Premiere 26.10.2026 › Schauspielhaus

Amadeus

von Peter Shaffer
in der Übersetzung von Nina Adler

Amadeus
Auf dem Bild: Simon Werdelis, Raiko Küster
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Simon Werdelis, Raiko Küster
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Raiko Küster, Simon Werdelis
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Simon Werdelis, Maren Kessler, Raiko Küster
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Hanni Lorenz, Simon Werdelis, Raiko Küster, Mylène Kroon
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Simon Werdelis, Hans-Werner Leupelt
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Simon Werdelis, Hanni Lorenz
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Simon Werdelis, Raiko Küster, Hans-Werner Leupelt, Mylène Kroon
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Simon Werdelis, Raiko Küster
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Hans-Werner Leupelt, Simon Werdelis, Raiko Küster
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Raiko Küster, Simon Werdelis
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Maren Kessler, Almut Lustig
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Hanni Lorenz, Lukas Vogelsang, Sven Hönig
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Hanni Lorenz, Sven Hönig, Mylène Kroon
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Lukas Vogelsang
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Ensemble
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Anna-Katharina Muck, Jonas Holupirek
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Friederike Ott
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Anna-Katharina Muck, Friederike Ott, Ensemble
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Almut Lustig, Friederike Ott, Hanni Lorenz, Mylène Kroon, Anna-Katharina Muck, Maren Kessler, Lukas Vogelsang, Holger Hübner, Nahuel Häfliger, Sven Hönig
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Holger Hübner
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Lukas Vogelsang, Anna-Katharina Muck, Friederike Ott, Jonas Holupirek, Sven Hönig
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Jonas Holupirek
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Nahuel Häfliger, Ensemble
Foto: Sebastian Hoppe
Amadeus
Auf dem Bild: Nahuel Häfliger, Ensemble
Foto: Sebastian Hoppe

Handlung

Schauplatz der Geschichte ist die höfische Gesellschaft im Wien des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Der kaiserliche Hofkapellmeister Antonio Salieri gilt als unangefochtene Autorität musikalischer Vollendung. In diese feste Ordnung schlägt wie ein Komet das Ausnahmetalent Wolfgang Amadeus Mozart ein und sprengt nicht nur die Grenzen musikalischer Maßstäbe, sondern auch soziale Normen.

Was Salieri in Mozarts Musik erkennt, erschüttert ihn zutiefst. Zwischen den beiden Komponisten entsteht ein Verhältnis voller Bewunderung, Nähe und Rivalität. Je deutlicher Salieri die Größe des anderen wahrnimmt, desto schmerzhafter wird die Erkenntnis der eigenen Begrenztheit. Sein Glaube an eine gerechte göttliche Ordnung gerät ins Wanken. Denn die Begegnung mit dem Genie löst nicht nur Bewunderung aus, sondern legt auch die eigenen Sehnsüchte, Kränkungen und Grenzen schonungslos offen. Die Legende um Mozarts Tod bildet dabei weniger den Kern als den Ausgangspunkt einer existenziellen Auseinandersetzung mit Kunst, Anerkennung und der Frage, warum die Begegnung mit außergewöhnlicher Begabung so oft Bewunderung, Kränkung und Selbstzweifel hervorruft.

Angelegt als existenzielles Künstlerporträt und opulentes Zeitpanorama lotet die Inszenierung nicht nur die Beziehung zwischen Wolfgang Amadeus Mozart und Antonio Salieri aus, sondern richtet den Blick zugleich auf das Wien seiner Zeit: auf eine Gesellschaft zwischen Bewunderung, Zensur und Konvention, die sich von Mozarts Kunst begeistern, provozieren und herausfordern lässt. Gemeinsam erschaffen 11 Schauspieler*innen und drei Musikerinnen eine Welt, die spürbar macht, was Kunst in uns auszulösen vermag – als eine Einladung zum Innehalten, Sich-Bewegen-Lassen und gemeinsamen Erleben.

Dauer der Aufführung: ca. 2 Stunden und 10 Minuten.
Keine Pause.

