Premiere 04.02.2017 › Schauspielhaus

Amphitryon

von Heinrich von Kleist
Amphitryon
Auf dem Bild v.l.n.r.: Matthias Reichwald, Paula Skorupa
Foto: David Baltzer
Amphitryon
Auf dem Bild v.l.n.r.: Paula Skorupa, Matthias Reichwald
Foto: David Baltzer
Amphitryon
Auf dem Bild v.l.n.r.: Paula Skorupa, Ina Piontek
Foto: David Baltzer
Amphitryon
Auf dem Bild v.l.n.r.: Philipp Lux, Matthias Reichwald, Martin Reik, Paula Skorupa, Ina Piontek
Foto: David Baltzer
Amphitryon
Auf dem Bild v.l.n.r.: Paula Skorupa, Matthias Reichwald, Martin Reik
Foto: David Baltzer
Amphitryon
Auf dem Bild v.l.n.r.: Martin Reik, Philipp Lux
Foto: David Baltzer
Amphitryon
Auf dem Bild v.l.n.r.: Matthias Reichwald, Paula Skorupa
Foto: David Baltzer
Amphitryon
Auf dem Bild v.l.n.r.: Philipp Lux, Ina Piontek
Foto: David Baltzer
Amphitryon
Auf dem Bild: Matthias Reichwald, Ensemble
Foto: David Baltzer
Amphitryon
Auf dem Bild v.l.n.r.: Paula Skorupa, Matthias Reichwald, Ina Piontek
Foto: David Baltzer

Handlung

Er ist allmächtig, dieser Jupiter, der Gott der Götter, der Ranghöchste in der olympischen Ordnung. Nur eines ist ihm scheinbar nicht vergönnt: wahrhaftig zu lieben. Deshalb stattet er den Menschen einen Besuch ab: Er nimmt Amphitryons Gestalt an und schleicht sich in Alkmenes Bett und Herz. Der Götterbote Merkur tut es ihm gleich und gibt sich als Amphitryons Diener Sosias aus. Dieser Rollenraub führt zu äußerster Verwirrung. Die Figuren stecken im Strudel der Gefühle, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt. Die Komik dieser Kleistschen Verwechslungskomödie weitet sich schon bald zur tiefen Seins- und Identitätskrise aller aus. Alkmene weiß nicht mehr, wen sie liebt. Alkmenes „Ach!“ – das berühmteste „Ach!“ der Weltliteratur und die letzte Äußerung in „Amphitryon“ – drückt ihre totale existenzielle Ohnmacht aus.

Besetzung

Bühne
Olaf Altmann
Kostüme
Musik
Licht
Michael Gööck
Dramaturgie
Julia Weinreich
Amphitryon / Jupiter
Alkmene
Paula Skorupa
Sosias
Merkur
Martin Reik

Video

Pressestimmen

„Der Regisseur setzt ganz aufs Wort, auf die Schönheit und Kraft der wunderbaren Sprache des Dichters.“
Sächsische Zeitung, Rainer Kasselt, 06.02.2017
„Rasant. Das ist das Wort, mit dem sich dieser Abend im Schauspielhaus beschreiben lässt. Lang anhaltender Premierenapplaus.“
Dresdner Neueste Nachrichten, Torsten Klaus, 06.02.2017
„Mit Engels konzentrierter, texttreuer Fassung über Ich-Verlust und Selbstentfremdung triumphiert die Kunst über das Schicksal. Stürmischer Schlussapplaus.“
Dresdner Morgenpost, Heiko Nemitz, 06.02.2017