Premiere 10.04.2027 › Schauspielhaus

Happy End

von Dorothy Lane
Songtexte von Bertolt Brecht, Musik von Kurt Weill

Handlung

Bekannt wurde sie unter den Namen Dorothy Lane, Josefine Diestelhorst oder Catherine Ux: Elisabeth Hauptmann, eine der einflussreichsten Mitstreiterinnen von Bertolt Brecht. Sie inspirierte, übersetzte, textete, entwarf Figuren und prägte auf diese Weise die Brecht-Weill-Kollaborationen maßgeblich, auch wenn ihr Name lange Zeit im Schatten der berühmten Männer blieb.

Die Komödie mit Musik HAPPY END entstand 1929, direkt nach der DREIGROSCHENOPER. Elisabeth Hauptmann lieferte die literarische Vorlage, für die Brecht die Songtexte und Weill die Musik schufen. Viele Songs, insbesondere Surabaya Johnny, der Bilbao Song und der Song von Mandelay sind inzwischen Klassiker.

Die Handlung spielt im Chicago der 20er Jahre: Im Ballhaus von Exlesia-Bill trifft sich eine Gang, um von der geheimnisvollen Lady in Grey letzte Instruktionen für den neusten Coup zu erhalten. In diesem Augenblick stürmt die Heilsarmee das Etablissement, angeführt von Leutnant Lilian Holiday und beseelt von ihrer Mission, Menschen zu retten, bevor sie sich im Strudel von Laster und Verbrechen verlieren. Suppe, Seife, Seelenheil – Bills Gang ist damit nicht beizukommen, aber Bill verfällt Lilian auf den ersten Blick. Und sie ihm! Als Lilian daraufhin als Leutnant ihrer Kirche suspendiert und Bills Loyalität als Gangster auf die Probe gestellt wird, finden Geschäftssinn und Mission auf ganzer Linie zusammen.

Besetzung

Regie
Dramaturgie