Der Meister und Margarita
Handlung
In einer Großstadt passiert Ungeheuerliches: Einem Literaturkritiker wird durch eine Straßenbahn der Kopf vom Rumpf getrennt, im Varieté fällt ein Geldregen, der sich später in nichts auflöst, auf das Publikum. Menschen verschwinden und tauchen in Sekundenschnelle in weit entlegenen Städten auf. In Bulgakows Moskau der 1930er Jahre ist buchstäblich der Teufel los. Der lange verfemte Autor schildert in seinem vom magischen Realismus geprägten Roman den Konflikt zwischen einer sich der Macht anpassenden Gesellschaft und der Selbstbehauptung Einzelner. Angesichts der existentiellen Not Margaritas und ihres geliebten Schriftstellers kann in dieser Welt nur noch der Teufel zu Hilfe kommen. Bulgakows Meisterwerk zeigt auf, was geschieht, wenn die Freiheit der Kunst grundsätzlich in Frage gestellt wird und es überirdischer Mächte bedarf, damit es heißen kann: „Manuskripte brennen nicht“. Lilja Rupprecht greift in ihrer vierten Inszenierung am Staatsschauspiel Dresden die frappierende Modernität des Romans auf und befragt das Verhältnis von Kunst und Macht im 21. Jahrhundert.
Besetzung
Einfache Sprache
Die Geschichte spielt in Moskau, der Hauptstadt Russlands, in der Vergangenheit.
Dort schreibt ein Schriftsteller ein Buch über Jesus Christus und Pontius Pilatus.
Pilatus war ein Feldherr aus Rom und regierte vor 2000 Jahren in Jerusalem.
Obwohl er es nicht wollte, ließ er Jesus kreuzigen und töten.
Das Buch des Schriftstellers über diese Geschichte wird in Moskau verboten.
Man durfte damals in Russland nicht an Jesus glauben.
Margarita, eine junge Frau, liebt den Schriftsteller.
Als Voland, der Teufel, nach Moskau kommt, nimmt sie seine Hilfe an.
Der Teufel bringt in Moskau die Mächtigen zu Fall und hilft Margarita.
Der Schriftsteller wird befreit.