Der Prozess
Besetzung
Handlung
Am Morgen seines 30. Geburtstags wird Josef K., ohne dass er etwas Böses getan hätte, verhaftet. Zunächst glaubt er an einen Scherz seiner Kollegen, doch bald erkennt er die Ernsthaftigkeit seiner Lage: Über ihm schwebt ein Vorwurf, ein Verfahren – und schließlich ein Urteil. Obwohl er sich weiterhin frei bewegen und seiner Arbeit in der Bank nachgehen darf, gerät er immer tiefer in das alptraumhafte Labyrinth einer surrealen Bürokratie. Jede Beteuerung seiner Schuldlosigkeit wird gegen ihn gewendet, und die Gründe für die Anklage bleiben ihm verschlossen. Am Ende fügt er sich – und fordert schließlich selbst seine Exekution.
Franz Kafkas Roman DER PROZESS, Fragment geblieben und erst posthum von Max Brod veröffentlicht, begründete den Weltruhm des Autors. Kafka beschreibt darin den Kampf des Einzelnen gegen ein unentwirrbares Rechtssystem und die Ohnmacht des Menschen in einer bürokratisch geprägten Welt.
In der Regie von Philipp Lux interpretieren Studierende des Schauspielstudios der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig am Staatsschauspiel Dresden dieses bedeutende Werk, das bis heute Leser*innen und Zuschauer*innen gleichermaßen fasziniert.
Einfache Sprache
Josef K. wird an seinem 30. Geburtstag verhaftet.
Er ist überrascht, denn er hat nichts falsch gemacht.
Zuerst glaubt er an ein Versehen.
Doch bald merkt er, die Situation ist ernst.
Es läuft ein Verfahren gegen ihn.
Aber niemand sagt ihm, was er getan haben soll.
Josef K. darf weiterarbeiten und sich frei bewegen.
Trotzdem fühlt er sich immer stärker gefangen.
Er versteht die Regeln nicht.
Alles ist kompliziert und verwirrend.
Je mehr er sich wehrt, desto schlimmer wird es.
Am Ende verliert Josef K. die Hoffnung.
Das Theaterstück erzählt eine bedrückende Geschichte über Angst und Macht.
Es wird von Schauspiel-Studierenden gespielt.