Michél Kekulé

Michel Kekulé (1991 in Fulda) ist Fotograf und Videokünstler. Seine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von dokumentarischer Praxis und gesellschaftspolitischer Auseinandersetzung und erforscht zeitliche, historische und strukturelle Kontinuitäten. Aufgewachsen zwischen Ost- und Westdeutschland verbindet er persönliche Erfahrungen mit einem Blick auf soziale Ungleichheit, Erinnerung und Zugehörigkeit. Er studierte Fotografie an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin. Zu seinen Langzeitprojekten zählen 50_15 über Migration im zentralen Mittelmeer und Mutterland über ostdeutsche Transformationsräume. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgestellt, publiziert und ausgezeichnet, unter anderem mit dem BFF-Förderpreis und dem Hellerau Photography Award. 2024 entstand seine Videoarbeit zur Theaterproduktion NULLERJAHRE am Staatsschauspiel Dresden; 2025 wurde die Inszenierung als eine der Top 10 Produktionen des 18. virtuellen nachtkritik-Theatertreffens ausgezeichnet. Kekulé gründete 2023 Re:Borders e. V.

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