Termine

http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
7
Sa
Nov
19.30 – 21.40 Uhr
Schauspielhaus
von Peter Shaffer
in der Übersetzung von Nina Adler
Preis: 22 € bis 39 €
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
22
So
Nov
16.00 – 18.10 Uhr
Schauspielhaus
von Peter Shaffer
in der Übersetzung von Nina Adler
15.30 Uhr Salon Einführung
Vorstellung mit Kinderbetreuung
Preis: 22 € bis 39 €
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
30
Mi
Dez
19.30 – 21.40 Uhr
Schauspielhaus
von Peter Shaffer
in der Übersetzung von Nina Adler
Preis: 16 € bis 36 €

Wir veröffentlichen regelmäßig neue Termine.

Einfache Sprache

Das Stück handelt von dem berühmten Musiker Wolfgang Amadeus Mozart und seinem Gegenspieler Antonio Salieri.

Salieri erzählt die Geschichte.

Er ist alt und schaut auf sein Leben zurück.

Salieri ist ein erfolgreicher Musiker am Hof des Kaisers.

Er glaubt an Gott und möchte berühmt werden.

Dann lernt er Mozart kennen.

Mozart ist sehr talentiert.

Er schreibt wunderbare Musik.

Aber er benimmt sich oft seltsam und albern.

Salieri versteht das nicht.

Er denkt: Warum gibt Gott so viel Talent einem Menschen wie Mozart?

Salieri wird neidisch.

Er fühlt sich von Gott betrogen.

Er beschließt, Mozart heimlich zu schaden.

Nach außen ist er freundlich.

Aber im Geheimen arbeitet er gegen Mozart.

Mozart hat viele Probleme.

Er hat wenig Geld und wird krank.

Am Ende stirbt Mozart jung.

Seine Musik bleibt von allen geliebt und bewundert.

Salieri erkennt: Mozart war hochbegabt.

Er selbst wird vergessen.

Das macht ihn traurig und bitter.

Pressestimmen

„Ein tiefschürfender, sinnlicher und eifrig beklatschter Theaterabend.“
nachtkritik.de, Michael Bartsch, 27.10.2026
„Mozart spricht den gesamten ersten Teil nicht, er spielt das alles nur mit seinem Körper. […] Simon Werdelis spielt dies intensiv als eine körperliche Tour de Force.“
Deutschlandfunk Kultur, Fazit, Vincent Koch, 26.10.2026
„Ein höchst intensiver Theaterabend. […] Virtuos agiert das von Matthias Erhard angeleitete musikalische Ensemble. […] Mit ihren Kolleginnen verstärkt Maren Kessler die bekannten, aus dem Off eingespielten Stücke, pusht die Darsteller mit Tasten und Trommeln von einem Höhepunkt zum nächsten.“
Dresdner Neueste Nachrichten, Wieland Schwanebeck, 28.10.2026
„Hanni Lorenz schafft mit ihrer Constanze schöne Nuancen zwischen unbändiger Liebe zu ihrem manischen Ehemann und Verzweiflung wegen Geldnöten. Ihr zartes Laurie-Anderson-Cover ist neben Nahuel Häfligers krachendem ROCK ME, AMADEUS-Cover der musikalische Höhepunkt des Abends.“
Sächsische Zeitung, Vincent Koch, 28.10.2026
„Ein wilde, theatral-musikalische Performance. […] AMADEUS, aber als modernes, bildgewaltig-opulentes ‚Genie‘-Porträt ohne verstaubte Zöpfe.“
Dresdner Morgenpost, Heiko Nemitz, 28.10.2026
„Ein körperlich intensiver Abend über Genie, Konkurrenz und Kunstfreiheit.“
Freie Presse, Gabriele Fleischer, 28.10.2026
„Intensiv, leidenschaftlich und mutig stellt sich Simon Werdelis für diesen Mozart mit seinem ganzen Körper zur Verfügung. […] Ein Geschöpf, das quasi die Schöpfung in sich trägt, und dabei ganz ohne Worte auskommt. Seine Sprache ist die Musik.“
cybersax.de, Caren Pfeil, 29.10.2026