Lennart Winter

Lennart Winter, geboren in Essen, absolvierte nach dem Abitur ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Regie und Ausstattung an der Staatsoperette Dresden. Dort hospitierte er u. a. bei Matthias Reichwald, Peter Lund und Martin G. Berger. Anschließend studierte er für eine Zeit transdisziplinäre Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig. Währenddessen war er als freier Regieassistent an der Staatsoperette Dresden tätig und assistierte dort Pascale-Sabine Chevroton. Seit der Spielzeit 2025/2026 ist er als Regieassistent am Staatsschauspiel Dresden engagiert. Dort arbeitete er u. a. mit Volker Lösch, Christian Friedel, Lilja Rupprecht, Tom Kühnel, Nicolai Sykosch und Katrin Plötner.

In seiner künstlerischen Arbeit interessiert sich Lennart Winter besonders für Gegenwartsliteratur sowie für das Zusammenspiel von Schauspiel, Musik und unterschiedlichen medialen Ausdrucksformen. Im Zentrum seiner Auseinandersetzung stehen gesellschaftliche Strukturen, Emotionen und zwischenmenschliche Beziehungen sowie die Frage, wie diese durch soziale, politische und räumliche Bedingungen geprägt werden.

Dabei beschäftigt ihn auch das Theater selbst als gesellschaftlicher und künstlerischer Raum: Welche Formen von Begegnung kann es ermöglichen? Für wen wird Theater gemacht, und welche Perspektiven finden darin Ausdruck? Theater versteht er als einen Experimentierraum, in dem bestehende Verhältnisse befragt, verschoben und neue Perspektiven erprobt werden können.

In der Spielzeit 2026/2027 ist seine erste eigene Inszenierung EIN MANN SEINER KLASSE am Staatsschauspiel Dresden zu sehen.

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