Der Fall Erich Ponto
Symposium mit Vorträgen und Podiumsgesprächen
eine Veranstaltung des Staatsschauspiels Dresden in Kooperation mit dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden, dem Förderverein Staatsschauspiel Dresden e. V., der Sächsischen Akademie der Künste und dem Dresdner Geschichtsverein
Handlung
Angestoßen durch einen Beitrag von Oliver Reinhard in der Sächsischen Zeitung, ist die Biografie des Schauspielers und Intendanten Erich Ponto zum Gegenstand einer neuen Untersuchung über die Rolle dieses Künstlers in der Theater- und Filmproduktion in der Zeit des Nationalsozialismus geworden. Im Auftrag des Staatsschauspiels Dresden hat eine umfangreiche Recherche durch das Archiv der Sächsischen Staatstheater stattgefunden, deren Ergebnisse präsentiert und diskutiert werden. Kontextualisiert wird diese Aufarbeitung durch die Analyse vergleichbarer Biografien und die Methoden antisemitischer Propaganda im Nationalsozialismus. Entspricht die Geschichte Erich Pontos dem Muster einer Anpassungsbiografie in der Diktatur? Welches Bild ergibt sich aus dem gegenwärtigen Stand der Forschung, und welche Schlussfolgerungen lassen sich ableiten? In Vorträgen und zwei Podiumsgesprächen geht das Symposium diesen Fragen nach und lädt zur Diskussion ein.