Premiere 06.04.2024 › Kleines Haus 1

Maria

von Simon Stephens
Deutsch von Barbara Christ


Auf dem Bild: Sarah Schmidt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Raiko Küster, Sarah Schmidt, Viktor Tremmel, Jakob Fließ
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Viktor Tremmel, Sarah Schmidt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Sarah Schmidt, Jakob Fließ
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Viktor Tremmel
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Sarah Schmidt, Laina Schwarz
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Raiko Küster, Sarah Schmidt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Jakob Fließ, Sarah Schmidt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Raiko Küster, Viktor Tremmel, Jakob Fließ, Sarah Schmidt, Liana Schwarz, Katja Gaudard
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Sarah Schmidt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Sarah Schmidt, Raiko Küster
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Katja Gaudard, Sarah Schmidt
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Sarah Schmidt, Jakob Fließ
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Sarah Schmidt, Laina Schwarz
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Sarah Schmidt, Katja Gaudard
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Sarah Schmidt, Katja Gaudard
Foto: Sebastian Hoppe
Auf dem Bild: Sarah Schmidt, Katja Gaudard
Foto: Sebastian Hoppe

Handlung

Maria, genannt Ria, bekommt ihr erstes Kind. Zur Welt bringen muss sie es ohne die Unterstützung der Familie – selbst ihre Großmutter, bei der sie lebt, hasst Krankenhäuser, und von wem das Baby ist, weiß Ria nicht genau. Sofort denkt man: soziale Verwahrlosung. Doch Ria passt nicht in das Bild. Fast unerschrocken, mit großer Neugier und einer paradoxen Mischung aus Zugewandtheit und Distanz läuft sie durch die Straßen ihrer Stadt, beobachtet ihre Umgebung und schaut fasziniert Dokumentarfilme auf YouTube. Als sie feststellt, dass nicht nur sie auf sich allein gestellt ist, kündigt sie ihren schlecht bezahlten Job im Fitnessstudio und verkauft ab jetzt von zuhause aus via Webcam Nähe im Internet, ausdrücklich ohne Sex – ein funktionierendes Geschäftsmodell in einer Gesellschaft, die vor allem aus versprengten Individuen zu bestehen scheint.

Glaube, Liebe, Hoffnung sind Rias Antrieb, egal ob in der rauen Wirklichkeit oder im virtuellen Raum, und aus schlaglichtartigen Szenen formt sich das Porträt einer Frau, die sich trotz aller Hindernisse dem Zeitgeist widersetzt.

Simon Stephens, 1971 in Stockport/South Manchester geboren, studierte Geschichte, arbeitete als Barkeeper, DJ und Lehrer, bevor er sich dem Schreiben zuwandte. Er wurde für seine Stücke vielfach ausgezeichnet und vom Fachmagazin Theater heute mehrfach zum besten ausländischen Dramatiker des Jahres gewählt.

Für Regisseur Adrian Figueroa ist MARIA bereits die zweite Begegnung mit einem Werk des Autors: 2023 inszenierte er MORNING am Jungen SchauSpielHaus Hamburg.

Dauer der Aufführung: ca. 1 Stunde und 40 Minuten.
Keine Pause.

Besetzung

Kostüme
Videodesign
Lichtdesign
Dramaturgie
Sprechstundenhilfe / Oma / Schwester 1 / Vier
Schwangere / Nachbarin / Beste Freundin / Schwester 2 / Pflegerin / Eins
Hafenarbeiter 3 / Mister Santiago / Schwester 3 / Christian / Drei
Arzt / Chef / Hafenarbeiter 2 / Fünf
Vater / Hafenarbeiter 1 / Pfarrer / Schwester 4 / Pfleger / Zwei

Video

Interview

Regisseur Adrian Figueroa im Interview mit coloRadio

Termine

http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
8
Sa
Jun
19.30 – 21.10 Uhr
Kleines Haus 1
von Simon Stephens
Deutsch von Barbara Christ

19.00 Uhr Einführung
im Anschluss Publi­kums­ge­spräch mit Autor Simon Stephens und Regisseur Adrian Figueroa
Moderation: Chefdramaturg Jörg Bochow
Preis: 23 € bis 26 €

Pressestimmen

„Jede Schauspielerin und jeder Schauspieler übernimmt in MARIA mehrere Parts, sodass die Aufführung für alle eine wahre Tour de Force ist, die grandios bewältigt wird.“
Dresdner Neueste Nachrichten, Beate Baum, 09.04.2024
„Diese Maria redet fast ununterbrochen, sie benennt Banalitäten, quasselt ihre Ängste vor Schmerz und Tod nieder, stellt wundervolle Fragen.
Sarah Schmidt zeigt sie als jugendliche Kämpferin, der alle Sympathien gehören.“
Sächsische Zeitung, Marcel Pochanke, 10.04.2024
„Für die drei Abschnitte der Inszenierung findet Regisseur Adrian Figueroa jeweils eine Bildidee. […] Jedes Bild hat seinen Reiz …“
Dresdner Morgenpost, Heiko Nemitz, 10.04.2024