Freischwimmer*innen
Handlung
Deine Eltern kommen in dein Zimmer ohne anzuklopfen. Du traust dich nicht nachzufragen, wenn du etwas nicht verstanden hast. Du sollst immer erreichbar sein. Du vergleichst dich ständig mit anderen. …
Unsichtbare Barrieren gibt es überall. Manche setzen wir selbst – zum Schutz, zur Abgrenzung, als Ausdruck von Individualität. Andere begegnen uns von außen, oft ohne Ankündigung. Sie trennen, geben Halt und fordern heraus. Manche wollen überwunden werden, andere brauchen wir, um uns sicher und wohl zu fühlen.
In der Performance FREISCHWIMMER*INNEN laden die Jugendlichen des B:Club UN.MÖGLICH zur Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen ein. Gemeinsam erforschen sie welche Gefühle, Gedanken und körperlichen Reaktionen sichtbare und unsichtbare Barrieren auslösen können. Sie erzählen von eigenen Erfahrungen aus ihrem Alltag und zeigen, dass Freiheit nicht durch Grenzenlosigkeit entsteht, sondern darin liegt die eigenen Grenzen zu kennen. Sie laden das Publikum ein sich zu fragen:
Woran hältst du dich fest?
Woran erkennst du deine Grenzen?
Wo gehst du zu weit – bei dir oder bei anderen?
Welche Barrieren müssen unbedingt verschoben werden?
Welche Barrieren setzt du selbst, um dich frei bewegen zu können?
Welche schützen dich, oder geben Orientierung und ermöglichen es dir, dich abzustoßen und einfach treiben zu lassen?
Besetzung
Partner
eine Kooperation mit dem Verbund Sozialpädagogischer Projekte e. V. und der 121. Oberschule „Johann Georg Palitzsch“ in Dresden Prohlis
Die Veranstaltung wird gefördert von ChanceTanz, einem Projekt von „Aktion Tanz –Bundesverband Tanz in Bildung und Gesellschaft e. V.“ im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des BMBFSFJ.