Premiere 29.01.2011 › Schauspielhaus

Die Möwe

Komödie von Anton Tschechow
Auf dem Bild: Lars Jung, Tom Quaas, Olivia Grigolli, Holger Hübner, Antje Trautmann
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Albrecht Goette
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Mila Dargies, Benjamin Pauquet
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Mila Dargies, Benjamin Pauquet
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Holger Hübner, Benjamin Pauquet
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Hannelore Koch, Holger Hübner, Olivia Grigolli, Mila Dargies
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Mila Dargies, Benjamin Pauquet
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Benjamin Pauquet, Mila Dargies
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Antje Trautmann, Matthias Reichwald
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Antje Trautmann, Lars Jung, Olivia Grigolli, Matthias Reichwald, Tom Quaas
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Mila Dargies, Benjamin Pauquet
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Olivia Grigolli, Tom Quaas
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Benjamin Pauquet, Albrecht Goette
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Hannelore Koch, Olivia Grigolli, Tom Quaas, Benjamin Pauquet
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Benjamin Pauquet
Foto: Matthias Horn
Auf dem Bild: Lars Jung, Hannelore Koch, Olivia Grigolli, Tom Quaas, Antje Trautmann, Holger Hübner, Matthias Reichwald
Foto: Matthias Horn
Handlung
Ich ziehe mein Leben hinter mir her wie eine endlose Schleppe. Als Komödie wollte Tschechow sein Stück verstanden wissen, als Drama, das die Lächerlichkeit menschlichen Daseins spiegelt. Und tatsächlich drehen sich die Figuren grotesk umeinander in der Hitze eines russischen Provinzsommers. Der Lehrer liebt Mascha. Mascha verzehrt sich nach Kostja, der Nina liebt, die sich zu Trigorin hingezogen fühlt. Alle sehnen sich vergeblich. Sind desillusioniert. Und verletzen sich. Kostja, der junge Mann, will Dramatiker werden und bringt sein erstes Stück zur Aufführung. Seine Mutter, die berühmte Schauspielerin, macht ihn lächerlich. Die Seelen liegen offen, die Herzen sind sensibel. Doch in der Ödnis der Sommerprovinz scheint es unumgänglich, den anderen schonungslos zu begegnen, wahrhaftig, schmerzhaft ehrlich.
Aus Tschechows Korrespondenz kennen wir die Absicht des Dramatikers, der das Leben so beschreiben wollte „wie es ist und weiter weder piep noch pup. Wir haben weder Nah- noch Fernziele, unser Herz ist wie leergefegt. Wir haben keine Politik, an eine Revolution glauben wir nicht, wir haben keinen Gott, haben keine Angst vor Gespenstern. Ob dies eine Krankheit ist oder nicht – es geht nicht um die Bezeichnung, sondern um das Eingeständnis unserer Lage.“ Den Wahrheiten des Stücks und den Lebenslügen seiner Figuren spürt in Dresden der Regisseur und Mannheimer Schauspieldirektor Burkhard C. Kosminski nach.
Besetzung
Regie
Burkhard C. Kosminski
Bühne
Florian Etti
Kostüme
Ute Lindenberg
Musik
Hans Platzgumer
Dramaturgie
Robert Koall
Irina Nikolajewna Arkadina, verheiratete Trepljowa, Schauspielerin
Olivia Grigolli
Konstantin Gawrilowitsch Trepljow, Sohn der Irina Nikolajewna Arkadina, ein junger Mann
Benjamin Pauquet
Pjotr Nikolajewitsch Sorin, Bruder der Irina Nikolajewna Arkadina
Nina Michailowna Sarjetschnaja, ein junges Mädchen, Tochter eines reichen Gutsbesitzers
Mila Dargies
Ilja Afanasjewitsch Schamrajew, Leutnant a. D., Gutsverwalter bei Sorin
Polina Andrejewna, Frau des Ilja Afanasjewitsch Schamrajew
Mascha, Tochter des Ilja Afanasjewitsch Schamrajew
Antje Trautmann
Boris Alexejewitsch Trigorin, Schriftsteller
Tom Quaas
Jewgenij Sergejewitsch Dorn, Arzt
Semjon Semjonowitsch Medwedjenko, Lehrer
Video