Schiller
in einer Fassung von Katharina Bill
eine Produktion der Bürger:Bühne
Preis: 25 € bis 28 €
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
22
Mi
Apr
19.30 – 21.00 Uhr
Kleines Haus 1
Eine Frage der Macht
mit Dresdner Jugendlichen frei nach Friedrich Schiller
in einer Fassung von Katharina Bill
eine Produktion der Bürger:Bühne
Preis: 23 € bis 26 €

Wir veröffentlichen regelmäßig neue Termine.

Video

Interview

Einfache Sprache

Friedrich Schiller hat ein Theaterstück geschrieben.

Es heißt: Maria Stuart.

In dieser Geschichte geht es um zwei Frauen: Maria Stuart und Königin Elisabeth.

Beide haben einen Anspruch auf den Thron von England.

Beide wollen Macht.

Beide wollen bestimmen.

Aber es kann nur eine von ihnen auf dem Thron sein.

Das ist Königin Elisabeth.

Maria Stuart wird von Königin Elisabeth gefangen gehalten.

Am Ende stirbt Maria Stuart.

Die Geschichte zeigt: Die beiden Frauen kämpfen nicht nur gegeneinander.

Sie kämpfen auch gegen die Regeln der Gesellschaft.

Die Gesellschaft sagt:

  • Frauen sollen schön sein.
  • Frauen sollen Männern gefallen.
  • Frauen sollen nicht zu viel Macht haben.

Obwohl das Stück über 200 Jahre alt ist, hat sich bis heute wenig verändert.

Frauenfeindlichkeit ist noch immer ein Problem.

Frauen die Macht haben, werden oft nach ihrem Aussehen beurteilt.

Für viele Frauen ist es immer noch schwierig, eine Führungsrolle zu bekommen.

Das Stück zeigt:

Macht ist spannend.

Macht kann stark machen.

Aber Macht kann auch belastend sein.

Und oft ist nicht klar:

Wer darf Macht haben? Und warum?

Pressestimmen

„Die Schauspieler agieren insgesamt sehr ausdrucksstark, konzentriert und voller Energie. […] Auch sprachlich wird variiert […] direkt, verständlich, ohne jemals fremd zu wirken.“
Dresdner Neueste Nachrichten, Friederike Partzsch, 08.09.2025
„Es ist Katharina Bill hoch anzurechnen, die sie die Jugendlichen hier in teilweise sehr intimen Kontexten miteinander spielen lässt und ihnen damit Selbstverantwortung schenkt. Die Jugendlichen müssen ganze Monologe allein tragen – und können das auch.“
Sächsische Zeitung, Vincent Koch, 10.09.2025
„Interessant das Aufbrechen der Geschlechteridentitäten. Dafür wechseln die Rollen von Maria und Elisabeth fluid zwischen je drei Jungs und Mädchen, zudem kommen anonymisierend Masken zum Einsatz – Ausdruck der Suche nach individueller Identität, jung und heutig.“
Dresdner Morgenpost, Heiko Nemitz, 10.09.2025