Schichtwechsel
von Christiane Lehmann
eine Produktion der Bürger:Bühne
Handlung
Wenn in den Fabriken die Sirene dröhnte oder der Stempelautomat klickte, war die Arbeit für viele Frauen im Osten noch lange nicht vorbei. Jetzt begann die „zweite Schicht“ mit Haushalt, Kindern, Pflege, Organisation. Arbeit war für diese Frauen nicht nur Existenzsicherung, sondern auch der Stolz, den Laden am Laufen zu halten. Doch wie blicken heute ihre Enkelinnen auf Erwerbsarbeit? Zwischen Fachkräftemangel und dem Wunsch nach Selbstverwirklichung verhandelt die Gen Z das Thema Arbeit völlig neu und weigert sich, ihr Leben nur über den Lohnzettel zu definieren. Geht es also um den Aufstieg in neue soziale Schichten oder um den Ausbruch aus alten Zwängen? Während es früher hieß: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, heißt es heute: „Die Arbeit muss mir Vergnügen bereiten“. Zwischen Kittelschürze und Co-Working-Space liegen Welten – und doch sitzen sie an einem Tisch.
In der Inszenierung SCHICHTWECHSEL begegnen sich Großmütter und deren Enkelinnen, zwei Generationen, die unterschiedlicher nicht auf das Leben blicken könnten. Auf der Bühne treffen sie aufeinander und verhandeln das, was wir schaffen, was uns schafft und was uns verbindet.
Wir suchen Großmütter mit deren Enkelinnen, von der ehemaligen Kranführerin bis zur Studentin, von der Verkäuferin bis zur Gründerin, von der Ingenieurin bis zur Schreinerin. Ein Infotreffen findet am Dienstag, dem 15. September 2026 um 18.00 Uhr im Kleinen Haus Mitte statt. Geprobt wird von November 2026 bis Januar 2027. Es sind keine Theatervorkenntnisse erforderlich.
Anmeldungen / Infos
E-Mail: buergerbuehne@staatsschauspiel-dresden.de
Telefon 0351.49 13-664
Besetzung
Termine
Einfache Sprache
Früher haben die Frauen im Osten viel gearbeitet.
Zuerst haben sie in der Fabrik gearbeitet.
Dann haben sie zu Hause gearbeitet.
Sie haben sich um die Kinder und den Haushalt gekümmert.
Sie waren stolz, alle diese Arbeiten zu schaffen.
Was denken ihre Enkel-Töchter heute über Arbeit?
Was bedeutet Arbeit für junge Frauen von heute?
Was ist ihnen wichtig:
- Geld?
- Spaß?
- ein gutes Leben?
Früher hat man zuerst die Arbeit erledigt.
Dann konnte man Spaß haben.
Heute wollen alle auch bei der Arbeit Spaß haben.
Es gibt große Unterschiede zwischen den Generationen.
Darüber wollen wir reden.
In diesem Theaterstück treffen sich Großmütter und Enkel-Töchter.
Sie sprechen über Arbeit und Leben.
Sie reden über das, was sie unterscheidet.
Sie reden über das, was sie verbindet.
Wer kann mitmachen?
Wir suchen Großmütter und ihre Enkel-Töchter.
Egal, was euer Beruf war oder ist: Ihr könnt Kran-Führerin in Rente sein oder eine Studentin.
Oder eine Verkäuferin oder die Gründerin einer Firma, oder eine Ingenieurin oder eine Schreinerin.
Wir proben zwischen November 2026 und Januar 2027.
Theaterkenntnisse sind nicht erforderlich.
Am 15.09.2026 um 18.00 Uhr gibt es ein Treffen im Kleinen Haus Mitte.
Dort kann man mehr über das Projekt erfahren.
Weiter Informationen gibt es bei der Bürger:Bühne:
E-Mail: buergerbuehne@staatsschauspiel-dresden.de
Telefon: 0351.49 13-664