Volker Lösch
Volker Lösch hat bisher über 100 Schauspiel- und Opern-Inszenierungen realisiert, seit 2001 arbeitet er kontinuierlich in Dresden. In seinen Projekten bringt er häufig Vertreter*innen unterschiedlicher sozialer Gruppen mit professionellen Darsteller*innen zusammen. In der Eigenproduktion GELD IST KLASSE zum Thema Überreichtum steht er u. a. mit der Millionenerbin Marlene Engelhorn als Schauspieler auf der Bühne. In den letzten Jahren arbeitet er eng mit Autor*innen zusammen, so etwa mit Lothar Kittstein (u. a. DIE DREIGROSCHENOPER) und Ulf Schmidt, und in Dresden zum zweiten Mal mit Soeren Voima. Volker Lösch engagiert sich außerhalb des Theaters als politischer Aktivist, zum Beispiel gegen das Bau- und Immobilienprojekt „Stuttgart21“. DIE DRESDENER WEBER wurden 2005 von der Zeitschrift „Die deutsche Bühne“ zur Aufführung des Jahres gewählt. Von 2005 bis 2013 war er Hausregisseur und Mitglied der künstlerischen Leitung am Staatstheater Stuttgart, wo er 16 Inszenierungen auf die Bühne brachte. Seine Inszenierungen MARAT/SADE nach Peter Weiss am Schauspielhaus Hamburg 2009 und DER TARTUFFE ODER KAPITAL UND IDEOLOGIE nach Molière/Piketty in Dresden 2022 wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2013 erhielt er den Lessing-Preis des Freistaates Sachsen.