Amphitryon
in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Handlung
Als Feldherr Amphitryon aus dem Krieg voller Sehnsucht zu seiner Frau Alkmene zurückkehrt, glaubt er, seinen Ohren nicht zu trauen: Sie schwärmt von der zuvor gemeinsam verbrachten Liebesnacht, als er noch mitten im Kampf gegen die Athener war! Was er nicht weiß: Gott Jupiter hat sich in Alkmene verliebt und sie in Gestalt ihres Mannes besucht.
Schmerzlich spürt auch Amphytrions Diener Sosias, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht, wird er doch von seiner eigenen Gestalt – seinem Double Merkur, dem Götterboten – gnadenlos vermöbelt.
Jupiter indes genügt es nicht mehr, von Alkmene wie ein Ehemann geliebt zu werden. Er verlangt, sie solle „ihn als ihn selbst“ wie ihren Liebhaber begehren. Da reicht es Alkmene. Doch zugleich zweifelt sie an ihren Sinnen und Gefühlen, da nichts mehr ist, wie es zu sein scheint.
Nicolai Sykosch bringt Molières existenzielles Verwirrspiel von 1668 als turbulente Sommerkomödie im Innenhof des Japanischen Palais’ zur Aufführung, der dafür die ideale Kulisse bildet.
Besetzung
Einfache Sprache
Der Feldherr Amphitryon kommt aus dem Krieg nach Hause.
Er freut sich sehr, seine Frau Alkmene wiederzusehen.
Doch dann ist er verwirrt: Alkmene erzählt begeistert von einer Liebesnacht mit ihm.
Aber in dieser Nacht war er noch im Krieg.
Der Gott Jupiter ist in Alkmene verliebt.
Er hatte sich in Amphitryon verwandelt und war zu ihr gegangen.
Das weiß Amphitryon nicht.
Jupiter will mehr: Er möchte, dass Alkmene ihn nicht nur für ihren Mann hält.
Sie soll ihn auch als Liebhaber lieben.
Das ist Alkmene zu viel.
Gleichzeitig ist sie sehr verunsichert.
Sie weiß nicht mehr, ob sie ihren Gefühlen vertrauen kann.
Auch der Diener Sosias merkt, dass etwas nicht stimmt.
Er wird von einem Mann geschlagen, der so aussieht wie er.
Das ist der Götterbote Merkur.
Der Regisseur Nicolai Sykosch bringt diese Geschichte als lustige Sommerkomödie auf die Bühne.
Die Aufführung findet im Innenhof des Japanischen Palais statt.
Die Stimmung in diesem Hof passt gut zur Geschichte.