09., 16., 23.02.+02.03.2014 › Schauspielhaus

Dresdner Reden 2014

In Kooperation mit der Sächsischen Zeitung
Handlung
Auch in diesem Jahr setzen wir die traditionsreiche Reihe der Dresdner Reden fort, die in Kooperation mit der Sächsischen Zeitung seit mehr als zwei Jahrzehnten am Staatsschauspiel stattfindet. Jedes Frühjahr laden wir Persönlichkeiten aus Kunst, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft ein, auf der Bühne des Staatsschauspiels eine Rede zur Zeit zu halten.

09.02.2014
Der renommierte Journalist Prof. Dr. Heribert Prantl ist Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, wo er das Ressort Innenpolitik leitet. Der ehemalige Staatsanwalt ist leidenschaftlicher Verteidiger eines demokratischen, sozialen und weltoffenen Rechtsstaats. Für sein publizistisches Schaffen und Engagement wurde er u.a. bereits mit dem Geschwister-Scholl- und dem Erich-Fromm-Preis ausgezeichnet. Darüber hinaus ist Prantl u. a. Mitglied des Ethikrates der Hamburger Akademie für Publizistik sowie des PEN-Zentrums Deutschland. Seine Rede trägt den Titel „Die bettelnden Grundrechte. Warum die Verfassung gestärkt und Demokratie immer wieder neu gelernt werden muss“.

16.02.2014
Der Publizist und Fernsehjournalist Roger Willemsen arbeitete zunächst als Übersetzer, Herausgeber und Korrespondent, ehe er 1991 zum Fernsehen kam. Für seine Verdienste um die deutsche Fernseh- und Rundfunklandschaft wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Bayerischen Fernsehpreis sowie dem Adolf-Grimme-Preis. Seit 2002 widmet sich Willemsen vor allem seiner literarischen Arbeit. Einer breiten Leserschaft wurde er mit seinen Büchern „Hier spricht Guantánamo“ und der „Der Knacks“ bekannt. Darüber hinaus ist Willemsen für zahlreiche Hilfsorganisationen tätig, u. a. für Terre des Femmes und die UN-Flüchtlingshilfe. Er spricht zum Thema „Die Kultur des Engagements“.

23.02.2014
Der ehemalige Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen Jürgen Trittin war Anfang der 90er Jahre Niedersächsischer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, bevor er von 1998 bis 2005 das Amt des Bundesminister für Umwelt inne hatte. Trittin plädiert für ein nachhaltiges und starkes Europa. In seiner Rede „Wider die Renaissance des Nationalen. Mehr Europa – mehr Gerechtigkeit – mehr Ökologie“ wird er dieses Themenfeld aufgreifen.

02.03.2014
Die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff veröffentlichte Hörspiele, Essays und Romane, wofür sie u. a. 1998 den Ingeborg-Bachmann-Preis sowie 2013 den Georg-Büchner-Preis, die wichtigste literarische Auszeichnung im deutschsprachigen Raum, erhielt. In ihrem Werk spürt sie philosophischen und religiösen Grundfragen unserer Existenz nach und stellt dabei die Wirklichkeit immer wieder neu in Frage. Ihre Rede im Schauspielhaus steht unter der Überschrift „Von der Machbarkeit. Die wissenschaftliche Bestimmung über Geburt und Tod“.
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Zum Nachhören
Dresdner Rede Prof. Dr. Heribert Prantl
Dresdner Rede Roger Willemsen
Dresdner Rede Jürgen Trittin
Dresdner Rede Sibylle Lewitscharoff