Premiere 11.01.2020 › Kleines Haus 1

Im Westen nichts Neues

nach dem Roman von Erich Maria Remarque
Handlung
1928 machte der Roman IM WESTEN NICHTS NEUES seinen Autor Erich Maria Remarque über Nacht schlagartig berühmt. Aus der Perspektive des jungen Paul Bäumer schildert er den Alltag an der Westfront zwischen lebensgefährlichem Gefecht und untätiger Langeweile, aber auch die Sprachlosigkeit beim Urlaub in der friedlichen Heimat, in der die Beschreibung des Erlebten unmöglich wird. Neben den Schrecken des Krieges stehen immer auch die Kräfte, die mithilfe von Heldenmythen freigesetzt werden sollen. Trotz aller Hoffnungen auf Frieden lockt die Propagandamaschinerie mit schnellen Antworten. Und als Paul Bäumer und seine Gefährten schließlich gefallen sind, bleibt die Stille des Heeresberichts, der im Westen nichts Neues zu vermelden weiß.
Zehn Jahre nach dem Ersten Weltkrieg griff Remarque für seine Erzählung auf eigene Erlebnisse an der Westfront zurück sowie auf Interviews, die er im Lazarett mit Soldaten geführt hatte. Innerhalb kürzester Zeit avancierte sein Roman zum Antikriegsroman, der den zahllosen unbekannten Gefallenen des Krieges eine Stimme verlieh. Von Hollywood verfilmt, von den Nationalsozialisten verbrannt, gehört IM WESTEN NICHTS NEUES bis heute zu den meistgelesenen Büchern der Welt.