Premiere 17.10.2026 › Schauspielhaus

Amadeus

von Peter Shaffer
in der Übersetzung von Nina Adler

Handlung

Schauplatz (und Tatort) der Geschichte ist die höfische Gesellschaft im Wien des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Der kaiserliche Hofkompositeur Antonio Salieri gilt als unangefochtene Autorität musikalischer Vollendung. In diese feste Ordnung schlägt wie ein Komet das Wunderkind Wolfgang Amadeus Mozart ein und sprengt nicht nur die Grenzen musikalischer Maßstäbe, sondern auch soziale Normen.

Was Salieri in Mozarts Musik erkennt, erschüttert ihn zutiefst. Zwischen den beiden Komponisten entsteht ein Verhältnis voller Bewunderung, Nähe und Rivalität. Je deutlicher Salieri die Größe des anderen wahrnimmt, desto schmerzhafter wird die Erkenntnis der eigenen Begrenztheit. Sein Glaube an eine gerechte göttliche Ordnung gerät ins Wanken. Denn die Begegnung mit dem Genie löst nicht nur Bewunderung aus, sondern legt auch die eigenen Sehnsüchte, Kränkungen und Grenzen schonungslos offen. Salieris Blick auf Mozart schwankt zwischen innigster Bewunderung und tiefstem Ressentiment – ein innerer Kampf, in dem allerlei als Todsünden verdichtete Gefühle Gestalt annehmen. Die Legende um Mozarts Tod bildet dabei weniger den Kern als den Ausgangspunkt einer existenziellen Auseinandersetzung mit Kunst, Anerkennung und der Frage, warum die Begegnung mit außergewöhnlicher Begabung so oft Bewunderung, Kränkung und Selbstzweifel hervorruft.

Diese komplexe Dynamik zwischen Erschaffen und Zerstören beschrieb der britische Autor Peter Shaffer mit großem psychologischem Gespür und ahistorischer Kühnheit in seinem Theaterklassiker AMADEUS. Angelegt als existenzielles Künstlerporträt und opulentes Kriminalstück lotet Shaffers Schauspiel nicht nur die Beziehung zwischen dem musikalischen Ausnahmetalent Wolfgang Amadeus Mozart und dem Kapellmeister Antonio Salieri aus, sondern richtet den Blick zugleich auf das Wien seiner Zeit: auf eine Gesellschaft zwischen Bewunderung und Konvention, die sich von Mozarts Kunst begeistern, provozieren und herausfordern lässt.

Termine

http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
Premiere
17
Sa
Okt
19.30 Uhr
Schauspielhaus
von Peter Shaffer
in der Übersetzung von Nina Adler
19.00 Uhr Salon Treffpunkt „Premiere“ des Fördervereins Staatsschauspiel Dresden
Preis: 22 € bis 39 €
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
26
Mo
Okt
19.30 Uhr
Schauspielhaus
von Peter Shaffer
in der Übersetzung von Nina Adler
ANGEBOT ZUM ERÖFFNUNSFEST
Für diese Vorstellung erhalten Sie vom 22.08., 12.00 Uhr bis 23.08., 24.00 Uhr, online Karten für 10,00 € mit dem Aktionscode Eröffnung2026.

Bitte beachten Sie: Grundsätzlich sind keine Rabattaktionen und sonstige Ermäßigungen kombinierbar!
Preis: 16 € bis 36 €
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
7
Sa
Nov
19.30 Uhr
Schauspielhaus
von Peter Shaffer
in der Übersetzung von Nina Adler
Preis: 22 € bis 39 €
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
22
So
Nov
16.00 Uhr
Schauspielhaus
von Peter Shaffer
in der Übersetzung von Nina Adler
Vorstellung mit Kinderbetreuung
Preis: 22 € bis 39 €

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Einfache Sprache

Das Stück handelt von dem berühmten Musiker Wolfgang Amadeus Mozart und seinem Gegenspieler Antonio Salieri.

Salieri erzählt die Geschichte.

Er ist alt und schaut auf sein Leben zurück.

Salieri ist ein erfolgreicher Musiker am Hof des Kaisers.

Er glaubt an Gott und möchte berühmt werden.

Dann lernt er Mozart kennen.

Mozart ist sehr talentiert.

Er schreibt wunderbare Musik.

Aber er benimmt sich oft seltsam und albern.

Salieri versteht das nicht.

Er denkt: Warum gibt Gott so viel Talent einem Menschen wie Mozart?

Salieri wird neidisch.

Er fühlt sich von Gott betrogen.

Er beschließt, Mozart heimlich zu schaden.

Nach außen ist er freundlich.

Aber im Geheimen arbeitet er gegen Mozart.

Mozart hat viele Probleme.

Er hat wenig Geld und wird krank.

Am Ende stirbt Mozart jung.

Seine Musik bleibt von allen geliebt und bewundert.

Salieri erkennt: Mozart war hochbegabt.

Er selbst wird vergessen.

Das macht ihn traurig und bitter.