Christina Rast

Regisseurin
wurde 1968 in Luzern geboren. Sie studierte Germanistik, Filmwissenschaft und Russistik an der Universität Zürich, bevor sie als Regieassistentin unter der Intendanz von Christoph Marthaler am Schauspielhaus Zürich unter anderem mit Christoph Marthaler, Christoph Schlingensief und Andreas Kriegenburg arbeitete. Dabei entstanden auch ihre ersten eigenen Inszenierungen. 2003 gründete sie mit zwei Kollegen die Spielstätte bunk r! am Schauspielhaus Zürich (die heutige Kammer). Seither arbeitet Christina Rast als Regisseurin an Theatern im gesamten deutschsprachigen Raum, unter anderem am Schauspielhaus Zürich, am Luzerner Theater, am Theater St. Gallen, am Schauspiel Hannover, am Schauspielhaus Graz, am Theater Aachen, am Thalia Theater Hamburg, am Volkstheater Wien, am Residenztheater München und am Staatsschauspiel Dresden.
Ihre Uraufführungen von DER WIEDERAUFBAU DES HAIDER_DENKMALS und DAS SCHEISSLEBEN MEINES VATERS, DAS SCHEISSLEBEN MEINER MUTTER UND MEINNE EIGENE SCHEISSJUGEND von Oliver Kluck am Schauspielhaus Graz wurden zu den Autorentheatertagen in Berlin eingeladen. Die Produktion NOIR landete auf der Shortlist des Schweizer Theatertreffens 2020. Mit ihrer Schwester, der bildenden Künstlerin, Bühnen- und Kostümbildnerin Franziska Rast, verbindet sie eine enge und regelmäßige Zusammenarbeit. Des Weiteren ist sie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg als Mentorin und Dozentin für Regie tätig.
Am Staatsschauspiel Dresden führte Christina Rast zuletzt in der Spielzeit 2016/2017 Regie bei 89/90 und MEDEA. In der Spielzeit 2020/2021 inszeniert sie das Familienstück DER ZAUBERER VON OZ.
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